Bezirksmeldung
Bericht zur Kenntnis genommen im Januar 2026
IX-1132
Keine gastronomische oder kulturelle Nutzung des Ratshofs Pankow
Die SPD-Fraktion schlug vor, den Innenhof des Rathauses Pankow für Gastronomie und Kultur zu öffnen. Die Bezirksverordnetenversammlung beauftragte das Bezirksamt daraufhin mit einer Prüfung. Das Amt kommt nun zu dem Ergebnis, dass eine solche Nutzung nicht möglich ist. Als Gründe werden fehlende Wasseranschlüsse, fehlende Toiletten und die schlechte Sichtbarkeit des Hofes von der Straße aus genannt. Das Vorhaben wird daher nicht weiterverfolgt.
Bezirksmeldung
Beantwortet im Januar 2026
2205/XXI
Katastrophenschutz in Neukölln: So ist der Bezirk vorbereitet
Die SPD-Fraktion hat nachgefragt, wie gut Neukölln auf Notfälle und Katastrophen vorbereitet ist. Das Bezirksamt erklärt, dass ein Krisenstab bereitsteht und vier „Katastrophenschutz-Leuchttürme“ als Anlaufstellen für Bürger*innen dienen. Diese befinden sich im Rathaus Neukölln, im Gemeinschaftshaus Gropiusstadt, am Wirtschaftshof Buckower Damm und in der Michael-Ende-Grundschule. Der Bezirk betont jedoch, dass für einen besseren Schutz mehr Personal und finanzielle Unterstützung vom Land Berlin notwendig sind.
Bezirksmeldung
Zur Kenntnis genommen am 28. Januar 2026
IX-1085
Mobiles Bürgeramt für Pankow: Zwischenbericht zum Projekt „Bezirksamt to go“
Die SPD-Fraktion schlug vor, ein mobiles Bürgeramt einzurichten. Dieses sollte Dienstleistungen wie Passanträge direkt in Nachbarschaftszentren oder per Hausbesuch ermöglichen, besonders für Senior*innen und Menschen mit Behinderungen. Das Bezirksamt berichtet nun in einem Zwischenbericht, dass die Umsetzung derzeit an fehlendem Personal und fehlenden Geldern für die technische Ausstattung scheitert. Da auch die Senatskanzlei keine Mittel bereitstellt, kann das Projekt momentan nicht wie geplant umgesetzt werden. Die Bezirksverordnetenversammlung hat diesen Bericht im Januar 2026 zur Kenntnis genommen.
Bezirksbeschluss
Beschlossen im Januar 2026
DS/1754/VI
Mehr Schutz vor Gewalt gegen queere Menschen im Volkspark Friedrichshain
Die Fraktion DIE LINKE (mit Unterstützung der SPD) hat Maßnahmen für mehr Sicherheit im Volkspark Friedrichshain gefordert. Hintergrund sind gewaltsame, queerfeindliche Angriffe in der sogenannten „Cruising Area“, die durch dort errichtete Zäune für die Betroffenen zur Falle wurden. Die Bezirksverordnetenversammlung (BVV) hat den Antrag beschlossen: Das Bezirksamt muss nun erklären, warum die Zäune aufgestellt wurden, und gemeinsam mit der Polizei sowie Fachberatungsstellen bessere Schutzkonzepte entwickeln.
Bezirksbeschluss
Beschlossen im Januar 2026
2155/XXI
Mehr Sicherheit auf dem Schulweg: Neues Warnschild für Buckow
Die CDU-Fraktion hat vorgeschlagen, die Sicherheit für Schulkinder an der Kreuzung Waßmannsdorfer Chaussee und Eichenauer Weg zu erhöhen. Durch ein neues Warnschild sollen Autofahrer*innen auf die Vorfahrtsregeln und den Schulweg aufmerksam gemacht werden. Die Bezirksverordnetenversammlung Neukölln hat diesen Vorschlag im Januar 2026 mehrheitlich beschlossen. Das Bezirksamt wird nun beauftragt, das Schild aufzustellen.
