Bezirksvorlage
Überwiesen
In Beratung seit 14. Januar 2026
2914/XXI
Sicheres Queren am Borsigdamm: SPD fordert Ausweitung des Parkverbots
Die SPD-Fraktion möchte die Sichtverhältnisse am Borsigdamm verbessern. Konkret soll ein Halteverbotsschild bis zum Eingang des Spielplatzes versetzt werden, damit parkende Autos und Lkw nicht mehr die Kurve sowie Verkehrszeichen verdecken. Dies soll es Zufußgehenden und Radfahrenden erleichtern, die Straße sicher zu überqueren und herannahende Fahrzeuge rechtzeitig zu sehen. Der Antrag wurde zur weiteren Beratung in die zuständigen Ausschüsse überwiesen.
Bezirksvorlage
Überwiesen
Beratung in der BVV am 14. Januar 2026
2913/XXI
Kostenloses Parken für Schwimmtrainer*innen im Märkischen Viertel gefordert
Die SPD-Fraktion setzt sich dafür ein, dass Trainer*innen von Schwimmgruppen am Schwimmbad Märkisches Viertel wieder kostenlos parken können. Das Bezirksamt soll bei den zuständigen Stellen erwirken, dass die Parkflächen hinter dem Schwimmbad für diesen Personenkreis gebührenfrei werden. Aktuell wurde der Vorschlag in den Ausschüssen beraten und zur finalen Entscheidung an die Bezirksverordnetenversammlung weitergeleitet. Ziel ist es, die Rahmenbedingungen für den Schwimmunterricht und das sportliche Engagement im Bezirk zu verbessern.
Bezirksvorlage
Überwiesen
Überwiesen zur Beratung am 14. Januar 2026
2915/XXI
Kostenloses Parken für Ehrenamtliche an Sportanlagen gefordert
Die SPD-Fraktion fordert, dass ehrenamtlich Tätige wie Trainer*innen an Reinickendorfer Sportanlagen weiterhin kostenlos parken dürfen. Das Bezirksamt soll sich dafür einsetzen, dass bei der Verpachtung von Parkflächen an private Betreiber entsprechende Ausnahmeregelungen in die Verträge aufgenommen werden. Der Vorschlag wurde zur weiteren Beratung in die zuständigen Ausschüsse überwiesen. Ziel ist es, die Arbeit in Sportvereinen zu unterstützen und zusätzliche Kosten für Engagierte zu vermeiden.
Bezirksvorlage
Überwiesen
Überwiesen am 14. Januar 2026
2917/XXI
Mehrsprachige Hilfe-Abreißzettel gegen Gewalt in öffentlichen Gebäuden geplant
Die Fraktionen Bündnis 90/Die Grünen und Die Linke fordern, in allen öffentlichen Gebäuden Reinickendorfs mehrsprachige Abreißzettel mit der Nummer des Hilfetelefons „Gewalt gegen Frauen“ (116 016) anzubringen. Die Zettel sollen gut sichtbar sein und regelmäßig nachgefüllt werden. Ziel ist es, Betroffenen einen schnellen und diskreten Zugang zu Hilfe zu ermöglichen. Der Antrag wurde zur weiteren Beratung in die zuständigen Ausschüsse überwiesen.
Bezirksvorlage
Überwiesen
Überwiesen zur Beratung am 14. Januar 2026
2916/XXI
Reinickendorf prüft Einsatz von KI zur Erkennung von Schlaglöchern
Die CDU-Fraktion schlägt vor, Künstliche Intelligenz (KI) zur automatischen Erkennung von Straßenschäden wie Schlaglöchern einzusetzen. Das Bezirksamt soll sich beim Senat dafür einsetzen, eine spezialisierte Software zur digitalen Auswertung des Straßenzustands einzuführen, um das knappe Fachpersonal im Straßenbauamt zu entlasten. Für Bürger*innen bedeutet dies perspektivisch besser gepflegte Straßen und eine schnellere Schadensbehebung. Der Vorschlag wurde zur weiteren Fachberatung in die Ausschüsse überwiesen.
Bezirksmeldung
Zur Kenntnis genommen am 14. Januar 2026
2237/XXI-01
Sozialberatung am Franz-Neumann-Platz zieht zum Vierwaldstätter Weg um
Das Bezirksamt informiert über den Umzug eines wichtigen Hilfsangebots für suchtkranke und seelisch belastete Menschen. Da der Franz-Neumann-Platz umgestaltet wird, kann die Berliner Help Stiftung dort während der Bauphase nicht bleiben. Als Ausweichstandort wurde der Vierwaldstätter Weg auf Höhe der Wendekehre festgelegt. Sobald die Bauarbeiten beginnen, erhält der Träger eine Genehmigung für den neuen Platz, damit die Betreuung lückenlos weitergehen kann.
