Bezirksentscheidung
Beschlossen im November 2025
1576/XXI
Sicherheit für FLINTA* am U-Bahnhof Alt-Mariendorf verbessern
Die Bezirksverordnetenversammlung Tempelhof-Schöneberg hat einen Vorschlag der Linksfraktion angenommen. Das Bezirksamt soll nun prüfen, wie die Fahrrad-Parkstation (ParkYourBike-Box) am U-Bahnhof Alt-Mariendorf sicherer gestaltet werden kann. Geplant sind Maßnahmen wie eine bessere Beleuchtung, bauliche Veränderungen oder regelmäßige Kontrollen durch das Ordnungsamt. Ziel ist es, insbesondere Frauen, Lesben, intergeschlechtliche, nicht-binäre, trans- und agender Personen (FLINTA*) vor Bedrohungen zu schützen und eine angstfreie Nutzung zu ermöglichen.
Bezirksentscheidung
Berlinweit
Vorgang im November 2025 abgeschlossen
1221/XXI
Initiative für einen dauerhaften Feiertag am 8. Mai
Die Fraktionen LINKE, SPD und GRÜNE schlugen vor, den 8. Mai in Berlin dauerhaft zum gesetzlichen Feiertag zu machen. Die Bezirksverordnetenversammlung unterstützte diesen Plan und bat das Bezirksamt, sich beim Berliner Senat dafür einzusetzen. Der Regierende Bürgermeister teilte daraufhin mit, dass der 8. Mai im Jahr 2025 einmalig ein Feiertag ist, eine dauerhafte Regelung seiner Meinung nach aber bundesweit entschieden werden sollte. Das Bezirksamt führte zum Gedenken an den 80. Jahrestag bereits mehrere Veranstaltungen und Kranzniederlegungen im Bezirk durch.
Bezirksentscheidung
Beschlossen im November 2025
1761/XXI
Barrierefreier Umbau des Priesterwegs beschlossen
Die Bezirksverordnetenversammlung Tempelhof-Schöneberg hat einen Vorschlag von SPD und CDU angenommen, den Priesterweg barrierefrei umzugestalten. An den Hauptzugängen zu den Kleingärten sollen ebenerdige Übergänge entstehen, damit Menschen mit Mobilitätseinschränkungen den Weg besser nutzen können. Parkplätze auf beiden Seiten sowie die Zufahrten für Lieferungen bleiben erhalten, und auch Radfahren ist weiterhin möglich. Das Bezirksamt wird nun mit der Umsetzung beauftragt und muss bis Ende 2025 über den Stand berichten.
Bezirksmeldung
Berichtet im November 2025
IX-0772
Kiezblock Vinetakiez: Verkehrsberuhigung verzögert sich bis mindestens 2028
Drei Bürger*innen reichten einen Einwohnerantrag für einen 'Kiezblock' im Vinetakiez ein, den die Bezirksverordnetenversammlung (BVV) bereits 2024 annahm. Ziel ist es, den Durchgangsverkehr von Autos zu stoppen und mehr Platz für Fußgänger*innen und Radfahrer*innen zu schaffen. Das Bezirksamt teilt in diesem Bericht mit, dass aktuell das Geld und das Personal für eine schnelle Umsetzung fehlen. Da das Viertel jedoch in ein neues Förderprogramm aufgenommen wurde, soll ein genaues Verkehrskonzept erst ab dem Jahr 2028 oder 2029 erstellt werden.
Bezirksvorlage
Überwiesen
Überwiesen zur Beratung im November 2025
IX-1273
Regeln für schnelleren Wohnungsbau („Bauturbo“) in Pankow
Die Linksfraktion schlägt Leitlinien vor, wie der Bezirk Pankow mit dem neuen Gesetz zur Beschleunigung des Wohnungsbaus umgehen soll. Der Antrag fordert, dass trotz schnellerer Verfahren wichtige Standards wie der Umweltschutz, Nachbarschaftsinteressen und der Bau von Sozialwohnungen (30-Prozent-Quote) gesichert bleiben. Das Bezirksamt soll zudem die Bürgervertreter*innen einbeziehen, wenn Bauprojekte von geltenden Plänen abweichen. Der Vorschlag wurde zur weiteren Beratung in die Fachausschüsse überwiesen.