Bezirksmeldung
Beantwortet im Januar 2026
DS/1920/VI
Probleme mit eingefrorenen Pollern am Lausitzer Platz
Die CDU-Fraktion fragte das Bezirksamt nach den Gründen für den Ausfall versenkbarer Poller am Lausitzer Platz bei Frost. Das Bezirksamt erklärte, dass die Poller bei Kälte absichtlich im versenkten Zustand bleiben, damit Rettungsfahrzeuge und Berechtigte weiterhin passieren können. Trotz der offenen Poller gelten die Verkehrsregeln und Fahrverbote für Unbefugte weiterhin. Das Amt prüft nun für zukünftige Projekte Poller-Modelle, die weniger anfällig für Eis und Kälte sind.
Bezirksmeldung
Beantwortet im Januar 2026
DS/1897/VI
Wie gut ist Friedrichshain-Kreuzberg auf Katastrophen vorbereitet?
Die Fraktion B'90/Die Grünen erkundigte sich beim Bezirksamt nach dem Stand des Katastrophenschutzes im Bezirk. Hintergrund sind vergangene Stromausfälle in Berlin, die Schwachstellen in der Krisenvorsorge offenbarten. Das Bezirksamt beantwortete Fragen zu Notunterkünften, der Zusammenarbeit mit Hilfsorganisationen und dem Schutz besonders gefährdeter Personengruppen. In der Debatte wurde zudem betont, dass neben staatlicher Vorsorge auch die Eigenvorsorge der Bürger*innen (z. B. Vorräte) eine wichtige Rolle spielt.
Bezirksmeldung
Beantwortet im Januar 2026
DS/1919/VI
Personalmangel im Ordnungsamt: Nur 10 % der Lebensmittelkontrollen finden statt
Die CDU-Fraktion fragte nach, warum ordnungsrechtliche Regeln im Bezirk nicht konsequent durchgesetzt werden. Das Bezirksamt antwortete, dass vor allem in der Lebensmittelüberwachung großes Personaldefizit herrscht: Aktuell können nur etwa 10 % der geplanten Routinekontrollen durchgeführt werden. Die vorhandenen Mitarbeitenden konzentrieren sich stattdessen auf dringende Hinweise von Bürger*innen oder akute Gefahren. Um die Situation zu verbessern, bildet der Bezirk seit 2019 verstärkt eigenes Fachpersonal aus.
Bezirksmeldung
Beantwortet am 28. Januar 2026
2224/XXI
Winterdienst in Neukölln: Kontrollen bei Schnee und Glätte
Die SPD-Fraktion fragte nach, wie das Ordnungsamt die Räumpflicht auf Gehwegen bei Schnee und Eis kontrolliert. Seit Beginn des Jahres 2026 stellte der Außendienst bei Kontrollen insgesamt 142 Verstöße fest. Diese Fälle wurden zur Prüfung an die zuständige Stelle für Bußgelder weitergeleitet. Wie viele Bußgeldverfahren am Ende genau eingeleitet werden, kann das Bezirksamt zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht sagen.
Bezirksbeschluss
Beschlossen am 28. Januar 2026
DS/1812/VI
Bezirk Friedrichshain-Kreuzberg klagt gegen das „Schneller-Bauen-Gesetz“
Die Bezirksverordnetenversammlung (BVV) hat beschlossen, dass der Bezirk vor dem Berliner Verfassungsgerichtshof gegen das neue „Schneller-Bauen-Gesetz“ klagt. Der Antrag wurde von der Fraktion DIE LINKE eingebracht und von den Grünen unterstützt. Der Bezirk möchte prüfen lassen, ob das Gesetz die Rechte der Bezirke verletzt, da der Senat nun viel einfacher Bauprojekte (ab 50 Wohnungen) an sich ziehen kann. Ziel der Klage ist es, die lokale Selbstverwaltung und die Planungshoheit des Bezirks zu schützen.
