Bezirksvorlage
In Beratung
Beratung in der BVV am 15. April 2026
3103/XXI
Sanierung der Greenwichpromenade: CDU fordert neue Bänke und Radwege
Die CDU-Fraktion fordert eine umfassende Sanierung der Greenwichpromenade für insgesamt 1,5 Millionen Euro. Geplant sind unter anderem neue Liegebänke am Kanonenplatz, eine zusätzliche Toilettenanlage und eine bessere Beleuchtung der Sehenswürdigkeiten wie der Sechserbrücke. Auch der Radverkehr soll durch den Austausch holpriger Rasengittersteine verbessert werden. Der Antrag sieht vor, dass das Bezirksamt die Planung weitgehend selbst übernimmt und den touristischen Charakter der Promenade erhält.
Bezirksvorlage
In Beratung
Aktuell in der Vorberatung
1705/VI
Bürger*innen fordern Erhalt des Nahversorgungszentrums Brieger Straße
Bürger*innen haben einen Antrag eingereicht, um das Nahversorgungszentrum in der Brieger Straße in Lankwitz zu retten. Durch die drohende Schließung der Edeka-Filiale wird der Verlust der wohnortnahen Lebensmittelversorgung befürchtet. Die BVV soll nun prüfen, mit welchen Mitteln der Standort dauerhaft gesichert werden kann. Dies ist besonders für ältere und weniger mobile Menschen wichtig, da sonst lange Wege für den täglichen Einkauf entstehen.
Bezirksbeschluss
Bericht zum Fortschritt bis Juli 2026 gefordert
2043/XXI
Neue Sitzbänke für Mariendorf-Ost am Dardanellenweg geplant
Die SPD-Fraktion fordert die Aufstellung neuer Sitzbänke im Bereich Dardanellenweg und Imbrosweg, um die Wege im Quartier angenehmer zu gestalten. Die Bezirksverordnetenversammlung hat den Antrag beschlossen, damit insbesondere ältere Menschen auf dem Weg zum Einkaufen Pausen einlegen können. Falls das öffentliche Straßenland nicht ausreicht, soll das Bezirksamt mit den lokalen Wohnungsunternehmen zusammenarbeiten. Das Ziel ist eine bessere Aufenthaltsqualität und Erleichterung für den Fußverkehr in der Siedlung Mariendorf-Ost.
Bezirksbeschluss
Bericht über Fortschritt bis Juni 2026 erwartet
2047/XXI
Sanierung der Urania: Bezirk fordert Finanzierungszusage vom Senat
Die Fraktion Bündnis 90/Die Grünen setzt sich für die Rettung der Urania ein. Damit zugesagte Bundesmittel in Höhe von 32,75 Millionen Euro nicht verfallen, muss das Land Berlin denselben Betrag bereitstellen. Die BVV fordert das Bezirksamt nun auf, beim Senat eine verbindliche Finanzierungszusage zu erwirken. Ohne diese Sanierung ist die älteste Bildungseinrichtung Berlins in ihrem Bestand gefährdet.
Bezirksbeschluss
Bericht bis 30. Juni 2026 gefordert
2050/XXI
Mindestens zwei neue legale Graffiti-Wände pro Ortsteil geplant
Die CDU-Fraktion hat beantragt, in jedem Ortsteil von Tempelhof-Schöneberg mindestens zwei legale Graffiti-Flächen („Legal Walls“) zu schaffen. Das Bezirksamt soll dafür geeignete Standorte finden und ein unbürokratisches Nutzungskonzept entwickeln, um jungen Künstler*innen legale Flächen anzubieten. Ziel ist es, die Jugendarbeit zu stärken und gleichzeitig illegale Graffiti sowie die damit verbundenen Reinigungskosten zu reduzieren. Ein Fortschrittsbericht über die Umsetzung wird bis zum 30. Juni 2026 erwartet.
