Bezirksbeschluss
Beschlossen am 19. März 2026
DS/1957/IX
Lichtenberg bereitet sich besser auf Stromausfälle und Krisen vor
Die Fraktionen SPD, Die Linke und Bündnis 90/Die Grünen fordern, den Katastrophenschutz im Bezirk zu verstärken. Das Bezirksamt soll prüfen, wie gut Lichtenberg auf längere Stromausfälle vorbereitet ist und die Notfallpläne für die Bevölkerung verbessern. Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf dem Schutz von hilfsbedürftigen Menschen, wie zum Beispiel Pflegebedürftigen. Der Antrag wurde von der Bezirksverordnetenversammlung angenommen.
Bezirksbeschluss
Beschlossen am 19.03.2026
DS/1952/IX
Mehr Festanstellungen für Lehrkräfte an Lichtenberger Musikschulen
Die SPD-Fraktion setzt sich für sicherere Arbeitsverträge an den Musikschulen im Bezirk ein. Das Bezirksamt soll regelmäßig darüber berichten, wie viele Lehrkräfte bereits fest angestellt wurden und wie neue Stellen besetzt werden. Zudem wird gefordert, dass sich der Bezirk beim Berliner Senat für mehr Geld einsetzt. Ziel ist es, dass bis zum Jahr 2028 alle Musikschullehrkräfte eine feste Anstellung erhalten können statt nur auf Honorarbasis zu arbeiten. Dieser Antrag wurde von der Bezirksverordnetenversammlung beschlossen.
Bezirksbeschluss
Beschlossen am 19. März 2026
DS/1983/IX
Sicherer Schulweg: Kreuzung Marksburgstraße soll umgebaut werden
Der Ausschuss für Öffentliche Ordnung und Verkehr fordert die Umgestaltung der Kreuzung Marksburgstraße / Lisztstraße / Sangerallee. Das Bezirksamt soll dafür Gelder aus dem Sondervermögen „Infrastruktur und Klimaschutz“ beim Senat beantragen. Da die Kreuzung ein viel genutzter Weg für Kinder zur Schule und Kita ist, hat das Vorhaben hohe Priorität. Wenn die Finanzierung gesichert ist, können die bereits fertigen Umbaupläne für mehr Sicherheit im Straßenverkehr zeitnah umgesetzt werden.
Bezirksbeschluss
Einstimmig beschlossen im März 2026
DS/1981/IX
Umgestaltung der Rheinsteinstraße für mehr Sicherheit und besseren Verkehrsfluss
Der Verkehrsausschuss empfiehlt, die Rheinsteinstraße in Karlshorst umzugestalten, um den Busverkehr zu beschleunigen und die Sicherheit für Radfahrende und Fußgänger*innen zu erhöhen. Geplant ist unter anderem, tagsüber etwa 25 Parkplätze zu streichen, um mehr Platz für den fließenden Verkehr zu schaffen. Zudem sollen Kreuzungen durch Gehwegverbreiterungen sicherer gemacht und Baumscheiben für ein besseres Stadtklima vergrößert werden. Der Ausschuss hat diesen Vorschlag einstimmig angenommen, damit das Bezirksamt nun eine entsprechende Planung ausarbeiten kann.
Bezirksbeschluss
Beschlossen am 19. März 2026
IX/1259
Wahlrecht für Obdachlose: Bezirk soll Information und Unterstützung ausbauen
Die Fraktionen Die Linke und Bündnis 90/Die Grünen fordern eine bessere Unterstützung für obdachlose Menschen bei Wahlen. Das Bezirksamt soll in Hilfseinrichtungen und im öffentlichen Raum verständlich darüber informieren, wie man auch ohne festen Wohnsitz wählen kann. Zudem sollen Sammelanträge für das Wählerverzeichnis gefördert und Hilfe bei der Wiederbeschaffung von Ausweisdokumenten angeboten werden. Damit sollen bürokratische Hürden abgebaut und die politische Mitbestimmung für alle Menschen gesichert werden.