Bezirksbeschluss
Beschlossen am 28. Januar 2026
IX-1276
Mehr Sicherheit in der Zeuschelstraße: Neue Markierungen und Parkverbote
Die BVV Pankow hat einstimmig beschlossen, die Verkehrssicherheit in der Zeuschelstraße in Französisch Buchholz zu verbessern. Auf Antrag der CDU-Fraktion werden kurzfristig Markierungen auf der Fahrbahn angebracht, die auf Tempo 30 und kreuzende Kinder hinweisen. Um die Sicht an Kreuzungen zu verbessern, werden zudem zwei Parkplätze entfernt und Sperrflächen markiert. Diese Maßnahmen sollen besonders den Schulweg sicherer machen, da ein größerer Straßenausbau aktuell finanziell nicht planbar ist.
Bezirksmeldung
Zur Kenntnis genommen am 28. Januar 2026
2216/XXI
Mehr Personal für Sauberkeit und Ordnung in Neukölln
Das Bezirksamt informiert über die Fortsetzung einer stadtweiten Vereinbarung für mehr Sauberkeit in den Jahren 2026 und 2027. Durch diese Kooperation stehen weiterhin Gelder für eine Koordinierungsstelle und zusätzliche Müll-Streifen („Waste-Watcher“) zur Verfügung. Diese Teams sollen im öffentlichen Raum für Ordnung sorgen und gegen illegale Müllentsorgung vorgehen. Die Bezirksverordnetenversammlung hat diesen Bericht über die geplanten Maßnahmen offiziell zur Kenntnis genommen.
Bezirksvorlage
Überwiesen
Überwiesen zur Beratung im Januar 2026
IX-1337
Mehr Sicherheit für Schulwege in Heinersdorf gefordert
Die Bezirksverordnete Katharina Koufen (Bündnis 90/Die Grünen) hat gemeinsam mit über 300 Bürger*innen einen Antrag für sicherere Schulwege eingereicht. An vier Kreuzungen in Heinersdorf sollen Maßnahmen wie Zebrastreifen, Gehwegverbreiterungen und Tempo 30 mit Blitzgeräten geprüft werden. Damit sollen Kinder besser vor dem Durchgangsverkehr geschützt werden. Die Bezirksverordnetenversammlung (BVV) hat den Vorschlag zur weiteren Beratung in die Ausschüsse überwiesen.
Bezirksbeschluss
Abgelehnt
Abgelehnt im Januar 2026
DS/1764/VI
Abgelehnt: Strengere Regeln und Einschränkungen für die Grillwiese im Volkspark
Die CDU-Fraktion wollte mit einem Antrag deutlich strengere Regeln für die Grillwiese „Neuer Hain“ im Volkspark Friedrichshain einführen. Gefordert wurden unter anderem ein Verbot von Musikboxen, eine Sperrstunde ab 22:00 Uhr sowie zwei komplett grillfreie Tage pro Woche zur Erholung der Natur. Auch eine dauerhafte Schließung der Fläche wurde als letzte Möglichkeit vorgeschlagen. Die Bezirksverordnetenversammlung (BVV) hat diesen Antrag jedoch abgelehnt, sodass die geforderten Verschärfungen nicht umgesetzt werden.
Bezirksmeldung
Berichtet im Januar 2026
IX-0835
Sicherer Übergang an der Straßenbahnstation Heinersdorf geplant
Die Fraktion der CDU schlug vor, einen Zebrastreifen an der Station Heinersdorf (Romain-Rolland-Straße) zu bauen. Die Bezirksverordnetenversammlung hatte diesen Antrag bereits angenommen. Das Bezirksamt berichtet nun in einem Zwischenbericht, dass Fachleute statt eines Zebrastreifens eher Gehwegvorstreckungen (vorgezogene Bürgersteige) empfehlen. Eine endgültige Entscheidung fällt nach einem Vor-Ort-Termin, der aufgrund hoher Arbeitslast noch aussteht.