Bezirksmeldung
Bericht vom November 2025
VIII-1377
Update zum geplanten Schulneubau auf dem Georgen-Parochial-Friedhof III
Die Linksfraktion forderte ursprünglich den Bau einer neuen Schule auf dem Friedhofsgelände in Weißensee. Das Bezirksamt berichtet nun im achten Zwischenbericht, dass der Bau wegen erheblicher Eingriffe in die Natur und den Wald schwierig umzusetzen ist. Da aktuell kein dringender Bedarf für eine Grundschule an diesem Standort angemeldet wurde, wird der Plan nun überarbeitet. Dabei wird auch eine Variante geprüft, bei der die Schule gar nicht gebaut wird.
Bezirksmeldung
Bericht vom November 2025
IX-0769
Kiezblock Bötzowviertel: Planungen fertig, aber Umsetzung vorerst gestoppt
Die BVV Pankow hat bereits 2024 beschlossen, das Bötzowviertel durch Einbahnstraßen und Fahrradstraßen (Hufeland- und Bötzowstraße) vom Durchgangsverkehr zu befreien. Ein Fachbüro hat nun ein fertiges Verkehrskonzept erstellt und mit der Polizei abgestimmt. Um die Folgen für lokale Läden zu prüfen, wurden Gewerbetreibende im Viertel befragt. Trotz der fertigen Pläne kann das Bezirksamt die Maßnahmen aktuell nicht umsetzen, da dafür das nötige Personal und Geld fehlen. Der vorliegende Bericht informiert die Politik über diesen aktuellen Stand.
Bezirksbeschluss
Beschlussempfehlung vom 4. November 2025
2162/VI
Erhalt der Schulstationen in Mitte soll trotz Sparzwang gesichert werden
Die SPD-Fraktion forderte, alle Schulstationen im Bezirk Mitte vor Kürzungen zu schützen und alternative Finanzierungsquellen zu erschließen. Das Bezirksamt soll dafür Mittel aus Landesprogrammen wie dem „Startchancenprogramm“ nutzen, um die soziale Arbeit an Schulen dauerhaft abzusichern. Der Hauptausschuss empfahl nun einstimmig, den Antrag als erledigt zu betrachten, da die notwendigen Schritte zur Sicherung bereits eingeleitet wurden. Für Eltern und Kinder bedeutet dies, dass die wichtigen Beratungs- und Unterstützungsangebote im Schulalltag trotz allgemeiner Haushaltskürzungen erhalten bleiben sollen.
Bezirksentscheidung
Abgeschlossen im November 2025
0765/XXI
Denkmal am S-Bahnhof Marienfelde wurde saniert
Auf Antrag der CDU-Fraktion hat das Bezirksamt das Denkmal zum historischen Geschwindigkeitsrekord am S-Bahnhof Marienfelde gereinigt und verschönert. Die umliegenden Grünflächen wurden gekürzt und der Boden um das Denkmal neu gepflastert. Damit ist die Aufwertung pünktlich zum Jubiläum abgeschlossen. Besucherinnen und Besucher finden den Gedenkort nun in einem gepflegten Zustand vor.
Bezirksmeldung
Vorgelegt im November 2025
IX-0267
Milieuschutz rund um den Weißen See: Schutzgebiete in Planung
Das Bezirksamt Pankow prüft derzeit, welche Wohngebiete rund um den Weißen See als soziale Erhaltungsgebiete („Milieuschutz“) geschützt werden können. Ein aktuelles Gutachten empfiehlt diesen Schutz für die Bereiche „Weißensee Zentrum“ und „Weißensee West“, um Mieter*innen vor Verdrängung durch teure Sanierungen zu bewahren. Für den Bereich „Weißensee Ost“ wird aktuell noch einmal rechtlich geprüft, ob eine Aufnahme ebenfalls möglich ist, da dort viele Genossenschaftswohnungen liegen. Die Ergebnisse dieser Nachprüfung sollen im Dezember 2025 öffentlich vorgestellt werden.