Bezirksbeschluss
Beschlossen im März 2026
DS/1977/IX
Finanzielle Unterstützung für den 29. Hohenschönhausener Gartenlauf
Der Ausschuss für Haushalt und Personal empfiehlt, den 29. Hohenschönhausener Gartenlauf finanziell zu unterstützen. Der Kleingartenverein „Falkenhöhe-Nord“ soll dafür 2.000 Euro aus den Sondermitteln der Bezirksverordnetenversammlung erhalten. Der Ausschuss bewertet den Lauf als förderungswürdig und hat den Vorschlag einstimmig angenommen.
Bezirksbeschluss
Beschlossen am 19. März 2026
DS/1958/IX
Mehr Sicherheit für Fußgänger*innen am Bahnhof Karlshorst und der Treskowallee
Der Ausschuss für Bürgerbeschwerden fordert mehr Sicherheit für Fußgänger*innen an der Treskowallee. Das Bezirksamt soll unter anderem längere Grünphasen, neue Rotlicht-Blitzer und verstärkte Polizeikontrollen prüfen und umsetzen. Hintergrund sind gefährliche Situationen, bei denen Autos beinahe Menschen an der Ampel angefahren hätten. Die Bezirksverordnetenversammlung hat diesen Maßnahmenvorschlag mehrheitlich beschlossen.
Bezirksmeldung
Beantwortet am 19. März 2026
3072/XXI-01
Reinickendorf plant 30 Prozent Sozialwohnungen bei neuen Bauprojekten
Die Verordnete Angela Budweg (SPD) fragte nach der Umsetzung des neuen Wohnungsbau-Beschleunigungsgesetzes ('Bauturbo'). Das Bezirksamt stellt klar, dass es die nötige Zustimmung für Bauprojekte nur unter Bedingungen erteilen wird. Über städtebauliche Verträge sollen Investor*innen verpflichtet werden, rund 30 Prozent sozial geförderten Wohnraum zu schaffen. Zudem müssen sie sich an den Kosten für Kitas, Schulen sowie Grünflächen beteiligen und Angebote für Senior*innen oder Studierende einplanen.
Bezirksmeldung
Vorgestellt in der BVV am 19. März 2026
2683/VI
Sanierung des Böttgerblocks in Gesundbrunnen wird konkretisiert
Das Bezirksamt Mitte hat ein Entwicklungskonzept für den Böttgerblock am Bahnhof Gesundbrunnen vorgelegt. Der aktuell stark versiegelte Innenbereich, der durch Autowerkstätten und Parkplätze geprägt ist, soll ökologisch aufgewertet und für Anwohner*innen geöffnet werden. Geplant sind neue Grünverbindungen, soziale Einrichtungen und die Verringerung von Nutzungskonflikten zwischen Wohnen und Gewerbe. Für die Bürger*innen bedeutet dies langfristig mehr Erholungsflächen und eine Aufwertung des Wohnumfeldes, finanziert durch Städtebaufördermittel.
Bezirksvorlage
In Beratung
Beratung in der BVV am 19. März 2026
2646/VI
Gründung eines Kinder- und Jugendbeirats für Berlin-Mitte vorgeschlagen
Der Jugendhilfeausschuss schlägt vor, einen offiziellen Kinder- und Jugendbeirat für den Bezirk Mitte einzurichten. Dieses neue Gremium soll Kindern und Jugendlichen eine direkte Stimme in der Bezirkspolitik geben und ihre Teilhabe an Entscheidungen stärken. Der Beirat ermöglicht es jungen Menschen, eigene Themen einzubringen und die lokale Politik aktiv mitzugestalten. Eine endgültige Entscheidung über den Antrag steht in der kommenden Sitzung der Bezirksverordnetenversammlung noch aus.