Bezirksvorlage
In Beratung
In Vorberatung
1691/VI
CDU fordert bis zu 1.000 neue Wohnungen auf altem Lankwitzer Tanklager
Die CDU-Fraktion schlägt vor, das Gelände des ehemaligen Tanklagers in Lankwitz vorrangig für den Bau von Wohnungen zu nutzen. Auf der Fläche könnten etwa 500 bis 1.000 Wohneinheiten sowie ergänzende Grünflächen entstehen. Der Anteil an Gewerbeflächen soll dabei auf maximal 30 Prozent begrenzt werden. Der Antrag befindet sich aktuell in der Vorberatung. Ziel ist es, die derzeit untergenutzte Industriefläche in ein lebendiges Stadtquartier umzuwandeln und den Wohnungsmarkt zu entlasten.
Bezirksbeschluss
Aktueller Beschluss
2060/XXI
Mehr Licht, Bänke und Mülleimer für Fußweg in Lichtenrade geplant
Die CDU-Fraktion fordert die Aufwertung des Durchgangswegs zwischen Lichtenrader Damm, Mellener Straße und dem Lichtenrader Graben. Die Bezirksverordnetenversammlung hat das Bezirksamt beauftragt, dort die Beleuchtung zu verbessern, neue Abfalleimer aufzustellen und Sitzbänke zu installieren. Ziel ist es, die Sicherheit in den Abendstunden zu erhöhen und die Sauberkeit in der Grünanlage zu sichern. Für Anwohner*innen und Fußgänger*innen bedeutet dies einen attraktiveren und sichereren Weg im Alltag.
Bezirksbeschluss
Entscheidung liegt vor
2044/XXI
Bezirk soll Rettung des maroden Wohnhauses Luitpoldstraße 23 prüfen
Die Fraktion Die Linke fordert das Bezirksamt auf, den weiteren Verfall des Wohnhauses in der Luitpoldstraße 23 zu stoppen. Es soll geprüft werden, ob das Gebäude durch das Land Berlin erworben oder eine genossenschaftliche Lösung unterstützt werden kann. Hintergrund sind ein seit zwei Jahren defektes Dach und die Insolvenz des bisherigen Eigentümers, wodurch Wohnungen unbewohnbar zu werden drohen. Ziel ist es, die Eigentumsverhältnisse zu klären und den Wohnraum dauerhaft zu sichern.
Bezirksbeschluss
Beschlossen (Datum nicht im Dokument genannt)
2054/XXI
CDU fordert Infoveranstaltung zur Neugestaltung des Charlotte-Wolf-Platzes
Die CDU-Fraktion möchte, dass das Bezirksamt eine Informationsveranstaltung zur geplanten Umgestaltung des Charlotte-Wolf-Platzes durchführt. Da die Finanzierung für den Platz nun gesichert ist, soll das lang erwartete Projekt nach Abschluss der Arbeiten in der Ella-Barowsky-Straße starten. Viele Anwohner*innen sind erst in den letzten Jahren zugezogen und kennen die älteren Pläne noch nicht. Die Versammlung hat den Antrag beschlossen, damit die Nachbarschaft über den aktuellen Stand und die Maßnahmen informiert wird.
Bezirksbeschluss
Entscheidung liegt vor
2058/XXI
Tempo 30 am Friedrich-Wilhelm-Platz für mehr Sicherheit gefordert
Die Fraktion Bündnis 90/Die Grünen setzt sich für eine Geschwindigkeitsbegrenzung auf Tempo 30 an der Bundesallee (Friedrich-Wilhelm-Platz) und in der Schmiljanstraße ein. Damit sollen vor allem die Schulwege zum Paul-Natorp-Gymnasium sowie die Wege zur Kita „Fri-Willi“ und zum Jugendzentrum „Burg“ sicherer werden. Täglich fahren dort über 24.000 Fahrzeuge, was zu hoher Lärmbelastung und Gefahren für Radfahrer*innen führt. Die Bezirksverordnetenversammlung hat beschlossen, dass sich das Bezirksamt nun bei den zuständigen Stellen für diese Verkehrsberuhigung einsetzen soll.