Bezirksmeldung
Bericht vorgelegt am 4. November 2025
IX-0447
Veranstaltungsreihe zum Aktionstag „NEIN zu Gewalt an Frauen*“ in Buch
Das Bezirksamt Pankow hat ein Konzept für Aktionstage gegen Gewalt an Frauen* vorgelegt. Der Schwerpunkt liegt im Jahr 2025 auf dem Ortsteil Berlin-Buch. Am 26. November 2025 gibt es dort Informationsstände, Workshops und Beratungsangebote, zum Beispiel am Bürgerhaus und am S-Bahnhof Buch. Die Fraktionen Die Linke, SPD und Bündnis 90/Die Grünen hatten diese Reihe ursprünglich angestoßen, um das Thema stärker ins öffentliche Bewusstsein zu rücken.
Bezirksvorlage
Überwiesen
Eingereicht im November 2025, derzeit in Beratung
1500/VI
Durchgehend Tempo 30 und sicherere Kreuzungen für die Lorenzstraße
Die Fraktionen von SPD und GRÜNEN schlagen vor, in der gesamten Lorenzstraße ein Tempolimit von 30 km/h einzuführen, um den Verkehr übersichtlicher und leiser zu machen. Zusätzlich soll das Bezirksamt prüfen, wie die Kreuzung Lorenzstraße/Jägerstraße durch Querungshilfen für Schulkinder und Menschen mit Gehbehinderung sicherer gestaltet werden kann. Der Antrag wurde zur weiteren Beratung in den Verkehrsausschuss überwiesen, eine endgültige Entscheidung steht noch aus.
Bezirksmeldung
Vom Bezirksamt beschlossen am 4. November 2025
2888/XXI
Neues Instrument für Bürger*innenbeteiligung in Reinickendorf eingeführt
Das Bezirksamt Reinickendorf hat die Einführung des Instruments „Anregung von Beteiligung“ beschlossen. Bürger*innen können damit künftig offiziell vorschlagen, an Projekten der Stadtentwicklung beteiligt zu werden, auch wenn dies bisher nicht vorgesehen war. Das Verfahren wird formalisiert, um die Kommunikation zwischen Verwaltung und Anwohnenden zu vereinfachen und demokratische Strukturen zu stärken. Erfahrungen aus anderen Bezirken zeigen, dass dieses Angebot das zivilgesellschaftliche Engagement fördert, ohne die Verwaltung zu überlasten.
Bezirksmeldung
Bericht vom November 2025
VIII-0918
Schutz und behutsame Modernisierung des Mauerparks
Das Bezirksamt berichtet über den Stand zum Schutz des Mauerparks als historisches Denkmal. Das Kopfsteinpflaster in der Schwedter Straße bleibt erhalten und wird repariert, wobei zwei neue Übergänge aus Asphalt die Barrierefreiheit für Rollstühle und Kinderwagen verbessern sollen. Die historische Hinterlandmauer wird durch den benachbarten Stadion-Neubau nicht gefährdet. Im Jahr 2026 müssen jedoch Teile des Parks zeitweise für Arbeiten an der Entwässerung abgesperrt werden.
Bezirksmeldung
Beantwortet am 03. November 2025
2785/XXI-01
Wartezeiten im Standesamt Reinickendorf: Keine Hochzeiten mehr in Außenstellen
Die FDP-Fraktion fragte nach der Leistungsfähigkeit des Standesamts Reinickendorf. Die Antwort zeigt, dass Paare in der Hochsaison bis zu neun Wochen auf einen Hochzeitstermin warten müssen, während Geburtsurkunden meist innerhalb von 10 Tagen fertig sind. Aufgrund von Personalmangel und neuen Gesetzen finden seit Juni 2024 keine Trauungen mehr an Orten außerhalb des Standesamts statt. Das Amt benötigt dringend drei zusätzliche Fachkräfte, um den gestiegenen Beratungsbedarf bei Namensänderungen und Eheschließungen zu bewältigen.
