Bezirksmeldung
Beantwortet am 29.09.2025
2293/VI
Sauberkeit an Glas- und Altkleider-Containern im Bezirk Mitte
Die Fraktion Bündnis 90/Die Grünen erkundigte sich beim Bezirksamt nach Maßnahmen gegen die Vermüllung rund um Sammelcontainer. Das Amt erklärte, dass Betreiber*innen für kleine Abfälle im Umkreis von 10 Metern verantwortlich sind, während Sperrmüll von der BSR abgeholt werden muss. Zukünftig wird geprüft, ob Betreiber*innen verpflichtet werden können, überfüllte Standorte schneller zu melden. Das Bezirksamt betont, dass die Vermüllung meist am Fehlverhalten Einzelner liegt und nicht ausschließlich an vollen Behältern.
Bezirksbeschluss
Abgelehnt
Abgelehnt am 29. September 2025
1974-30/XXI
Abgelehnt: Einsparungen bei Verwaltungskosten und Stopp der Sanierung Juliusstraße
Die AfD-Fraktion schlug vor, die sogenannten Regiekosten im Haushalt 2026 um 500.000 Euro zu kürzen. Durch diese Einsparung sollte auf die geplante Instandsetzung der Juliusstraße verzichtet werden. Die Bezirksverordnetenversammlung (BVV) Neukölln lehnte diesen Antrag jedoch mit großer Mehrheit ab. Damit bleiben die Planungen für die Baumaßnahme und die entsprechenden Mittel im Haushalt bestehen.
Bezirksbeschluss
Abgelehnt
Abgelehnt im September 2025
1974-26/XXI
Finanzierung für Schwimmbusse in Neukölln abgelehnt
Die AfD-Fraktion schlug vor, im Haushaltsplan für 2026 und 2027 jährlich 152.000 Euro für die Miete von Fahrzeugen festzuschreiben. Damit sollte der Transport von Schulkindern zum Schwimmunterricht mit sogenannten Schwimmbussen sichergestellt werden. Die Bezirksverordnetenversammlung Neukölln hat diesen Antrag jedoch mehrheitlich abgelehnt. Die Mehrheit der anderen Fraktionen stimmte gegen den Vorschlag.
Bezirksmeldung
Beantwortet am 29. September 2025
2230/VI
Drogen und Lärm an der Plansche Singerstraße: Bezirksamt bezieht Stellung
Die CDU-Fraktion erkundigte sich beim Bezirksamt nach Drogenfunden, Lärm und Vermüllung rund um die Plansche in der Singerstraße. Das Bezirksamt antwortete, dass der Bereich kein bekannter Brennpunkt der Drogenszene sei, auch wenn vereinzelt Spritzen gefunden wurden. Streetwork-Teams sind vor Ort im Einsatz, konnten aber keine auffälligen Personen antreffen. Spezielle Warnschilder für Eltern hält das Amt für nicht erforderlich, da in der Innenstadt generell Vorsicht geboten sei.
Bezirksmeldung
Beantwortet am 29. September 2025
2232/VI
Barrierefreier Ausbau von Bushaltestellen in Mitte: Sachstand und Pläne
Die CDU-Fraktion fragte nach dem Fortschritt beim barrierefreien Umbau der Bushaltestellen im Bezirk. Das Bezirksamt teilte mit, dass aktuell 78 % der 481 Haltestellen noch nicht barrierefrei sind. Im Jahr 2025 soll lediglich eine weitere Haltestelle umgebaut werden, sechs weitere befinden sich in der Planung. Als Grund für das langsame Tempo nennt das Amt fehlendes Personal im Fachbereich sowie die vorrangige Arbeit an Radwegen.