Bezirksbeschluss
Entscheidung liegt vor
2049/XXI
Bezirk soll Wohnboxen für Obdachlose bereitstellen
Die Fraktion Die Linke fordert das Bezirksamt auf, kleine Wohneinheiten – sogenannte „Wohnboxen“ – als niedrigschwelliges Hilfsangebot für obdachlose Menschen einzurichten. Diese Boxen sollen als geschützter Zwischenschritt dienen, um Menschen von der Straße zurück in das reguläre Wohnhilfesystem zu führen. Das Angebot richtet sich besonders an Personen, die von bisherigen Maßnahmen nicht erreicht werden. Die Umsetzung soll gemeinsam mit sozialen Trägern und ehrenamtlichen Helfer*innen erfolgen, um die Obdachlosigkeit bis 2030 zu beenden.
Bezirksmeldung
Beantwortet im aktuellen Verfahren
2065/XXI
Zehn Jahre Leerstand in Ansbacher Straße 33/35: Bezirk prüft Maßnahmen
Die Fraktion Bündnis 90/Die Grünen thematisiert den seit über zehn Jahren bestehenden Leerstand und Verfall der Wohnhäuser in der Ansbacher Straße 33/35. Das Bezirksamt gibt in seiner Antwort Auskunft über den Stand von Abriss- und Neubauplänen sowie über verhängte Bußgelder und laufende Gerichtsverfahren gegen die Eigentümer. Zudem wird erörtert, ob ein Treuhändermodell oder eine Ersatzvornahme rechtlich möglich ist, um den gesetzwidrigen Zustand und die Verwahrlosung der Gebäude endlich zu beenden.
Bezirksbeschluss
Beschluss zur Umsetzung gefasst
2053/XXI
Bezirk beschließt Konzept gegen Antiziganismus und für mehr Teilhabe
Die Fraktion Die Linke hat ein bezirkliches Konzept gegen Antiziganismus initiiert, das gemeinsam mit Sinti*zze und Rom*nja erarbeitet werden soll. Das Bezirksamt wird beauftragt, Fortbildungen für Mitarbeitende zu prüfen und diskriminierungskritische Standards für die öffentliche Kommunikation, etwa bei den Themen Wohnen und Migration, zu entwickeln. Ziel ist es, Vorurteilen in der Verwaltung entgegenzuwirken und die gleichberechtigte Teilhabe betroffener Gruppen zu stärken. Zudem soll das Gedenken an den Völkermord an Sinti*zze und Rom*nja im Bezirk sichtbarer gemacht werden.
Bezirksbeschluss
Beschlossen durch das Bezirksamt am 14. April 2026
IX-1388
Arnimkiez wird Kiezblock: Neue Einbahnstraßen und Fahrradzone beschlossen
Das Bezirksamt Pankow setzt umfangreiche Maßnahmen zur Verkehrsberuhigung im Arnimkiez um, um den hohen Durchgangsverkehr von bis zu 57 % zu stoppen. In Straßen wie der Malmöer, Driesener und Seelower Straße werden Einbahnstraßen eingerichtet, während ein großer Bereich zur Fahrradzone erklärt wird. Rund um den Arnimplatz wird die Paul-Robeson-Straße zur Sackgasse, um Schulwege sicherer zu machen und die Aufenthaltsqualität zu steigern. Für die Umsetzung der ersten Stufe sind rund 300.000 € eingeplant, die direkt die Sicherheit von Kindern und Anwohnenden verbessern sollen.
Bezirksbeschluss
Entscheidung liegt vor
2038/XXI
Bezirk prüft neue Arbeitsplätze für Langzeitarbeitslose im Bezirksamt
Die Fraktion Die Linke fordert, dass das Bezirksamt mehr geförderte Arbeitsplätze für Langzeitarbeitslose schafft. Konkret soll das Amt prüfen, in welchen Bereichen sogenannte 16i-Maßnahmen (Teilhabe am Arbeitsmarkt) möglich sind, zum Beispiel zur Unterstützung von Hausmeistern. Die Bezirksverordnetenversammlung hat diesen Prüfauftrag beschlossen. Ziel ist es, Menschen im Leistungsbezug durch Arbeit mehr Struktur, Wertschätzung und eine finanzielle Verbesserung zu ermöglichen.