Bezirksentscheidung
Geplante Beratung am 21. Januar 2026
1856/XXI
Mascha-Kaléko-Schule soll zur Gemeinschaftsschule werden
Die Fraktionen von Grünen, SPD und Linken schlagen vor, die Mascha-Kaléko-Schule in eine Gemeinschaftsschule umzuwandeln. Das Ziel ist es, Kindern durch gemeinsames Lernen und individuelle Förderung mehr Chancengleichheit zu ermöglichen. Dafür soll auch das Gelände der ehemaligen Hermann-Köhl-Schule genutzt werden, um moderne Lernräume zu schaffen. Der Antrag sieht zudem vor, die Schule enger mit sozialen Einrichtungen im Stadtteil zu vernetzen.
Bezirksentscheidung
Bericht vom Januar 2026 zur laufenden Umsetzung
0122/XXI
Neuer Plan für Gewerbe und Handwerk in Tempelhof-Schöneberg
Auf Vorschlag von SPD und Grünen hat das Bezirksamt einen Plan zur Sicherung von Gewerbeflächen erstellt. In der Röblingstraße (Mariendorf) und an der General-Pape-Straße sollen neue Höfe speziell für Handwerksbetriebe entstehen. Bestehende Firmenstandorte sollen effizienter genutzt werden, indem dort künftig auch höher gebaut werden darf. An der General-Pape-Straße ist langfristig eine Mischung aus Arbeiten und Wohnen geplant, wobei bestehende kleine Betriebe vor Ort geschützt werden sollen.
Bezirksentscheidung
Beschlossen im Januar 2025
1289/XXI
Leerstehende Büros sollen zu Wohnungen werden
Die Fraktion DIE LINKE hat vorgeschlagen, den Leerstand von Büroflächen im Bezirk systematisch zu erfassen. Die Bezirksverordnetenversammlung Tempelhof-Schöneberg hat diesen Antrag mit Änderungen angenommen. Das Bezirksamt wird nun beauftragt, Wege für eine solche Übersicht zu finden und dabei auch Erfahrungen aus anderen Bezirken zu nutzen. Langfristig sollen leerstehende Büros so leichter in dringend benötigten Wohnraum umgewandelt werden können.
Bezirksentscheidung
In Beratung (Januar 2026)
1878/XXI
Besserer Winterdienst vor öffentlichen Gebäuden gefordert
Die Fraktionen von SPD, Grünen und CDU schlagen vor, dass das Bezirksamt den Winterdienst vor öffentlichen Gebäuden strenger kontrolliert. Gehwege müssen zuverlässig von Schnee und Eis befreit werden, damit besonders Menschen mit Rollstühlen oder Gehhilfen sicher vorankommen. Der Antrag reagiert auf Mängel beim Räumdienst, etwa am Rathaus Schöneberg. Das Bezirksamt soll zudem bis April 2026 erklären, wie es die Räumpflicht künftig besser sicherstellen will.
Bezirksentscheidung
Beschlossen im Juli 2025, Umsetzung läuft
1646/XXI
Verschönerung und Barrierefreiheit am John-F.-Kennedy-Platz
Die Bezirksverordnetenversammlung Tempelhof-Schöneberg hat Maßnahmen beschlossen, um den Platz am Rathaus Schöneberg attraktiver zu machen. Das Bezirksamt berichtet, dass bereits neue Linden gepflanzt und bunte „Regenbogenbänke“ vor dem Haupteingang aufgestellt wurden. Dieser Bereich ist nun autofrei und bietet mehr Sitzgelegenheiten. Zudem wurden Stolperfallen auf den Gehwegen beseitigt und die Organisation des Wochenmarktes verbessert, um den Platz für alle Menschen besser zugänglich zu machen.
Bezirksvorlage
Überwiesen
Überwiesen zur Beratung im Februar 2026
1596/VI
Untersuchung zum Schutz von Mieter*innen vor Verdrängung vorgeschlagen
Die Gruppe Die Linke schlägt vor, eine neue Untersuchung (ein sogenanntes Grobscreening) zum Milieuschutz im gesamten Bezirk durchzuführen. Damit soll ermittelt werden, in welchen Kiezen Mieter*innen besonders durch steigende Preise und Aufwertungen verdrängt werden könnten. Da die letzten Daten bereits sieben Jahre alt sind, fordert die Gruppe aktuelle Handlungsempfehlungen bis Ende 2026. Der Vorschlag wurde zur weiteren Beratung in die zuständigen Ausschüsse überwiesen.
Bezirksentscheidung
Beschlossen im Juli 2025
1523/XXI
Domnauer Straße soll zur Spielstraße werden
Die Bezirksverordnetenversammlung Tempelhof-Schöneberg hat einem Vorschlag des Kinder- und Jugendparlaments zugestimmt, die Domnauer Straße in eine Spielstraße umzuwandeln. Das bedeutet, dass dort künftig Autos nur noch sehr langsam (Schrittgeschwindigkeit) fahren dürfen und das Spielen auf der Straße erlaubt ist. Ziel der Maßnahme ist es, die Sicherheit für Kinder zu erhöhen und mehr Platz für die Nachbarschaft zu schaffen. Die Entscheidung wurde im Juli 2025 offiziell beschlossen.
