Bezirksmeldung
Beantwortet am 29.09.2025
2012/XXI
Zukunft des Familienzentrums „Haus der Familie“ in der Glasower Straße
Die SPD-Fraktion fragte das Bezirksamt, wie der Betrieb des Familienzentrums in der Glasower Straße nach 2025 gesichert werden kann. Das Bezirksamt antwortete, dass die Finanzierung für 2025 aktuell über Landesmittel erfolgt, da im Bezirkshaushalt das Geld fehlte. Ab 2026 soll das Zentrum wieder in die Regelfinanzierung aufgenommen werden, wobei die allgemeine Haushaltslage im Jugendbereich schwierig bleibt. Besonders im Süden Neuköllns gibt es laut Bezirksamt eine Unterversorgung an Angeboten für Familien, die durch das Bevölkerungswachstum weiter zunehmen wird.
Bezirksbeschluss
Abgelehnt
Abgelehnt am 29. September 2025
1974-22/XXI
Abgelehnt: Kürzung der Mittel für Integration und Gleichstellung
Die AfD-Fraktion schlug vor, das Budget für Veranstaltungen zur Integration und Gleichstellung zu kürzen. Konkret sollten jährlich 20.000 Euro im Bezirkshaushalt 2026/2027 eingespart werden. Die Bezirksverordnetenversammlung (BVV) Neukölln hat diesen Antrag jedoch abgelehnt. Damit bleibt die Finanzierung für diese Bereiche wie ursprünglich geplant bestehen.
Bezirksbeschluss
Abgelehnt
Abgelehnt am 29. September 2025
1974-23/XXI
Keine Streichung der Mittel für das Demokratienetzwerk Neukölln
Die AfD-Fraktion hat vorgeschlagen, Mittel für Organisationen der Jugendhilfe im Haushalt 2026/2027 zu streichen. Konkret sollte auf Bundesmittel in Höhe von 140.000 Euro verzichtet werden, wodurch die Förderung für das Projekt „Demokratienetzwerk Neukölln“ weggefallen wäre. Die Bezirksverordnetenversammlung Neukölln hat diesen Antrag mit großer Mehrheit abgelehnt. Die geplante Unterstützung für das Projekt bleibt somit erhalten.
Bezirksmeldung
Beantwortet im September 2025
2006/XXI
Drogenkonsum und Sicherheit im Anita-Berber-Park
Die SPD-Fraktion erkundigt sich beim Bezirksamt nach der aktuellen Lage im Anita-Berber-Park. Die Anfrage befasst sich mit Beschwerden von Anwohnenden und der Zusammenarbeit zwischen Polizei, Verwaltung und der Autobahn GmbH. Gefragt wird insbesondere, welche Verbesserungsvorschläge der Bürger*innen umgesetzt werden und ob sich die Situation seit 2021 verändert hat. Das Bezirksamt hat die Fragen zu Maßnahmen und einem möglichen Eigentümerwechsel der Fläche beantwortet.
Bezirksmeldung
Beantwortet am 29.09.2025
2022/XXI
Gründe für Tempo 30 in der Erkstraße und Hermannstraße
Die CDU-Fraktion fragte nach den Belegen für die Beibehaltung von Tempo 30 in der Erk- und Hermannstraße. Das Bezirksamt antwortete, dass die Entscheidung auf Messwerten zum Lärmschutz und zur Luftqualität aus dem Berliner Luftreinhalteplan basiert. Zudem betont das Amt, dass Tempo 30 für die Sicherheit der Schulwege in diesem Bereich unverzichtbar ist. Das Bezirksamt spricht sich deutlich gegen eine Aufhebung der Geschwindigkeitsbegrenzung aus, um Anwohner*innen vor Lärm zu schützen.
Bezirksbeschluss
Abgelehnt
Abgelehnt am 29. September 2025
1974-25/XXI
Keine zusätzlichen Mittel für Honorarkräfte der Musikschule Neukölln
Die AfD-Fraktion schlug vor, im Haushaltsplan für 2026 und 2027 mehr Geld für freie Mitarbeiter*innen der Musikschule bereitzustellen. Konkret sollten die Mittel für die dort tätigen Lehrer*innen um jährlich 110.000 Euro erhöht werden. Die Bezirksverordnetenversammlung (BVV) hat diesen Antrag jedoch abgelehnt. Damit bleibt es bei der ursprünglich geplanten Finanzierung für diesen Bereich.
Bezirksbeschluss
Abgelehnt
Abgelehnt im September 2025
1974-27/XXI
Abgelehnt: Zusätzliches Geld für Sportlerehrungen im Haushalt 2026/2027
Die AfD-Fraktion schlug vor, im neuen Doppelhaushalt jährlich 5.000 Euro für die Ehrung von Sportmeister*innen einzuplanen. Damit sollte eine geplante Kürzung in diesem Bereich rückgängig gemacht werden. Die Bezirksverordnetenversammlung Neukölln hat diesen Antrag jedoch mehrheitlich abgelehnt. Somit bleibt die ursprüngliche Sparmaßnahme im Haushaltsplan bestehen.
