Bezirksmeldung
Beantwortet am 29. September 2025
2013/XXI
Wiederaufbau des Abenteuerspielplatzes Wildhüterweg nach Brandschaden
Jan Stiermann (Grüne) fragte das Bezirksamt nach dem Fortschritt beim Wiederaufbau des Abenteuerspielplatzes Wildhüterweg nach dem Brand Anfang 2025. Das Bezirksamt antwortete, dass die Brandstelle durch engagierte Mitarbeiter*innen bereits geräumt wurde. Für den eigentlichen Wiederaufbau der Holzwerkstätten fehlt jedoch aktuell das Geld im Bezirkshaushalt, da Einsparungen vorgenommen werden mussten. Das Amt setzt nun auf die Suche nach Fördermitteln und die Unterstützung durch private Spendenaktionen, um das Projekt gemeinsam mit ehrenamtlichen Helfer*innen voranzubringen.
Bezirksbeschluss
Beschlossen am 29.09.2025
2010/XXI
Mitglieder für den Runden Tisch zum jüdischen Leben gewählt
Die Bezirksverordnetenversammlung hat Mitglieder für den „Runden Tisch zur Sicherung und Förderung jüdischen Lebens in Neukölln“ gewählt. Auf Vorschlag der SPD-Fraktion wurden Marina Reichenbach als ordentliches Mitglied und Bijan Atashgahi als Stellvertretung bestimmt. Das Gremium hat die Aufgabe, den Dialog zu stärken und jüdisches Leben im Bezirk sichtbarer zu machen. Die Wahl erfolgte mehrheitlich für die Dauer der aktuellen Wahlperiode.
Bezirksmeldung
Beantwortet im September 2025
2223/VI
Umbau der Torstraße: Zeitplan, Baumfällungen und Bürgerbeteiligung
Die SPD-Fraktion fragte nach dem aktuellen Stand zum Umbau der Torstraße. Die Bauarbeiten zwischen Chausseestraße und Rosenthaler Platz sollen Mitte 2026 beginnen. Für die Verkehrssicherheit und Barrierefreiheit müssen insgesamt 34 Bäume gefällt werden, die laut Senatsverwaltung jedoch alle ersetzt werden sollen. Interessierte Bürger*innen können sich bei Informationsveranstaltungen am 29. Oktober und 19. November 2025 über die Pläne informieren.
Bezirksbeschluss
Beschlossen am 29.09.2025
1979/XXI
Öffentliche Schweigeminute am 7. Oktober 2025 in Neukölln
Die CDU-Fraktion hat vorgeschlagen, am 7. Oktober 2025 eine öffentliche Schweigeminute in Neukölln abzuahalten. Damit soll der Opfer des Angriffs auf Israel vom 7. Oktober 2023 und der getöteten Zivilist*innen im Gazastreifen gedacht werden. Die Bezirksverordnetenversammlung (BVV) hat diesen Antrag mit Änderungen mehrheitlich angenommen. Alle Bürger*innen sind eingeladen, um 12:00 Uhr an dem Gedenken teilzunehmen.
Bezirksmeldung
Beantwortet im September 2025
2017/XXI
Maßnahmen zur Suchtproblematik im Anita-Berber-Park
Die Fraktion Bündnis 90/Die Grünen erkundigte sich nach Plänen zur Verbesserung der angespannten Lage im Anita-Berber-Park. Das Bezirksamt antwortete, dass es gemeinsam mit der Suchthilfekoordination, der Polizei und den Anwohner*innen an einer Lösung arbeitet. Ziel ist es, den öffentlichen Drogenkonsum an andere Orte zu verlagern, um die Belastung im Park zu verringern. Aktuell wird geprüft, wie ein entsprechendes Konzept finanziert und praktisch umgesetzt werden kann.
Bezirksentscheidung
Beschlossen am 01.10.2025
1744/XXI
Bezirk fordert Sicherung der Finanzierung von Sozialleistungen
Die Bezirksverordnetenversammlung Tempelhof-Schöneberg hat einen Vorschlag des Hauptausschusses angenommen. Der Bezirk fordert vom Berliner Senat, die Kosten für soziale Leistungen weiterhin wie bisher komplett zu übernehmen. Da der Bezirk das finanzielle Risiko für diese Ausgaben nicht alleine tragen kann, soll so verhindert werden, dass an anderer Stelle im Bezirkshaushalt gespart werden muss. Damit soll die Versorgung der Bürgerinnen und Bürger finanziell abgesichert bleiben.
Bezirksbeschluss
Beschlossen am 29.09.2025
1974-07/XXI
Neuköllner Haushalt 2026/2027: Mehr Geld für Grünflächen und Jugendhilfe
Die Fraktionen von CDU, SPD und Grünen haben erfolgreich Änderungen am Neuköllner Haushalt für die Jahre 2026 und 2027 eingebracht. Die Bezirksverordnetenversammlung (BVV) hat beschlossen, die Mittel für die Pflege von Parks und für die Jugendhilfe zu erhöhen. Zudem werden Projekte gegen Antisemitismus und Queerfeindlichkeit sowie die Deutsch-Arabische Schule finanziell gestärkt. Auch die Finanzierung der Suchthilfeorganisation „Guttempler“ wurde durch höhere Parkplatzmieten am Rathaus gesichert.