Bezirksmeldung
Vom Bezirksamt beschlossen am 13.01.2026
2555/VI
Neue Regeln für temporäre Kunst in Straßen und Parks in Mitte
Das Bezirksamt Mitte passt die Regeln für Kunstwerke im öffentlichen Raum an neue Berliner Landesvorgaben an. Ab sofort dürfen temporäre Kunstwerke in Straßen und Parkanlagen für maximal drei Jahre aufgestellt werden. Diese Befristung soll für faire Chancen unter Künstler*innen sorgen und eine dauerhafte Belegung öffentlicher Flächen verhindern. Die Regelung vereinheitlicht das Vorgehen für Gehwege und Grünflächen im gesamten Bezirk.
Bezirksentscheidung
Beschlossen im Juli 2025
1672/XXI
Keine gelben Parkbänke mehr im Bayerischen Viertel
Die Bezirksverordnetenversammlung Tempelhof-Schöneberg hat einen Antrag der CDU-Fraktion angenommen. Gelbe Straßenbänke im Bayerischen Viertel sollen künftig umgestrichen oder durch andersfarbige Bänke ersetzt werden. Der Grund dafür ist die historische Bedeutung: Während der Zeit des Nationalsozialismus wurden gelbe Bänke gezielt zur Ausgrenzung jüdischer Mitbürger genutzt. Mit der neuen Farbwahl soll ein würdevoller Umgang mit der Geschichte des ehemaligen jüdischen Viertels sichergestellt werden.
Bezirksentscheidung
Beschlossen im März 2025
1402/XXI
Mehr Frauen für Straßennamen: Bezirk muss jährlich über Fortschritte berichten
Die Bezirksverordnetenversammlung Tempelhof-Schöneberg hat auf Antrag der SPD-Fraktion beschlossen, dass das Bezirksamt einmal pro Jahr über den Stand der Straßenbenennungen nach Frauen informieren muss. Der Bericht soll zeigen, welche Benennungen bereits beschlossen sind, wie weit das Verfahren ist und wann die Schilder tatsächlich aufgestellt werden. So soll sichergestellt werden, dass die Sichtbarkeit von Frauen im öffentlichen Raum zügig vorankommt. Ein erster Bericht wird bis Mai 2025 veröffentlicht.
Bezirksentscheidung
Beschlossen im Mai 2024
1043/XXI
Neuer Basketballkorb für den Spielplatz „Roseneck“
Das Kinder- und Jugendparlament hat vorgeschlagen, auf dem Spielplatz „Roseneck“ einen Basketballkorb aufzustellen. Die Bezirksverordnetenversammlung Tempelhof-Schöneberg hat diesen Antrag im Mai 2024 offiziell beschlossen. Damit erhält der Spielplatz an der Küstriner Straße / Oranienburger Straße ein zusätzliches Sportangebot. Das verbessert die Freizeitmöglichkeiten für junge Menschen im Kiez.
Bezirksentscheidung
Beschlossen im Juni 2025, Bericht vom Januar 2026
1531/XXI
Mehr Spielplätze für ältere Kinder in Tempelhof-Schöneberg
Das Kinder- und Jugendparlament hat vorgeschlagen, Spielplätze im Bezirk besser für Kinder im Grundschulalter (bis 6. Klasse) auszustatten. Die Bezirksverordnetenversammlung hat diesen Vorschlag angenommen. Das Bezirksamt berichtet nun, dass bereits neue Spielflächen für diese Altersgruppe entstehen, zum Beispiel in der Nuthestraße und im Volkspark Mariendorf. Auch der Spielplatz an der Rheingaustraße wird passend für ältere Kinder umgestaltet.
Bezirksentscheidung
Beschlossen im Januar 2026
1862/XXI
Mobiles Bürgeramt kommt künftig direkt in Betriebe
Die Bezirksverordnetenversammlung hat einen Antrag der Fraktionen SPD und Grüne angenommen. Das mobile Bürgeramt soll künftig direkt zu mittelgroßen und großen Firmen sowie Gewerbenetzwerken im Bezirk kommen. Berliner Arbeitnehmende können dann nach vorheriger Anmeldung wichtige Behördengänge direkt an ihrem Arbeitsplatz erledigen. Dies soll den Bürgerinnen und Bürgern Zeit sparen und den Service der Verwaltung bürgernäher gestalten.
Bezirksentscheidung
Beschlossen am 1. Oktober 2025
1745/XXI
Mehr Geld für psychiatrische Angebote in Tempelhof-Schöneberg gefordert
Die Bezirksverordnetenversammlung (BVV) Tempelhof-Schöneberg hat einen Vorschlag des Hauptausschusses angenommen. Sie fordert, dass das Land Berlin künftig die vollen Kosten für das Psychiatrie-Entwicklungs-Programm (PEP) übernimmt. Seit Jahren reicht das Geld nicht aus, um den tatsächlichen Bedarf im Bezirk zu decken. Das Bezirksamt soll sich nun beim Senat dafür einsetzen, dass die psychiatrische Versorgung künftig sicher und bedarfsgerecht finanziert wird.