Bezirksbeschluss
Beschlossen am 29. September 2025
1974-01/XXI
Neuköllner Haushalt 2026/2027: Mehr Geld für Grünanlagen und Jugendhilfe
Die Fraktionen CDU, SPD und Grüne haben Änderungen am Bezirkshaushalt für die Jahre 2026 und 2027 durchgesetzt, die nun von der Bezirksverordnetenversammlung beschlossen wurden. Zusätzliches Geld fließt vor allem in die Pflege von Grünanlagen und in die Unterstützung von freien Trägern der Jugendhilfe. Zudem werden Mittel für Projekte gegen Antisemitismus und Queerfeindlichkeit bereitgestellt sowie die Finanzierung der Neuköllner Meisterehrung durch Spenden ermöglicht. Auch die Deutsch-Arabische Schule erhält eine gezielte Förderung.
Bezirksbeschluss
Beschlossen am 29. September 2025
1974-06/XXI
Änderungen am Neuköllner Haushalt 2026/2027 beschlossen
Die Fraktionen von CDU, SPD und Grünen haben wichtige Änderungen für den Neuköllner Haushalt 2026/2027 beschlossen. Der Bezirk stellt nun mehr Geld für die Pflege von Parks und Grünanlagen sowie für die Unterstützung der Jugendhilfe bereit. Auch die jährliche Ehrung erfolgreicher Sportler*innen (Meisterehrung) bleibt gesichert. Finanziert werden diese Vorhaben unter anderem durch höhere Einnahmen aus Parkgebühren am Rathaus und in der Boddinstraße.
Bezirksmeldung
Beantwortet am 29. September 2025
2014/XXI
Aus für Schwimmbusse an zehn Neuköllner Schulen
Die Fraktion Die Linke erkundigte sich beim Bezirksamt nach der Einstellung der Schwimmbusse zum Schuljahr 2025/26. Das Bezirksamt bestätigte, dass an zehn Neuköllner Schulen (darunter die Bruno-Taut- und die Fritz-Karsen-Schule) die Busbeförderung zum Schwimmunterricht weggefallen ist. Die im Haushalt für 2026/27 vorgesehenen 5.000 Euro sind lediglich für Sonderfälle reserviert und würden rechnerisch nur etwa 17 Fahrtage für eine größere Schülergruppe abdecken. Betroffene Klassen müssen den Weg zum Schwimmbad nun mit öffentlichen Verkehrsmitteln oder zu Fuß bewältigen.
Bezirksmeldung
Beantwortet am 29. September 2025
2020/XXI
Klärung zum Trinkwasser-Angebot in Neuköllner Verwaltungsgebäuden
Die CDU-Fraktion fragte kritisch nach, warum das Bezirksamt die Existenz von Trinkbrunnen in Amtshäusern zuvor verneint hatte, obwohl im Rathaus mehrere Wasserspender stehen. Bezirksbürgermeister Martin Hikel erklärte in seiner Antwort, dass die Verwaltung strikt zwischen fest installierten Außenbrunnen und leitungsgebundenen Innengeräten unterscheidet. Das Amt betont, dass keine Informationen bewusst verschwiegen wurden, sondern ein unterschiedliches Begriffsverständnis vorlag. Für die Zukunft bittet die Verwaltung um präzisere Fragestellungen, um solche Missverständnisse zu vermeiden.
Bezirksmeldung
Beantwortet am 29. September 2025
2005/XXI
Schutz vor Zwangsverheiratung: Aktuelle Zahlen und Maßnahmen in Neukölln
Die CDU-Fraktion fragte das Bezirksamt nach Verdachtsfällen von Zwangsverheiratungen nach den Sommerferien. Dem Amt wurde ein Verdachtsfall gemeldet, bei dem die betroffene Person vorsorglich rechtlich beraten und unterstützt wurde; weitere Fälle sind aktuell nicht bekannt. Das Bezirksamt verweist auf umfangreiche Vorbeugungsmaßnahmen, wie Informationsangebote an Schulen, Schulungen für Fachkräfte und Theaterprojekte für Jugendliche. Genaue Daten zu Schüler*innen, die nach den Ferien nicht an ihre Schulen zurückgekehrt sind, liegen dem Bezirk nicht vor, da hierfür die Berliner Senatsverwaltung zuständig ist.
