Bezirksmeldung
Vorgelegt am 22. April 2026
IX-1392
Kiezblock Komponistenviertel: Neue Diagonalsperren und geänderte Verkehrsführung
Das Bezirksamt Pankow hat die nächsten Schritte für den Kiezblock Komponistenviertel beschlossen. Um den Durchgangsverkehr wirksamer zu stoppen, werden an den Kreuzungen Herbert-Baum-Straße/Meyerbeerstraße und Herbert-Baum-Straße/Gounodstraße Diagonalsperren errichtet, die nur für Rad- und Fußverkehr passierbar sind. Gleichzeitig werden bisherige Einbahnstraßenregeln in der Meyerbeer- und Gounodstraße aufgehoben, um die Verkehrsführung für Anwohnende zu vereinfachen und die überlastete Smetanastraße zu entlasten. Diese Maßnahmen basieren auf einer Auswertung der ersten Testphase, die zwar weniger Verkehr, aber auch neue Staupunkte und viele Regelverstöße zeigte.
Bezirksbeschluss
Beschlossen am 22. April 2026
2002/XXI
Längere Grünphasen an der Ecke Wiesbadener/Laubacher Straße beschlossen
Das Kinder- und Jugendparlament hat gefordert, die Ampelschaltung an der Kreuzung Wiesbadener Straße und Laubacher Straße anzupassen. Die Bezirksverordnetenversammlung hat diesen Antrag beschlossen. Ziel ist es, die Grünphase für Fußgänger*innen zu verlängern, da die bisherigen 17 Sekunden für viele Menschen nicht ausreichen, um die Straße sicher zu überqueren. Damit soll insbesondere der Schulweg für Kinder sicherer gemacht werden.
Bezirksbeschluss
Beschlossen am 22. April 2026
2009/XXI
Alle Schulen im Bezirk sollen Unisex-Toiletten erhalten
Das Kinder- und Jugendparlament hat gefordert, dass jede Schule in Tempelhof-Schöneberg mindestens eine Unisex-Toilette einrichten muss. Die Bezirksverordnetenversammlung hat diesen Antrag beschlossen. Ziel der Maßnahme ist es, eine diskriminierungsfreie Umgebung zu schaffen, in der sich niemand aufgrund seines Geschlechts ausgegrenzt fühlt. Für Schüler*innen bedeutet dies, dass zukünftig an jedem Schulstandort geschlechtsneutrale sanitäre Anlagen zur Verfügung stehen sollen.
Bezirksbeschluss
Beschlossen am 22. April 2026
2022/XXI
Neue Beleuchtung für Park an der Sportanlage Marienfelde beschlossen
Das Kinder- und Jugendparlament hat die Installation von etwa zehn neuen Laternen im Park um die Sportanlage an der Dorfkirche in Marienfelde beantragt. Die Bezirksverordnetenversammlung hat diesen Vorschlag angenommen, um die Sicherheit für Kinder und Jugendliche auf dem Weg zur Schule oder zum Sporttraining zu verbessern. Durch die Beleuchtung des 600 Meter langen Weges sollen Stolpergefahren minimiert und das Sicherheitsgefühl in der dunklen Jahreszeit gestärkt werden. Falls die Aufstellung der Laternen nicht möglich ist, wird als Alternative eine Zeitsteuerung für die vorhandenen Flutlichter der Sportanlage geprüft.
Bezirksbeschluss
Beschlossen am 22. April 2026
2020/XXI
Gleiche Gebühren für alle: KJP fordert Ende der Toiletten-Diskriminierung
Das Kinder- und Jugendparlament (KJP) fordert ein Ende der Preisunterschiede bei der Nutzung öffentlicher Toiletten im Bezirk. Bisher sind Urinale oft kostenlos, während für Sitztoiletten 50 Cent verlangt werden, was Frauen, Trans-Personen und Menschen mit Behinderungen finanziell benachteiligt. Das Bezirksparlament hat beschlossen, dass künftig entweder für alle Toilettenarten gezahlt werden muss oder der Zugang für alle kostenlos sein soll. Diese Maßnahme soll eine systematische Diskriminierung beenden und für mehr Fairness im öffentlichen Raum sorgen.