Bezirksbeschluss
Beschluss liegt vor
2057/XXI
Mehr Mülleimer für Wittelsbacherstraße und Pechsteinstraße gefordert
Die CDU-Fraktion fordert das Bezirksamt auf, gemeinsam mit der BSR die Sauberkeit in der Wittelsbacherstraße und Pechsteinstraße zu verbessern. Vor allem an den Zugängen zum Berliner Mauerweg sollen zusätzliche Abfallbehälter aufgestellt und die Leerungsintervalle verkürzt werden. Bisher sind die vorhandenen Mülleimer oft überfüllt, insbesondere durch Hundekotbeutel, was zur Verschmutzung der Umgebung führt. Ziel der Maßnahme ist eine höhere Lebensqualität für Anwohner*innen sowie eine sauberere Umgebung für Spaziergänger*innen und Radfahrer*innen.
Bezirksbeschluss
Abgelehnt
Entscheidung liegt vor
2040/XXI
BSW fordert vorübergehende Aussetzung der Parkgebühren
Die Gruppe BSW forderte, die Parkraumbewirtschaftung im Bezirk für mindestens 90 Tage auszusetzen. Damit sollten Autofahrer*innen aufgrund der stark gestiegenen Spritpreise finanziell entlastet werden. Der Antrag wurde von der Bezirksverordnetenversammlung abgelehnt. Für die Bürger*innen bedeutet dies, dass die Parkgebühren von bis zu drei Euro pro Stunde wie gewohnt weitergezahlt werden müssen.
Bezirksbeschluss
Bericht des Bezirksamts bis Juli 2026 erwartet
2052/XXI
Bezirk soll Liste herrenloser Grundstücke zur Gemeinwohlnutzung vorlegen
Die SPD-Fraktion fordert vom Bezirksamt eine detaillierte Übersicht aller Grundstücke im Bezirk, die keine Eigentümer*innen mehr haben. Bisher ist oft unklar, warum das Amt auf sein gesetzliches Aneignungsrecht verzichtet und diese Flächen stattdessen privaten Investor*innen überlässt. Die BVV hat beschlossen, dass das strategische Flächenmanagement und die Fälle der letzten fünf Jahre offengelegt werden müssen. Bis Juli 2026 soll ein Bericht klären, wie diese potenziellen Bauflächen künftig besser für die Allgemeinheit gesichert werden können.
Bezirksbeschluss
Vom Ausschuss empfohlen am 13.04.2026
2150/XXI
Plan zur Aufwertung und sozialen Gestaltung des Anita-Berber-Parks
Die Fraktion Bündnis 90/Die Grünen hat einen Plan zur Verbesserung des Anita-Berber-Parks vorgeschlagen. Ein Fachausschuss empfiehlt nun, dass das Bezirksamt gemeinsam mit Anwohner*innen und Behörden ein Gesamtkonzept erstellt. Ziel ist es, den Park durch neue Sitzgelegenheiten, Spielgeräte und bessere Reinigung attraktiver zu machen. Auch das gemeinschaftliche Gärtnern soll erhalten bleiben. Zudem wird geprüft, ob betreute Bereiche für Suchtkranke eingerichtet werden können, um die Situation im Kiez zu entspannen.
Bezirksmeldung
Bericht zum Stand der Nachnutzung (2025/2026)
2347/XXI-01
Pläne für Nachnutzung von C&A und Leiser-Gebäude in Tegel konkretisiert
Das Bezirksamt berichtet über den aktuellen Stand zur Neubelebung der leerstehenden Kaufhäuser in der Fußgängerzone Tegel. Für das ehemalige C&A-Gebäude findet derzeit ein Eigentümerwechsel statt, wobei eine kurzfristige Zwischennutzung des Erdgeschosses zur Belebung geplant ist. Im ehemaligen Leiser-Gebäude laufen bereits Sanierungsarbeiten für ein Fitnessstudio und Gastronomie; zudem entstehen neue Gewerbeeinheiten im U-Bahn-Durchgang. Ein jahrelanger Leerstand an diesen zentralen Orten soll damit aktiv verhindert werden.