Bezirksbeschluss
Abgelehnt
Abgelehnt am 29. September 2025
1974-28/XXI
Zusätzliches Geld für die Pflege von Grünanlagen in Neukölln abgelehnt
Die AfD-Fraktion schlug vor, das Budget für die Instandhaltung von Parks und Grünflächen in Neukölln zu erhöhen. In den Jahren 2026 und 2027 sollten dafür jährlich 235.000 Euro zusätzlich bereitgestellt werden. Die Bezirksverordnetenversammlung Neukölln lehnte diesen Änderungsantrag zum Haushalt jedoch mehrheitlich ab. Damit bleibt es bei den ursprünglich geplanten Mitteln für die Grünanlagenpflege.
Bezirksmeldung
Beantwortet im September 2025
1973/XXI
Bauarbeiten und Mieterhöhungen in Rixdorf: Antwort des Bezirksamts
Ein Einwohner erkundigte sich nach den genehmigten Bauarbeiten in der Donaustraße und Berthelsdorfer Straße. Das Bezirksamt erklärte, dass die Genehmigung aufgrund enger rechtlicher Fristen sehr schnell erteilt werden musste. Da die Sanierung nur gesetzliche Mindeststandards erfüllt, haben Vermieter*innen einen rechtlichen Anspruch auf die Genehmigung, weshalb Einwände der Mieter*innen den Prozess nicht stoppen konnten. Das Amt empfiehlt betroffenen Mieter*innen, sich bei der bezirklichen Mieterberatung zu finanziellen Härtefällen beraten zu lassen.
Bezirksbeschluss
Abgelehnt
Abgelehnt am 29. September 2025
1974-29/XXI
Abgelehnt: Kürzung der Gelder für neue Parkzonen in Neukölln
Die AfD-Fraktion schlug vor, die geplanten Mittel für den Ausbau von Parkzonen im Jahr 2027 um 200.000 Euro zu kürzen. Das Geld sollte stattdessen dem allgemeinen Bezirkshaushalt zugutekommen. Die Bezirksverordnetenversammlung Neukölln hat diesen Änderungsvorschlag jedoch mehrheitlich abgelehnt. Damit bleibt die Finanzierung für die Erweiterung der Parkraumbewirtschaftung wie ursprünglich geplant bestehen.
Bezirksbeschluss
Gewählt am 29. September 2025
2028/XXI
Klevis Knushi als Bürgervertreter in den Jugendhilfeausschuss gewählt
Die Bezirksverordnetenversammlung Neukölln hat Klevis Knushi zum neuen Bürgerdeputierten für den Jugendhilfeausschuss gewählt. Er wurde vom Verein „Demokratie & Dialog e.V.“ vorgeschlagen und setzte sich in der Abstimmung gegen vier weitere Kandidat*innen durch. Als Bürgerdeputierter wirkt er ehrenamtlich an Entscheidungen mit, die Kinder, Jugendliche und Familien im Bezirk betreffen. Die Wahl gilt für die verbleibende Dauer der aktuellen Wahlperiode.
Bezirksentscheidung
Beschlossen am 01.10.2025
1746/XXI
Bezirkshaushalt Tempelhof-Schöneberg für 2026/2027 steht fest
Die Bezirksverordnetenversammlung hat den Haushaltsplan für die Jahre 2026 und 2027 offiziell beschlossen. Damit stehen pro Jahr rund 1,1 Milliarden Euro für die Aufgaben des Bezirks zur Verfügung. Auf Vorschlag des Hauptausschusses wurde zudem entschieden, dass der Bezirk künftig auf Dienstwagen mit Verbrennungsmotoren verzichten soll und der Haushalt für alle Bürger:innen verständlich im Internet veröffentlicht wird. Dies sorgt für Klarheit darüber, welche Projekte und Leistungen in den kommenden Jahren finanziert werden können.
Bezirksbeschluss
Beschlossen am 29. September 2025
2031/XXI
Konzept zur Verringerung des Finanzdefizits an Schulen gefordert
Die Fraktionen von CDU, SPD und Grünen haben beantragt, dass das Bezirksamt einen Plan zur Verringerung der Schulden im Schulbereich vorlegen soll. Die Bezirksverordnetenversammlung Neukölln hat diesen Antrag mehrheitlich beschlossen. Bis zum 1. Februar 2026 muss das Bezirksamt nun ein abgestimmtes Konzept präsentieren, wie das Minus in den sogenannten Schulprodukten (Budgets für Schulangelegenheiten) reduziert werden kann. Dies soll sicherstellen, dass die Finanzen im Bildungsbereich des Bezirks wieder ausgeglichen werden.