Bezirksbeschluss
Beschlossen am 29. September 2025
DS/1740-01/VI
Anpassungen im Bezirkshaushalt für 2026 und 2027 beschlossen
Die Bezirksverordnetenversammlung hat Änderungen am Haushaltsplan für die kommenden zwei Jahre verabschiedet. Das Bezirksamt passt damit die Gelder an aktuelle Vorgaben des Berliner Senats an. Unter anderem erhält das Jugendamt mehr Mittel für die Förderung von Familien und Familienzentren. Gleichzeitig führen geringere Zuweisungen vom Land Berlin dazu, dass an anderen Stellen im Haushalt Einsparungen vorgenommen werden müssen.
Bezirksmeldung
Beantwortet am 29. September 2025
2021/XXI
Illegale Müllablagerungen an der Ringbahn: Ergebnisse der Kontrollen
Die Fraktion Bündnis 90/Die Grünen fragte nach, welche Maßnahmen das Bezirksamt gegen illegalen Müll entlang der Ringbahn ergriffen hat. Das Bezirksamt antwortete, dass das Ordnungsamt das Gebiet regelmäßig kontrolliert und wöchentliche Nachschauen durchführt. Seit Anfang 2025 wurden 64 Müllmeldungen registriert, meist handelte es sich um Sperrmüll wie Möbel oder Elektrogeräte. Eine weitere Ausweitung der Kontrollen ist wegen fehlenden Personals aktuell nicht möglich.
Bezirksbeschluss
Abgelehnt
Abgelehnt am 29. September 2025
1974-09/XXI
Abgelehnt: Liste für Infrastruktur-Investitionen aus Bundesmitteln
Die Fraktion DIE LINKE hat vorgeschlagen, dass das Bezirksamt eine Liste mit geplanten Bau- und Sanierungsvorhaben erstellt. Diese Projekte sollten durch Gelder aus einem speziellen Förderprogramm des Bundes finanziert werden. Die Bezirksverordnetenversammlung (BVV) hat diesen Antrag jedoch abgelehnt. Daher wird das Bezirksamt keine solche Übersicht für den kommenden Haushalt vorlegen.
Bezirksbeschluss
Abgelehnt
Abgelehnt am 29.09.2025
1974-11/XXI
Abgelehnt: Mehr Geld für Jugendarbeit und Schulstationen
Die Fraktion DIE LINKE schlug vor, den Bezirkshaushalt für 2026/2027 zu ändern, um zusätzliche Gelder für soziale Zwecke bereitzustellen. Mit dem Geld sollten unter anderem Schulstationen, die Jugendsozialarbeit und die Förderung von Familien finanziell gestärkt werden, um das aktuelle Angebotsniveau zu halten. Die Bezirksverordnetenversammlung (BVV) Neukölln lehnte diesen Antrag jedoch mit den Stimmen von CDU, SPD, Grünen und AfD ab. Damit werden die vorgeschlagenen finanziellen Verbesserungen in diesen Bereichen nicht umgesetzt.
Bezirksmeldung
Beantwortet am 29.09.2025
1972/XXI
Warum wurden die Linden in der Weserstraße gefällt?
Die Anwohnerin Carla Dietzel fragte nach dem Grund für das Fällen zweier 80 Jahre alter Linden in der Weserstraße. Das Bezirksamt erklärte in seiner Antwort, dass die Berliner Wasserbetriebe dort den 120 Jahre alten Abwasserkanal erneuern müssen. Da die Rohre direkt unter den Bäumen verlaufen, hätten diese bei den Bauarbeiten ihren Halt verloren und wären umgekippt. Die Fällung war laut Amt daher notwendig, um die Bauarbeiten sicher durchzuführen und Umweltschäden durch defekte Abwasserrohre zu verhindern.