Bezirksbeschluss
Beschlossen im September 2025
1968/XXI
Baustopp verlängert: Spielplatz an der Saalestraße bleibt erhalten
Das Bezirksamt Neukölln hat beschlossen, den Baustopp für das Grundstück an der Saalestraße 20 um ein weiteres Jahr bis September 2026 zu verlängern. Damit wird verhindert, dass die Fläche verkauft und bebaut wird, was den dortigen Spielplatz verdrängen würde. Die Bezirksverordnetenversammlung (BVV) stimmte dieser Maßnahme zu, um die wertvolle Spielfläche für den Kiez dauerhaft zu sichern, während die langfristige Planung weiterläuft. Da aktuell nicht genug Personal für die fertige Planung zur Verfügung steht, war diese zeitliche Verlängerung notwendig.
Bezirksbeschluss
Abgelehnt
Abgelehnt am 29.09.2025
1974-18/XXI
Keine Mieteinführung für Verein „Yekmal e.V.“ in der Mainzer Straße
Die AfD-Fraktion hat vorgeschlagen, dass der Verein „Yekmal e.V.“ für die Nutzung der Räume in der Mainzer Straße 26a künftig Miete zahlen soll. Bisher nutzt der Träger die Räumlichkeiten mietfrei. Der Antrag forderte eine jährliche Miete von 7.650 Euro für den kommenden Doppelhaushalt 2026/2027. Die Bezirksverordnetenversammlung hat diesen Vorschlag jedoch abgelehnt, sodass der Verein die Räume weiterhin wie bisher nutzen kann.
Bezirksmeldung
Beantwortet am 29. September 2025
1971/XXI
Sozialleistungen in Neukölln: Werden zustehende Gelder tatsächlich abgerufen?
Ein Bürger fragte das Bezirksamt, warum viele Menschen zustehende Hilfen wie Wohngeld oder das Bildungs- und Teilhabepaket nicht nutzen und wie der Bezirk bei der Antragstellung hilft. Das Bezirksamt Neukölln antwortete, dass es keine Statistiken darüber führt, wie viele Menschen eigentlich Anspruch hätten, aber keinen Antrag stellen. Erfasst werden nur Personen, die bereits Leistungen erhalten; eine gezielte Übersicht über die Zahl der Nicht-Nutzer*innen gibt es daher nicht.
Bezirksmeldung
Beantwortet am 29. September 2025
2019/XXI
Finanzierung der Jugendeinrichtung Q*ube gesichert
Die SPD-Fraktion erkundigte sich beim Bezirksamt nach der künftigen Finanzierung der Jugendfreizeiteinrichtung Q*ube. Für das Jahr 2025 stehen insgesamt rund 239.000 Euro aus Bezirks- und Landesmitteln zur Verfügung. Da das Land Berlin derzeit noch den Haushalt für 2026 und 2027 plant, stehen die genauen Beträge für die Folgejahre noch nicht endgültig fest. Das Bezirksamt erwartet jedoch keine wesentlichen Kürzungen und geht von einer Fortführung der Förderung aus.
Bezirksbeschluss
Beschlossen am 29. September 2025
1974-08/XXI
Änderungen am Bezirkshaushalt 2026/2027 beschlossen
Die Fraktionen von CDU, SPD und Grünen haben erfolgreich Änderungen am Haushaltsplan für die Jahre 2026 und 2027 durchgesetzt. Der Bezirk investiert nun zusätzlich Geld in die Pflege von Grünanlagen sowie in die Unterstützung von freien Trägern der Jugendhilfe. Zudem werden Mittel für die Deutsch-Arabische Schule und für Projekte gegen Antisemitismus und Queerfeindlichkeit bereitgestellt. Auch die traditionelle Ehrung erfolgreicher Sportler*innen (Meisterehrung) soll durch Spenden erhalten bleiben.
Bezirksbeschluss
Beschlossen am 29. September 2025
DS/1740-45/VI
Bezirkshaushalt 2025/2026: Fokus auf Jugendförderung und Verwaltung
Die Bezirksverordnetenversammlung (BVV) hat zahlreiche Änderungen für den Haushalt der Jahre 2025 und 2026 beschlossen. Ein zentraler Punkt ist die Forderung aller Fraktionen, dass Fördergelder des Senats für die Kinder-, Jugend- und Familienhilfe ohne Abzüge direkt bei den sozialen Projekten ankommen müssen. Zudem wurden Mittel für die bessere Ausstattung von Büroarbeitsplätzen und für Repräsentationszwecke angepasst. Während einige Anträge zur Stärkung der sozialen Infrastruktur Erfolg hatten, wurden andere Vorschläge einzelner Fraktionen abgelehnt.