Bezirksbeschluss
Beschlossen am 22. April 2026
1998/XXI
Neue Türen für öffentliche Männertoilette in der Martin-Luther-Straße
Das Kinder- und Jugendparlament (KJP) setzt sich für mehr Privatsphäre an der öffentlichen Männertoilette in der Martin-Luther-Straße 82 ein. Da die Anlage derzeit trotz eines Sichtschutzes von der Straße aus einsehbar ist, sollen nun feste Türen montiert werden. Die Bezirksverordnetenversammlung hat diesen Vorschlag angenommen. Ziel ist es, die Intimsphäre der Nutzer zu schützen und das Unbehagen von Passant*innen beim Vorbeilaufen zu beenden.
Bezirksbeschluss
Beschlossen am 22. April 2026
2023/XXI
Neuer Zebrastreifen in der Kaiserstraße für sichereren Schulweg geplant
Das Kinder- und Jugendparlament hat die Errichtung eines Zebrastreifens in der Kaiserstraße auf Höhe der Hausnummer 117 vorgeschlagen. Die Bezirksverordnetenversammlung hat diesen Antrag beschlossen. Ziel ist es, den Schulweg zwischen dem U-Bahnhof Westphalweg und den umliegenden Schulen sicherer zu gestalten. Die bereits vorhandene Mittelinsel soll durch den Zebrastreifen ergänzt werden, um eine verlässliche Straßenquerung für Schüler*innen und Passant*innen zu schaffen.
Bezirksbeschluss
Beschlossen am 22. April 2026
IX-1386
Verkehrsberuhigung und sicherere Schulwege in Karow beschlossen
Die BVV Pankow hat auf Antrag der CDU einstimmig beschlossen, die Verkehrssicherheit im Wohngebiet rund um die Straße 52 zu verbessern. Das Bezirksamt soll nun bauliche Fahrbahnverengungen, neue Bepflanzungen zur Geschwindigkeitsreduzierung und besser sichtbare Tempo-30-Markierungen prüfen und umsetzen. Da in vielen Straßen Gehwege fehlen, müssen sich Schulkinder und Autos die Fahrbahn teilen, was aktuell zu gefährlichen Situationen führt. Die Maßnahmen sollen den Durchgangsverkehr beruhigen und die Lärmbelastung für die Nachbarschaft senken.
Bezirksvorlage
In Beratung
Sitzung der BVV am 22. April 2026
2024/XXI
Dringende Sanierung der Toiletten an der Sophie-Scholl-Schule gefordert
Das Kinder- und Jugendparlament (KJP) fordert die umfassende Sanierung der Toiletten an der Sophie-Scholl-Schule. Laut Antrag sind die Anlagen derzeit unhygienisch, teilweise defekt und verstopft, was zu einer starken Geruchsbelästigung im gesamten Gebäude führt. Rund 1.100 Schüler*innen sind von den Zuständen betroffen und meiden die sanitären Anlagen. Das KJP betont, dass der Denkmalschutz einer notwendigen Modernisierung nicht im Weg stehen darf.
Bezirksbeschluss
Beschlossen am 22. April 2026
2012/XXI
Mehr gemeinsame Schul-Veranstaltungen in Tempelhof-Schöneberg geplant
Das Kinder- und Jugendparlament hat gefordert, dass es zukünftig mehr gemeinsame Veranstaltungen zwischen verschiedenen Schulen im Bezirk geben soll. Ein besonderer Schwerpunkt soll dabei auf Sport liegen, um die Fitness der Kinder zu fördern und soziale Kontakte über die eigene Schule hinaus zu ermöglichen. Die Bezirksverordnetenversammlung hat diesen Vorschlag am 22. April 2026 beschlossen. Für Schüler*innen bedeutet das konkret, dass sie zukünftig häufiger die Chance bekommen sollen, Kinder anderer Schulen bei Wettbewerben oder Festen kennenzulernen.