Bezirksbeschluss
Abgelehnt
Abgelehnt am 29. September 2025
1974-04/XXI
Abgelehnt: Mitsprache bei Haushaltsänderungen 2026/2027
Die Fraktion Die Linke forderte in einem Antrag mehr Mitbestimmung der Bezirksverordnetenversammlung (BVV) beim kommenden Doppelhaushalt. Konkret sollte die BVV direkt darüber entscheiden, wie finanzielle Änderungen durch das Land Berlin im Bezirk umgesetzt werden. Die Mehrheit der Bezirksverordneten von CDU, SPD, Grünen und AfD stimmte jedoch gegen diesen Vorschlag. Somit behält das Bezirksamt seine bisherigen Kompetenzen bei der Anpassung des Haushaltsplans bei.
Bezirksbeschluss
Abgelehnt
Abgelehnt am 29.09.2025
1974-17/XXI
Keine Mieterhöhung für Jugendorganisation „Die Falken“ in Britz
Die AfD-Fraktion forderte in einem Antrag zum Bezirkshaushalt, dass der Jugendverband „SJD – Die Falken“ für seine Räume in der Gutschmidtstraße 39 künftig Miete zahlt. Bisher nutzt die Organisation das Gebäude kostenfrei. Der Antrag sah vor, eine marktübliche Miete von jährlich etwa 32.760 Euro zu erheben. Die Bezirksverordnetenversammlung Neukölln lehnte diesen Vorschlag jedoch mehrheitlich ab, wodurch die bisherige Regelung bestehen bleibt.
Bezirksbeschluss
Abgelehnt
Abgelehnt am 29.09.2025
1974-10/XXI
Abgelehnt: Mehr Geld für Jugendarbeit und Schulstationen in Neukölln
Die Fraktion Die Linke hat vorgeschlagen, den Haushaltsplan für die Jahre 2026/2027 zu ändern. Sie forderte zusätzliche Gelder für den Kinderschutz, die Jugendarbeit und für Schulstationen, um das aktuelle Angebotsniveau zu sichern. Zur Finanzierung sollten unter anderem Einnahmen aus der Parkraumbewirtschaftung genutzt werden. Die Bezirksverordnetenversammlung (BVV) hat diesen Vorschlag am 29. September 2025 jedoch mit großer Mehrheit abgelehnt.
Bezirksbeschluss
Beschlossen am 29. September 2025
1974-02/XXI
Änderungen am Neuköllner Haushalt 2026/2027 beschlossen
Die Fraktionen von CDU, SPD und Grünen haben Änderungen am Neuköllner Haushalt für die Jahre 2026 und 2027 durchgesetzt. Der Bezirk stellt nun mehr Geld für die Pflege von Parks und Grünanlagen sowie für die Arbeit freier Träger in der Jugendhilfe bereit. Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf der Verringerung von Defiziten an Schulen und der Förderung von Projekten gegen Antisemitismus sowie Queerfeindlichkeit. Auch die traditionelle Ehrung von Handwerksmeister*innen soll künftig durch Spenden und Umverteilungen gesichert werden.
Bezirksmeldung
Beantwortet im September 2025
2015/XXI
Tempo 50 oder 30? Diskussion über Geschwindigkeitsbegrenzungen in Neukölln
Die CDU-Fraktion fragte nach, warum Neukölln die Rückkehr zu Tempo 50 auf bestimmten Straßen nicht so schnell umsetzt wie andere Bezirke. Das Bezirksamt antwortete, dass Messungen in der Hermannstraße und Erkstraße eine gesundheitsgefährdende Lärmbelastung zeigen. Zudem sind diese Straßen wichtige Schulwege für die Hermann-Sander-Schule und die Rixdorfer Schule. Aus Gründen der Sicherheit und des Lärmschutzes hält das Bezirksamt Tempo 30 an diesen Stellen weiterhin für notwendig.