Bezirksbeschluss
Abgelehnt
Abgelehnt am 29. September 2025
1974-24/XXI
Kürzung der Mittel für Dolmetscherleistungen abgelehnt
Die AfD-Fraktion stellte den Antrag, die jährlichen Ausgaben für Dolmetscherleistungen im Bezirkshaushalt 2026/2027 um jeweils 101.000 Euro zu senken. Die Bezirksverordnetenversammlung Neukölln lehnte diesen Vorschlag jedoch mehrheitlich ab. Damit bleibt die ursprüngliche Planung für die Finanzierung von Übersetzungsdiensten bestehen und die Mittel werden nicht gekürzt.
Bezirksmeldung
Beantwortet am 29.09.2025
2024/XXI
Fehlende Beleuchtung im Grünzug Laubsängerweg
Die CDU-Fraktion fragte das Bezirksamt nach den Gründen für den Abbau von Laternen im Grünzug Laubsängerweg. Das Bezirksamt antwortete, dass für diese Beleuchtung nicht der Bezirk, sondern das Land Berlin und die Stromnetz Berlin GmbH zuständig sind. Laut Bezirksamt ist eine Laterne am Ibisweg aktuell in Reparatur; für weitere Informationen müssen sich die Fragesteller*innen an die zuständige Senatsverwaltung wenden.
Bezirksbeschluss
Abgelehnt
Abgelehnt am 29. September 2025
1974-19/XXI
Abgelehnt: Höhere Mieten für Parkplätze auf Dienstgrundstücken
Die AfD-Fraktion schlug vor, die Einnahmen aus der Vermietung von Parkplätzen auf Grundstücken des Bezirks im Haushaltsplan auf jährlich 153.000 Euro festzulegen. Das Bezirksamt sollte dazu die bestehenden Mietverträge mit den Nutzer*innen der Parkplätze anpassen. Die Bezirksverordnetenversammlung Neukölln hat diesen Änderungsantrag am 29. September 2025 jedoch mehrheitlich abgelehnt. Damit wird der Vorschlag zur Anpassung der Mieten nicht umgesetzt.
Bezirksmeldung
Beantwortet am 29.09.2025
2025/XXI
Erhalt von sozialen Projekten und dem Frauencafé Gropiusstadt
Die Fraktion Die Linke fragte das Bezirksamt, wie lokale soziale Projekte in Neukölln trotz drohender Kürzungen geschützt werden können. Das Bezirksamt erklärte, dass es die zuständige Senatsverwaltung bereits vor den gravierenden Folgen von Streichungen gewarnt hat. Für das Frauencafé in der Gropiusstadt konnte durch eine Zusammenarbeit verschiedener Stellen eine Förderung von etwa 230.000 Euro bis Ende 2027 gesichert werden. Langfristig setzt sich das Amt für eine dauerhafte Finanzierung ein, um solche wichtigen Angebote stabil zu halten.
Bezirksmeldung
Beantwortet am 29.09.2025
2016/XXI
Finanzierung und Nutzung des Neuköllner Hitzetelefons
Die SPD-Fraktion erkundigte sich nach dem Stand und der Finanzierung des Hitzetelefons für Senior*innen. Das Bezirksamt antwortete, dass für das Jahr 2025 rund 19.775 Euro bereitstehen und die Finanzierung bis 2027 gesichert ist. Da sich bis Ende August 2025 nur zehn Personen angemeldet hatten, soll das Projekt nun überarbeitet werden. Ziel ist es, das Angebot in den kommenden Jahren besser an den Bedarf der Bürger*innen anzupassen.
Bezirksbeschluss
Abgelehnt
Abgelehnt am 29. September 2025
1974-20/XXI
Abgelehnt: Einsparungen bei Dienstfahrzeugen des Bezirks
Die AfD-Fraktion stellte den Antrag, das Budget für Mietfahrzeuge im Bezirkshaushalt um jährlich 15.000 Euro zu kürzen. Ziel des Vorschlags war es, dass der Bezirksbürgermeister künftig auf seine Dienstlimousine verzichtet. Die Bezirksverordnetenversammlung (BVV) Neukölln hat diesen Antrag jedoch mehrheitlich abgelehnt. Damit bleibt die ursprüngliche Haushaltsplanung für die Jahre 2026 und 2027 unverändert.
Bezirksmeldung
Beantwortet im September 2025
2018/XXI
Update für die Verwaltung: Umstellung auf Windows 11 im Bezirksamt
Die CDU-Fraktion fragte nach dem aktuellen Stand der Software-Erneuerung in der Neuköllner Verwaltung. Da der technische Support für das alte System Windows 10 im Oktober 2025 endet, müssen alle Computer modernisiert werden. Das Bezirksamt antwortete, dass bereits knapp die Hälfte der rund 2.200 Arbeitsplätze umgestellt wurde. Die restlichen Geräte sollen rechtzeitig bis zur Frist aktualisiert werden, damit die Verwaltung weiterhin sicher arbeiten kann.