Bezirksbeschluss
Beschlossen am 22. April 2026
2034/XXI
Neue Patientenfürsprecher*innen für psychiatrische Kliniken gewählt
Die Bezirksverordnetenversammlung hat neue Patientenfürsprecher*innen für die aktuelle Wahlperiode bestimmt. Die gewählten Personen sind künftig in der WBK-Psychiatrie, der Kinder- und Jugendpsychiatrie des St. Joseph-Krankenhauses sowie im Maßregelvollzug am Kirchhainer Damm tätig. Als unabhängige Vertrauenspersonen unterstützen sie Patient*innen bei Beschwerden oder Problemen während ihres Klinikaufenthalts. Für Betroffene und deren Angehörige bedeutet dies eine feste Anlaufstelle zur Wahrung ihrer Interessen gegenüber den medizinischen Einrichtungen.
Bezirksbeschluss
Beschlossen am 22. April 2026
2026/XXI
Buslinie 204 soll künftig alle 5 bis 10 Minuten fahren
Das Kinder- und Jugendparlament (KJP) fordert eine deutliche Taktverdichtung für die Buslinie 204. Statt des aktuellen 20-Minuten-Takts sollen die Busse künftig alle 5 bis 10 Minuten verkehren. Damit sollen lange Wartezeiten bei Kälte verhindert und die Pünktlichkeit von Schüler*innen sichergestellt werden. Die Bezirksverordnetenversammlung hat den Antrag angenommen, womit der Bezirk nun die Umsetzung gegenüber den Berliner Verkehrsbetrieben (BVG) anstreben kann.
Bezirksmeldung
Zur Kenntnis genommen am 22. April 2026
2028/XXI
Jahresbericht 2025: Kosten und Erfolg von Gerichtsprozessen des Bezirks
Das Bezirksamt hat den jährlichen Tätigkeitsbericht des Rechtsamtes für das Jahr 2025 vorgelegt. Der Bericht enthält Zahlen zu allen neuen und laufenden Gerichtsverfahren, in die der Bezirk verwickelt ist, sowie die jeweiligen Erfolgsquoten. Bürger*innen können daraus ersehen, in welchen Bereichen (wie Bauen oder Soziales) es besonders viele Streitigkeiten gab und wie viel Geld für Verfahrenskosten und Entschädigungen ausgegeben wurde. Die Bezirksverordnetenversammlung hat den Bericht zur Kenntnis genommen.
Bezirksbeschluss
Beschlossen am 22. April 2026
2025/XXI
Neue Fahrradampel für sichereren Schulweg an der Alarichstraße beschlossen
Das Kinder- und Jugendparlament hat eine neue Fahrradampel an der Kreuzung Alarichstraße und Konradinstraße gefordert. Grund sind gefährliche Situationen für Kinder der Paul-Klee-Grundschule durch schnelle Radfahrer*innen, die vom Attilaplatz kommen. Die Bezirksverordnetenversammlung hat den Antrag am 22. April 2026 beschlossen. Durch die neue Ampel soll das Risiko für Unfälle auf dem Schulweg künftig deutlich verringert werden.
Bezirksbeschluss
Beschlossen am 22. April 2026
2008/XXI
Längere Grünphase für Fußgänger am Tempelhofer Damm beschlossen
Das Kinder- und Jugendparlament (KJP) fordert eine längere Grünphase für Fußgänger*innen an der Kreuzung Tempelhofer Damm Ecke Paradestraße. Bisher haben Menschen zu Fuß dort nur knapp 11 Sekunden Grün, während Autos über zwei Minuten Zeit haben. Die Bezirksverordnetenversammlung hat den Antrag beschlossen. Zukünftig sollen dadurch besonders Schulklassen, Gruppen und Menschen mit Mobilitätseinschränkungen die Straße sicher und ohne Zeitdruck überqueren können.