Bezirksmeldung
Vorgelegt am 19. März 2026
2682/VI
Mehr Geld und feste Qualitätsziele für Freiwilligenagenturen in Mitte
Das Bezirksamt Mitte hat eine Vereinbarung mit dem Berliner Senat zur besseren Steuerung und Finanzierung von Freiwilligenagenturen unterzeichnet. Jährlich stehen dafür rund 230.000 Euro zur Verfügung, unter anderem für Beratungsangebote und die Koordination im Bezirksamt. Mit festen Zielen soll die Zahl der Engagementmöglichkeiten erhöht und die Zufriedenheit von Freiwilligen verbessert werden. Bürger*innen profitieren von einer professionelleren Beratung und einer größeren Auswahl an Ehrenämtern im Bezirk.
Bezirksmeldung
Vorgelegt am 19. März 2026
2680/VI
Neue Quartiersmanagement-Gebiete Nauener Platz und Südpankepark geplant
Das Bezirksamt Mitte meldet die Gebiete Nauener Platz und Südpankepark für das Förderprogramm „Sozialer Zusammenhalt“ ab 2028 neu an. Gleichzeitig wird das bestehende Quartiersmanagement in der Badstraße fortgeführt. Ziel ist es, Stadtteile mit besonderen sozialen Herausforderungen durch Investitionen, gezielte Projekte und Personal vor Ort langfristig zu stärken. Für die Bürger*innen bedeutet dies neue Anlaufstellen im Kiez, bessere Mitwirkungsmöglichkeiten und eine Aufwertung ihres Wohnumfelds bis zum Jahr 2046.
Bezirksvorlage
In Beratung
Eingereicht im März 2026, Beratung in der BVV
DS/1959/IX
CDU-Antrag gegen das Volksbegehren „Berlin autofrei“
Die CDU-Fraktion hat einen Antrag eingereicht, mit dem die Bezirksverordnetenversammlung das Volksbegehren „Berlin autofrei“ offiziell ablehnen soll. Die Antragsteller*innen kritisieren die geplanten Fahrbeschränkungen innerhalb des S-Bahn-Rings als realitätsfern und unsozial. Besonders Familien, Senior*innen und Handwerksbetriebe seien auf das Auto angewiesen. Der Antrag fordert eine Verkehrspolitik, die auf Wahlfreiheit statt auf Verbote setzt.
Bezirksbeschluss
Beschlossen am 18. März 2026
1966/XXI
Mehr Transparenz bei der Entwicklung von Baufeld 9 am Sachsendamm
Die Fraktion Bündnis 90/Die Grünen fordert regelmäßige Berichte über das Bauprojekt „Baufeld 9“ auf der Schöneberger Linse. Die Bezirksverordnetenversammlung hat den Antrag beschlossen. Das Bezirksamt muss nun im Stadtentwicklungsausschuss über Planungsfortschritte und Nutzungskonzepte informieren. Für Bürger*innen bedeutet das eine bessere Nachvollziehbarkeit, wie dieses zentrale Areal am Sachsendamm künftig gestaltet wird.
Bezirksbeschluss
Beschlossen am 18. März 2026
1976/XXI
Sicherer Schulweg: Zebrastreifen und Tempo 30 für Friedrich-Karl-Straße
Die BVV Tempelhof-Schöneberg hat auf Antrag der SPD umfangreiche Sicherheitsmaßnahmen für die Kreuzung Friedrich-Karl-Straße und Ottokarstraße beschlossen. Geplant sind ein neuer Zebrastreifen, deutliche Markierungen der Tempo-30-Zone sowie bauliche Veränderungen, um Autos abzubremsen. Ziel ist es, den Schulweg für Kinder der Maria-Montessori-Grundschule und des Askanischen Gymnasiums sicherer zu machen. Das Bezirksamt muss bis Juni 2026 über die ersten Umsetzungsschritte berichten.
