Bezirksmeldung
Beantwortet im Januar 2026
2540/VI
Umgang mit Bürgerbeschwerden zum Kiezblock im Brüsseler Kiez
Die CDU-Fraktion fragte das Bezirksamt nach der Anzahl der Beschwerden zum geplanten Kiezblock im Brüsseler Kiez. Das Bezirksamt erklärte in seiner Antwort, dass eine genaue statistische Auswertung der Beschwerden derzeit nicht möglich sei. Nachrichten von Bürger*innen erreichen das Amt über zu viele verschiedene Wege wie E-Mail, Telefon oder soziale Medien. Laut Bezirksamt fehlen die Kapazitäten für eine zentrale Erfassung, da die Bearbeitung der Anliegen Vorrang vor der Statistik hat.
Bezirksmeldung
Beantwortet im Januar 2026
2547/VI
Wegfall von Parkplätzen am Michaelkirchplatz: Gründe und Zukunftspläne
Die CDU-Fraktion erkundigte sich nach dem Grund für den Wegfall von sieben Parkplätzen am Michaelkirchplatz. Das Bezirksamt antwortete, dass dies durch die neue Fahrradstraße in der Melchiorstraße gesetzlich vorgeschrieben sei. Im Jahr 2026 sollen im Rahmen eines Begrünungsprojekts weitere Parkplätze in Aufenthaltsflächen umgewandelt werden, um den Kiez an den Klimawandel anzupassen. Laut Bezirksamt verliert die Stadt durch jeden wegfallenden Parkplatz in diesem Bereich jährlich etwa 138 Euro an Gebühreneinnahmen.
Bezirksmeldung
Beantwortet im Januar 2026
2546/VI
Winterdienst und Haftung bei Glatteis am Alexanderplatz
Die CDU-Fraktion fragte nach der Zuständigkeit für den Winterdienst an der Baustelle Alexanderplatz/Ecke Karl-Liebknecht-Straße. Das Bezirksamt erklärte, dass grundsätzlich die Anlieger*innen für das Räumen der Gehwege verantwortlich sind, in Baustellentunneln jedoch die Baufirma für Sicherheit sorgen muss. Wer für den Winterdienst zuständig ist, haftet auch bei Unfällen. Laut Bezirksamt gab es im laufenden Winter bisher keine offiziellen Meldungen über gefährliche Eisplatten an dieser Stelle.
Bezirksmeldung
Beantwortet im Januar 2026
2539/VI
Notfalleinsätze im Winter: Sind vereiste Poller ein Hindernis?
Die FDP-Fraktion fragte das Bezirksamt, wie Rettungsfahrzeuge bei Schnee und Eis durch blockierte Poller kommen. Das Bezirksamt antwortete, dass die Poller winterfest konstruiert sind und im Notfall auch gewaltsam durch die Feuerwehr geöffnet werden können. Zudem stehen den Rettungskräften meist alternative Routen zur Verfügung. Das Amt stellte klar, dass Verzögerungen durch winterliche Straßenverhältnisse in der Regel zum allgemeinen Lebensrisiko gehören und keine Haftung des Bezirks begründen.
Bezirksmeldung
Beantwortet im Januar 2026
2501/VI
Folgen der Sperrung der Neuen Gertraudenbrücke für den Verkehr
Die CDU-Fraktion fragte das Bezirksamt nach den Auswirkungen der gesperrten Neuen Gertraudenbrücke auf Autos, Busse und Lieferverkehr. In der Antwort stellt das Bezirksamt klar, dass es für die meisten Punkte nicht zuständig ist, da die Brücke zur Bundesstraße B1 gehört. Die Verantwortung für Verkehrsmessungen, Stau-Statistiken und die Information der Bürger*innen liegt demnach bei der Berliner Senatsverwaltung. Der Bezirk ist aktuell lediglich an der Planung von Bus-Umleitungen durch Nebenstraßen beteiligt.
Bezirksmeldung
Beantwortet im Januar 2026
2537/VI
Umgang mit Leerstand und Vermüllung in der Schulstraße 42
Die CDU-Fraktion fragte das Bezirksamt nach dem Zustand eines leerstehenden Hauses in der Schulstraße 42. Anwohner*innen fühlen sich durch Müll und campierende Personen im Eingangsbereich belastet. Das Bezirksamt antwortete, dass der Müll auf privatem Grund liegt und das Ordnungsamt daher dort nicht zuständig ist. Sozialarbeiter*innen kontrollieren die Umgebung jedoch wöchentlich und vermitteln bedürftige Personen bei Bedarf in Notunterkünfte.
Bezirksentscheidung
Beschlossen am 18.09.2024
1227/XXI
Verkehrskonzept für das Wohnquartier Albert-/Ebersstraße gefordert
Die SPD-Fraktion hat beantragt, dass das Bezirksamt ein Konzept gegen Durchgangsverkehr im Wohnquartier Albert- und Ebersstraße vorlegt. Die Bezirksverordnetenversammlung Tempelhof-Schöneberg hat diesen Vorschlag angenommen. Bis Dezember 2024 muss das Amt nun das Konzept präsentieren oder über Verzögerungen informieren. Ziel ist es, die Wohnqualität im Kiez zu verbessern und die Verkehrsbelastung zu senken.