Bezirksmeldung
Berichtet in der BVV am 15. April 2026
3089/XXI
Reinickendorf beschließt neue Nachhaltigkeitsstrategie für Klima und Umwelt
Das Bezirksamt Reinickendorf hat eine Strategie zur Umsetzung der 17 globalen Nachhaltigkeitsziele bis 2030 beschlossen. Die Maßnahmen umfassen unter anderem den Ausbau von Stadtgrün zur CO2-Reduzierung sowie Konzepte zur Abfallvermeidung und Kreislaufwirtschaft. Zur Erfolgskontrolle wird ein neues Monitoring-System eingeführt, das den Fortschritt der Ziele regelmäßig überprüft und transparent macht. Bürger*innen wurden bereits im Vorfeld aktiv an der Erarbeitung der Strategie beteiligt.
Bezirksvorlage
In Beratung
In der Vorberatung
2380/XXI
Bürger*innen fordern verkehrsberuhigten 'Donaukiezblock' in Neukölln
Eine Bürger*inneninitiative fordert, den Donaukiez durch Modalfilter und Einbahnstraßen vom motorisierten Durchgangsverkehr zu befreien. Das Bezirksamt hat den Antrag als zulässig geprüft, sodass die Bezirksverordnetenversammlung nun über die konkrete Umsetzung berät. Geplant sind unter anderem Tempo 20 in den Nebenstraßen sowie sicherere Überwege, besonders im Umfeld der Rixdorfer Grundschule. Für die Nachbarschaft bedeutet dies weniger Lärm, mehr Verkehrssicherheit und eine höhere Aufenthaltsqualität durch neue Sitzmöglichkeiten.
Bezirksmeldung
Berichtet am 15. April 2026
2669/XXI-01
Berlin übernimmt die Hälfte der Sturmschaden-Kosten in Reinickendorf
Der Bezirk Reinickendorf erhält vom Land Berlin finanzielle Unterstützung für die Beseitigung der schweren Sturmschäden vom Juni 2025. Die Senatsverwaltung übernimmt rund 959.050 Euro, was der Hälfte der im Jahr 2025 nachweislich entstandenen Kosten entspricht. Insgesamt kosteten die Aufräumarbeiten durch Fachfirmen und die Bundeswehr bisher fast 1,9 Millionen Euro. Da die Schäden noch immer nicht vollständig beseitigt sind, fordert das Bezirksamt auch für das laufende Jahr 2026 weitere Gelder an.
Bezirksmeldung
Beantwortet
1704/VI
Prüfung von Schutzkonzepten gegen Gewalt in Jugendeinrichtungen
Die Bezirksverordnete Döhnert fragt nach den Sicherheitsvorkehrungen gegen sexualisierte Gewalt in allen bezirklichen Jugendeinrichtungen. Das Bezirksamt gibt Auskunft über bestehende Schutzkonzepte, verbindliche Mindeststandards und die Qualifikation des Personals. Zudem werden Statistiken über Verdachtsfälle und die Meldekette an Polizei und Jugendamt seit 2020 offengelegt. Bürger*innen erfahren hierdurch, wie sicher Freizeitangebote für Kinder sind und welche Kontrollmechanismen bei freien Trägern greifen.
Bezirksvorlage
In Beratung
Beratung in der BVV am 15. April 2026
3103/XXI
Sanierung der Greenwichpromenade: CDU fordert neue Bänke und Radwege
Die CDU-Fraktion fordert eine umfassende Sanierung der Greenwichpromenade für insgesamt 1,5 Millionen Euro. Geplant sind unter anderem neue Liegebänke am Kanonenplatz, eine zusätzliche Toilettenanlage und eine bessere Beleuchtung der Sehenswürdigkeiten wie der Sechserbrücke. Auch der Radverkehr soll durch den Austausch holpriger Rasengittersteine verbessert werden. Der Antrag sieht vor, dass das Bezirksamt die Planung weitgehend selbst übernimmt und den touristischen Charakter der Promenade erhält.