Bezirksbeschluss
Beschlossen im Januar 2026
DS/1810/VI
Sicherung der Budgets für bezirkliche Beauftragte
Die Fraktion DIE LINKE hat beantragt, dass geplante Kürzungen im Haushalt nicht die Öffentlichkeitsarbeit der bezirklichen Beauftragten schwächen. Stattdessen werden die notwendigen Einsparungen in Höhe von 15.000 Euro im Bereich des Personalmarketings vorgenommen. Damit bleibt das Budget für die Arbeit der Beauftragten für Gleichstellung, Geflüchtete und Partizipation sowie für den PartMig-Beirat erhalten. Die Bezirksverordnetenversammlung (BVV) hat diesen Vorschlag angenommen.
Bezirksbeschluss
Beschlossen im Januar 2026
2078/XXI
Barrierefreier Hermannplatz: Bordsteine werden abgesenkt
Die Fraktion Die LINKE hat beantragt, die Kreuzung Hermannplatz/Sonnenallee barrierefreier zu gestalten. Das Bezirksamt soll nun prüfen, welche Bordsteine zu hoch sind, und diese absenken lassen. Die Bezirksverordnetenversammlung (BVV) Neukölln hat diesen Vorschlag mehrheitlich angenommen. Da für Teile der Kreuzung die Berliner Senatsverwaltung zuständig ist, wird sich das Bezirksamt dort für die Umsetzung der Maßnahmen einsetzen.
Bezirksmeldung
Zur Kenntnis genommen im Januar 2026
DS/1903/VI
Baupläne Friedrichstraße 245: Höhere Gebäude und neuer Park-Zugang
Das Bezirksamt plant eine stärkere Bebauung auf dem Grundstück Friedrichstraße 245. Es sollen Gebäude mit bis zu 14 Stockwerken entstehen, was eine deutlich höhere Dichte als bisher vorgesehen bedeutet. Als Ausgleich für die stärkere Bebauung müssen ökologische Vorgaben für Grünflächen auf dem Grundstück erfüllt werden. Zudem wird ein neuer, öffentlicher Durchgang zum Theodor-Wolff-Park geschaffen, um die Erreichbarkeit der Grünanlage zu verbessern.
Bezirksvorlage
Überwiesen
In Beratung seit Januar 2026
IX-1321
Schulentwicklungsplan Pankow: Planung für neue Schulplätze bis 2030
Das Bezirksamt Pankow hat die Fortschreibung des Schulentwicklungsplans vorgelegt. Das Dokument analysiert, wie viele Schulplätze in den nächsten fünf Jahren aufgrund des Bevölkerungswachstums und Neubaus benötigt werden. Der Plan dient als Grundlage für den Bau neuer Schulen, Sanierungen und die Festlegung von Grundschuleinzugsbereichen. Aktuell wurde die Vorlage zur detaillierten Beratung in die zuständigen Ausschüsse überwiesen.
Bezirksmeldung
Berlinweit
Zur Kenntnis genommen im Januar 2026
IX-1333
Bessere Qualität in Bürgerämtern: Neue Ziele für 2026 und 2027
Das Bezirksamt informiert über eine neue Vereinbarung zwischen den Berliner Bezirken und dem Senat zur Verbesserung der Bürgerämter. Für die Jahre 2026 und 2027 wurden feste Qualitätsziele vereinbart, um den Service für die Bürger*innen zuverlässiger zu machen. Bezirke, die diese Ziele erreichen, erhalten zusätzliche finanzielle Mittel aus einem Topf von insgesamt einer Million Euro pro Jahr. Damit soll sichergestellt werden, dass Verwaltungsleistungen berlinweit einheitlich und schnell erbracht werden.