Bezirksbeschluss
Beschlossen im Januar 2026
2390/VI
Neuer Zebrastreifen für die Ottostraße in Moabit beschlossen
Die Fraktion Die Linke hat beantragt, in der Ottostraße einen neuen Zebrastreifen einzurichten. Dieser soll an der Ecke Zwinglistraße entstehen, um das Überqueren der Fahrbahn sicherer zu machen. Die Bezirksverordnetenversammlung (BVV) Mitte hat den Vorschlag am 22. Januar 2026 offiziell beschlossen. Das Bezirksamt ist nun aufgefordert, die Maßnahme bis Mai 2026 umzusetzen.
Bezirksmeldung
Beantwortet im Januar 2026
2493/VI
Integration in Mitte: Bezirk antwortet auf Anfrage zum neuen Gesamtkonzept
Die Fraktion Die Linke fragte nach, wie der Bezirk den neuen Bericht des Senats zur Integration und Teilhabe umsetzt. Das Bezirksamt Mitte antwortete, dass eine detaillierte Auswertung des Berichts für das erste Quartal 2026 geplant ist, um daraus neue Maßnahmen abzuleiten. Bereits jetzt gibt es Angebote wie spezielle Sprachkurse an der Volkshochschule, jedoch liegen Hürden wie der Wohnraummangel oder langsame Anerkennungsverfahren oft außerhalb der bezirklichen Zuständigkeit. Erkenntnisse aus dem Bericht sollen künftig auch in die Planung der Gelder für den Integrationsfonds einfließen.
Bezirksbeschluss
Beschlossen im Januar 2026
2514/VI
Informationen zu Betriebsratswahlen in den Bezirksämtern
Die Bezirksverordnetenversammlung Mitte hat beschlossen, dass das Bezirksamt künftig in seinen Gebäuden über anstehende Betriebsratswahlen informieren muss. Besucher*innen sollen so leichter erfahren, welche Mitbestimmungsrechte sie im Job haben. Dafür können eigene Flyer oder Material von Gewerkschaften verwendet werden. Der Antrag wurde von den Fraktionen Bündnis 90/Die Grünen und Die Linke eingebracht und erfolgreich beschlossen.
Bezirksvorlage
In Beratung
Eingereicht im Januar 2026, Beratung läuft
2550/VI
Keine Vertreibung von Obdachlosen bei Frost in Mitte
Die SPD-Fraktion schlägt vor, dass das Ordnungsamt bei Temperaturen ab 0 Grad keine Schlafplätze von obdachlosen Menschen mehr räumen darf. Stattdessen sollen die Mitarbeiter*innen gezielt Hilfe anbieten und über Notunterkünfte oder die Berliner Kältehilfe informieren. Der Schutz von Leben und Gesundheit soll in Frostperioden Vorrang vor ordnungsrechtlichen Maßnahmen haben, sofern keine akute Gefahr besteht. Der Dringlichkeitsantrag wurde zur Beratung in die Bezirksverordnetenversammlung eingebracht.
Bezirksbeschluss
Beschlossen im Januar 2026
2437/VI
Neuer Zebrastreifen für die Linienstraße am Koppenplatz
Die Bezirksverordnetenversammlung (BVV) Mitte hat einen Antrag der SPD-Fraktion angenommen, um die Linienstraße sicherer zu machen. Am nördlichen Ausgang des Koppenplatzes soll ein dauerhafter Zebrastreifen eingerichtet werden. Ziel ist es, den Straßenwechsel besonders für Kinder und ältere Menschen sicherer zu gestalten. Das Bezirksamt muss nun die Planung vorrangig vorantreiben und regelmäßig über den Stand der Umsetzung berichten.
Bezirksvorlage
Eingereicht
Eingereicht im Januar 2026, Beratung am 22.01.2026
2490/VI
Katastrophenschutz in Mitte: Wie gut ist der Bezirk auf Krisen vorbereitet?
Die Fraktion Bündnis 90/Die Grünen hat eine Anfrage zur Krisenvorsorge im Bezirk Mitte gestellt. Sie möchte wissen, welche Lehren aus vergangenen Stromausfällen gezogen wurden und wie sichergestellt wird, dass besonders gefährdete Personen wie ältere oder pflegebedürftige Menschen im Notfall erreicht werden. Zudem wird gefragt, ob moderne Technologien wie Solaranlagen oder Elektroautos für die Notstromversorgung eingeplant sind. Das Bezirksamt soll außerdem Auskunft über verfügbare Fahrzeuge und die Häufigkeit von Katastrophenschutzübungen geben.