Bezirksbeschluss
Beschlossen am 18. März 2026
1975/XXI
Bibliotheken und Wohnungsgesellschaften sollen enger kooperieren
Die Bezirksverordnetenversammlung Tempelhof-Schöneberg hat einen Antrag der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen angenommen. Das Bezirksamt soll nun Kooperationen zwischen öffentlichen Bibliotheken und Wohnungsunternehmen anstoßen. Ziel ist es, neue Nutzer*innengruppen zu gewinnen, beispielsweise durch die Übernahme von Bibliotheksgebühren durch Vermieter oder die Förderung soziokultureller Projekte. Für Bürger*innen könnte dies künftig einen leichteren und kostengünstigeren Zugang zu Bibliotheksangeboten in ihrem Wohnumfeld bedeuten.
Bezirksbeschluss
Beschlossen im März 2026
1949/XXI
Neues Stadtquartier in Schöneberg: Bebauungsplan Gotenstraße beschlossen
Das Bezirksamt hat die Festsetzung eines neuen Bebauungsplans für das Gebiet zwischen Gotenstraße und Ella-Barowsky-Straße vorgelegt, was von der Bezirksverordnetenversammlung beschlossen wurde. Auf dem ehemaligen Gewerbeareal entsteht ein gemischtes Viertel mit 30 % Wohnanteil, Büroflächen und einer neuen Kindertagesstätte. Das Projekt umfasst zudem öffentlich zugängliche Spielplätze und neue Grünflächen. Durch den Beschluss wurde auch ermöglicht, in bestimmten Bereichen mehr Wohnungen in den oberen Etagen zu bauen, um auf Wünsche der Bürger*innen einzugehen.
Bezirksvorlage
In Beratung
Beraten am 18. März 2026
1973/XXI
Bezirk soll sich gegen Kürzungen bei Integrationskursen einsetzen
Die Fraktion Bündnis 90/Die Grünen fordert, dass sich das Bezirksamt gegen die Streichung der Bundesförderung für freiwillige Integrationskurse einsetzt. Seit Februar 2026 erhalten viele Geflüchtete und EU-Bürger*innen keine kostenlosen Sprachkurse mehr, wovon in Berlin rund 8.000 Menschen betroffen sind. Für den Bezirk bedeutet dies den Ausfall zahlreicher Kurse an der Volkshochschule (VHS) und drohende Entlassungen von Dozent*innen. Ziel des Antrags ist es, den Spracherwerb als wichtigstes Instrument zur Integration wieder sicherzustellen.
Bezirksbeschluss
Beschlossen am 18. März 2026
1977/XXI
Bezirk muss regelmäßig über genehmigten Leerstand von Wohnraum berichten
Die Fraktion Bündnis 90/Die Grünen fordert eine regelmäßige Berichtspflicht über Wohnraum, der wegen Bauarbeiten offiziell leer stehen darf. Das Bezirksamt soll dem Stadtentwicklungsausschuss künftig Details zu Grund und Dauer solcher Genehmigungen sowie zu abgelehnten Anträgen vorlegen. Ziel ist es, missbräuchlichen Leerstand zu verhindern und für Anwohnende transparent zu machen, warum Gebäude oft jahrelang ungenutzt bleiben. Die Bezirksverordnetenversammlung hat diesen Antrag angenommen, um die Einhaltung des Zweckentfremdungsverbots besser kontrollieren zu können.
Bezirksbeschluss
Beschlossen am 18. März 2026
1960/XXI
Mariendorf: Mehr Straßenbäume und Sprühnebel gegen Hitze an der B96
Die SPD-Fraktion forderte Maßnahmen gegen extreme Hitze in Mariendorf, die von der Bezirksverordnetenversammlung beschlossen wurden. Das Bezirksamt soll nun verstärkt Straßenbäume entlang der B96 nördlich von Alt-Mariendorf pflanzen, um natürlichen Schatten zu schaffen. Zusätzlich werden an besonders heißen Tagen an schattenlosen Orten wie der Bushaltestelle Reißeckstraße Sprühnebelanlagen eingesetzt, um die Luft abzukühlen. Diese Maßnahmen sollen Fußgänger*innen und Fahrgäste vor Überhitzung und der starken Asphalt-Reflektion schützen. Bis Juni 2026 muss das Bezirksamt über den Fortschritt berichten.