Bezirksmeldung
Beantwortet am 25. September 2025
2298/VI
Zukunft der Zwischennutzung im ehemaligen Karstadt Müllerstraße
Die Fraktion Bündnis 90/Die Grünen erkundigte sich nach dem Stand der geplanten kulturellen und sozialen Zwischennutzung im ehemaligen Karstadt-Gebäude. Das Bezirksamt teilte mit, dass der Eigentümer (VKB) aus dem Projekt ausgestiegen ist, da die notwendigen Investitionen von 800.000 Euro für Belüftung und Toiletten nicht wirtschaftlich seien. Zudem gefährden gekürzte Landesmittel den Betrieb sozialer Angebote vor Ort. Der derzeitige Lidl-Markt im Gebäude ist planungsrechtlich bis zum geplanten Umbaubeginn im Jahr 2028 abgesichert.
Bezirksmeldung
Zur Kenntnis genommen am 25.09.2025
2271/VI
Fortschrittsbericht 2025: So steht es um die Ziele des Bezirks Mitte
Das Bezirksamt Mitte informiert über den aktuellen Stand seiner Vorhaben für das Jahr 2025. Der Bericht zeigt Fortschritte bei Themen wie Klimaschutz, dem Ausbau von Radwegen und dem Erhalt von Grünanlagen. Ein wichtiges Leistungsversprechen ist zudem, dass Bürger*innen Termine im Bürgeramt innerhalb von 14 Tagen erhalten können. Die Bezirksverordnetenversammlung (BVV) hat diese Zwischenbilanz zum Stichtag April 2025 offiziell zur Kenntnis genommen.
Bezirksmeldung
Beantwortet am 25.09.2025
2226/VI
Zukunft der Weihnachtsbeleuchtung „Unter den Linden“ in Mitte
Die CDU-Fraktion hat das Bezirksamt nach dem Stand der Weihnachtsbeleuchtung für das Jahr 2025 gefragt. Das Bezirksamt antwortete, dass weder der Bezirk noch der Senat Geld dafür bereitstellen können. Versuche, private Spenden oder Sponsoren zu finden, blieben in der Vergangenheit erfolglos. Ein geplantes Crowdfunding scheiterte zudem an steuerrechtlichen Hürden, da Spenden für die Beleuchtung nicht von der Steuer abgesetzt werden können.
Bezirksmeldung
Zur Kenntnis genommen am 25.09.2025
2269/VI
Fortschrittsbericht 2024: So erreicht der Bezirk Mitte seine Ziele
Das Bezirksamt Mitte berichtet über den Stand seiner Vorhaben für das Jahr 2024. Zu den Schwerpunkten gehören der Ausbau von Schulplätzen, die Förderung des Rad- und Fußverkehrs sowie die Schaffung von bezahlbarem Wohnraum. Auch die Digitalisierung der Verwaltung und kürzere Wartezeiten für Termine im Bürgeramt sind Teil der Erfolgskontrolle. Die Bezirksverordnetenversammlung nimmt diesen Bericht zur Kenntnis.
Bezirksmeldung
Beantwortet am 25.09.2025
2229/VI
Sprachförderung und Gesundheit: Hilfe für Erstklässler*innen in Mitte
Die Fraktion Bündnis 90/Die Grünen fragte nach den Konsequenzen aus den Schuleingangsuntersuchungen, da viele Kinder Sprachdefizite oder gesundheitliche Probleme (wie Übergewicht) haben. Das Bezirksamt antwortete, dass die Daten genutzt werden, um gezielt Angebote in betroffenen Kiezen wie dem Gesundbrunnen zu planen. Unter anderem gibt es eine spezielle Kontaktstelle, die Eltern bei der Suche nach Sprachförderplätzen für ihre Kinder aktiv unterstützt.
Bezirksmeldung
Zur Kenntnis genommen am 25. September 2025
2270/VI
Neue Einteilung der Grundschul-Einzugsbereiche in Mitte für 2026/2027
Das Bezirksamt Mitte passt die Einzugsbereiche für zahlreiche Grundschulen im Bezirk für das Schuljahr 2026/2027 an. Ziel ist es, die Plätze an den Schulen besser zu verteilen und eine Überfüllung einzelner Standorte zu verhindern. Einige Gebiete werden geteilt oder verkleinert, insbesondere dort, wo Schulen saniert werden oder neue Bedarfe entstehen. Die Bezirksverordnetenversammlung hat diese Planung zur Kenntnis genommen.
Bezirksmeldung
Zur Kenntnis genommen am 25.09.2025
2282/VI
Stopp eines alten Bebauungsplan-Verfahrens in Tiergarten
Das Bezirksamt Mitte beendet ein Planungsverfahren aus dem Jahr 1990 für den Bereich Pohlstraße, Potsdamer Straße und Kurfürstenstraße. Die ursprünglichen Ziele, wie der Schutz von Wohnungen und das Verbot von neuen Spielhallen, wurden bereits durch einen anderen Plan aus dem Jahr 1996 erreicht. Die betroffenen Grundstücke, darunter die Apostelkirche und eine Kita, gelten damit als städtebaulich gesichert. Weitere Planungen sind für dieses Gebiet aktuell nicht mehr nötig.