Bezirksmeldung
Beantwortet im Januar 2026
2491/VI
Neues Wohnraumsicherungsgesetz: Auswirkungen auf Berlin-Mitte
Der Einzelverordnete Diedrich fragte das Bezirksamt nach den Auswirkungen des neuen Wohnraumsicherungsgesetzes für den Bezirk Mitte. Das Bezirksamt antwortete, dass die Änderungen beim Schutz vor Zweckentfremdung eher gering ausfallen und kaum neue Möglichkeiten bieten. Positiv hervorgehoben wird jedoch, dass bei verwahrlosten Gebäuden nun leichter Treuhänder*innen eingesetzt werden können, um Missstände zu beheben. Für eine effektivere Arbeit fordert das Amt zudem eine bessere digitale Vernetzung zwischen den Berliner Bezirken.
Bezirksbeschluss
Beschlossen am 22. Januar 2026
DS/1894/IX
Kiezgarten „Heinrichtreff“ in der Heinrichstraße soll erhalten bleiben
Die Fraktionen SPD und CDU setzen sich dafür ein, dass der Kiezgarten „Heinrichtreff“ dauerhaft bestehen bleibt. Das Bezirksamt wurde beauftragt, die rechtlichen Voraussetzungen für die Angebote des Gartens wohlwollend zu prüfen und den Erhalt aktiv zu unterstützen. Falls die aktuellen Genehmigungen nicht ausreichen, soll gemeinsam mit dem Betreiber eine Lösung gefunden werden, die sowohl die sozialen Angebote als auch den Lärmschutz für die Nachbarschaft sichert. Der Garten gilt als unverzichtbarer Treffpunkt für Erholung und Freizeit im Kiez.
Bezirksentscheidung
Empfehlung vom Januar 2026 / Derzeit in Beratung
1781/XXI
Ausstellung „Der Mensch dahinter“ soll nach Tempelhof-Schöneberg kommen
Die FDP-Gruppe hat vorgeschlagen, die Ausstellung „Der Mensch dahinter“ im Bezirk zu zeigen. Der Kulturausschuss empfiehlt nun der Bezirksverordnetenversammlung, diesen Vorschlag anzunehmen. Die Ausstellung setzt sich für mehr Respekt und Toleranz gegenüber Einsatzkräften wie Polizei, Feuerwehr und Rettungsdienst ein. Wenn das Vorhaben endgültig bestätigt wird, können Bürgerinnen und Bürger die Porträts bald an einem öffentlichen Ort im Bezirk besuchen.
Bezirksbeschluss
Beschlossen im Januar 2026
DS/1830/IX
Modernisierung des Hans-Zoschke-Stadions für die Regionalliga
Die Fraktion CDU setzt sich dafür ein, das Hans-Zoschke-Stadion fit für die Regionalliga zu machen. Das Bezirksamt soll Fördermittel von der EU oder dem Bund suchen, um ein neues, modernes Funktionsgebäude zu bauen. Dies soll die Bedingungen für den SV Lichtenberg 47 verbessern und das Stadion stärker für die Menschen im Kiez öffnen. Der Vorschlag wurde im zuständigen Ausschuss bereits mit Änderungen angenommen und sieht eine regelmäßige Berichterstattung über den Fortschritt vor.
Bezirksbeschluss
Beschlossen im Januar 2026
2318/VI
Neue Trinkbrunnen für den Kleinen Tiergarten geplant
Die Fraktion Die Linke hat beantragt, die Versorgung mit kostenlosem Trinkwasser im Kleinen Tiergarten zu verbessern. Das Bezirksamt wurde nun offiziell beauftragt zu prüfen, ob dort Trinkwasserbrunnen oder -spender aufgestellt werden können. Sofern dies technisch möglich ist, sollen die Brunnen zeitnah installiert werden. Die Bezirksverordnetenversammlung Mitte hat diesen Vorschlag im Januar 2026 beschlossen.
Bezirksmeldung
Beantwortet am 22.01.2026
2542/VI
Hohe Infektionszahlen bei sexuell übertragbaren Krankheiten in Mitte
Die CDU-Fraktion fragte das Bezirksamt nach Maßnahmen gegen die hohen Infektionsraten von Krankheiten wie Syphilis und HIV im Bezirk Mitte. Das zuständige Stadtrat erklärte, dass hohe Fallzahlen in einer Metropole wie Berlin erwartbar seien, der Bezirk aber intensiv gegensteuert. Das Gesundheitsamt bietet gezielte Beratung, Tests und Impfungen an, insbesondere für Menschen, die schwer Zugang zum medizinischen System finden. Zudem beteiligt sich Mitte an internationalen Gesundheitsinitiativen und bietet als einziger Bezirk weiterhin Mpox-Impfungen an.
Bezirksvorlage
In Beratung
Eingereicht im Januar 2026, Beratung am 22.01.2026
2554/VI
Sparmaßnahmen in Mitte: SPD fragt nach Kürzungen bei Bibliotheken und Diensten
Die SPD-Fraktion erkundigt sich beim Bezirksamt nach den Folgen neuer Sparvorgaben durch den Berliner Senat. Sie möchte wissen, welche konkreten Angebote für Bürger*innen – wie etwa die Sonntagsöffnung von Bibliotheken – von den geplanten Kürzungen betroffen sind. Zudem wird gefragt, wie das Bezirksamt diese Einsparungen noch verhindern will. Eine Antwort auf diese dringliche Anfrage liegt aktuell noch nicht vor.