Bezirksmeldung
Baubeginn ab November 2025 geplant
2154/VI
Umbau des Europaplatzes am Hauptbahnhof: Taxistände fallen ab November 2025 weg
Ab November 2025 wird der Europaplatz am Hauptbahnhof umgestaltet und begrünt, wodurch die dortigen Taxistellplätze verschwinden. Das Bezirksamt bestätigt damit Presseberichte, weist jedoch darauf hin, dass die endgültige Verkehrsführung durch die Senatsverwaltung noch nicht feststeht. Ein von der CDU vorgeschlagener Standort für ein Fahrradparkhaus an der Invalidenstraße wird abgelehnt, da dieser mit 300 Metern zu weit vom Bahnhofseingang entfernt liegt. Für Reisende und Taxi-Fahrer*innen bedeutet dies ab Ende 2025 erhebliche Änderungen in der Anfahrt auf der Nordseite des Bahnhofs.
Bezirksmeldung
Anfrage aus dem Zeitraum ab November 2025
1695/VI
Heizungsausfall im Rathaus Lankwitz: Streit um Mietminderungen
Die BV Kronhagel fragt kritisch nach, warum das Bezirksamt trotz eines massiven Heizungsausfalls im Rathaus Lankwitz seit November 2025 keine Mietminderungen gegenüber der BIM geltend macht. Laut Anfrage sind bis zu 80 % der Büros betroffen, dennoch wird die Miete offenbar ungekürzt weitergezahlt. Die zentrale Frage ist, ob das Bezirksamt hier gegen das Wirtschaftlichkeitsgebot verstößt und dem Bezirk dadurch Gelder für andere Aufgaben verloren gehen. Zudem wird Aufklärung über den aktuellen Stand der Reparaturen und weitere notwendige Instandsetzungen im Gebäude verlangt.
Bezirksmeldung
Beantwortet im Oktober 2025
2340/VI
Lichtbelastung durch Leuchtreklamen in der Köpenicker Straße
Die CDU-Fraktion fragte nach der zunehmenden Lichtverschmutzung durch Werbetafeln in der Köpenicker Straße, die Anwohner*innen stört und Tiere orientierungslos macht. Das Bezirksamt antwortete, dass es rechtlich erst eingreifen kann, wenn offizielle Beschwerden von Betroffenen vorliegen. Bisher gibt es für diesen Bereich keine Beschwerden. Eine vorbeugende Prüfung der Schilder ist aktuell nicht möglich, da für solche Anlagen keine Genehmigung des Umweltamtes nötig ist.
Bezirksmeldung
Beantwortet am 31.10.2025
2308/VI
Pflege und Reinigung von Denkmälern und Gedenksteinen in Mitte
Die CDU-Fraktion fragte das Bezirksamt nach dem Zustand und den Kosten für die Pflege von Denkmälern. Das Amt antwortete, dass Denkmale je nach Standort wöchentlich bis halbjährlich kontrolliert werden. Seit 2021 wurden rund 2 Millionen Euro für die Instandhaltung und etwa 120.000 Euro speziell für die Entfernung von Graffiti ausgegeben. Der Große Tiergarten verursacht wegen seiner Größe die höchsten jährlichen Kosten im Bezirk.
Bezirksmeldung
Beantwortet am 31. Oktober 2025
2336/VI
Sicherheit und Parken am Charles-Corcelle-Ring
Die CDU-Fraktion erkundigte sich beim Bezirksamt nach Berichten über zunehmende Sachbeschädigungen an parkenden Autos am Charles-Corcelle-Ring. Zudem wurde gefragt, wie das Amt die angespannte Stimmung zwischen verschiedenen Verkehrsteilnehmer*innen vor Ort bewertet. Das Bezirksamt antwortete, dass der Polizei keine Erkenntnisse über solche Beschädigungen vorliegen. Um Konflikten vorzubeugen, habe das Amt die geplanten Verkehrsmaßnahmen bereits mehrfach und umfassend erklärt.