Bezirksentscheidung
Berichtet im Februar 2026
1468/XXI
Fahrradständer für Kreuzung Buckower Chaussee/Mariendorfer Damm geplant
Die SPD-Fraktion schlug vor, an der Kreuzung Buckower Chaussee und Mariendorfer Damm neue Fahrradständer aufzustellen. Die Bezirksverordnetenversammlung stimmte diesem Vorschlag zu. Das Bezirksamt hat die Standorte nun geprüft und einen Platz für 4 bis 5 Fahrradbügel auf einer Mittelinsel gefunden. Da die Finanzierung noch nicht gesichert ist, wird mit einer Umsetzung jedoch nicht vor dem Jahr 2027 gerechnet.
Bezirksmeldung
Berlinweit
Vom Bezirksamt am 10.02.2026 beschlossen
2561/VI
Neue Vereinbarung für mehr Sauberkeit und Ordnung in Berlin-Mitte
Das Bezirksamt Mitte hat eine Vereinbarung mit dem Berliner Senat abgeschlossen, um die Sauberkeit in der Stadt zu verbessern. Ziel ist es, Müll im öffentlichen Raum zu reduzieren und illegale Müllhaufen effektiver zu bekämpfen. Dafür stehen dem Bezirk in den Jahren 2026 und 2027 zusätzliche Gelder zur Verfügung. Ein Teil des Geldes fließt in lokale Maßnahmen, während ein anderer Teil die Zusammenarbeit zwischen allen Berliner Bezirken koordiniert. So soll die Aufenthaltsqualität in den Kiezen für alle Bürger*innen steigen.
Bezirksmeldung
Bericht vom Februar 2026
2370/VI
Fernwärme in der Habersaathstraße: Bezirksamt sieht keine rechtliche Handhabe
Das Bezirksamt Mitte hat einen Abschlussbericht zur Heizsituation in der Habersaathstraße 40-48 vorgelegt. Zuvor hatte die BVV auf Antrag der Fraktion Die Linke gefordert, die Fernwärme notfalls durch den Bezirk wiederherzustellen. Das Amt stellt nun fest, dass dies rechtlich nicht erzwungen werden kann. Da der Eigentümer elektrische Heizgeräte (Ölradiatoren) an die Mieter*innen verteilt hat, sind die gesetzlichen Mindestanforderungen erfüllt. Weitere Schritte gegen den Eigentümer sind laut Bezirksamt daher nicht möglich.
Bezirksentscheidung
Beantwortet im Februar 2026
1935/XXI
Maßnahmen gegen Gewalt an Frauen in Tempelhof-Schöneberg
Die Gruppe der FDP hat das Bezirksamt gefragt, wie die Stadt den Schutz von Frauen vor Gewalt verbessert. Das Bezirksamt hat geantwortet, dass es eine spezielle Koordinierungsstelle gibt, die Aktionen wie die „Antigewaltwoche“ und Schulungen für Mitarbeitende organisiert. Zudem werden Informationskarten in öffentlichen Gebäuden verteilt und Schulen gezielt über Hilfen bei häuslicher Gewalt informiert. Die Antwort gibt einen Überblick über die verfügbaren Budgets und geplanten Maßnahmen für die Jahre 2024 und 2025.
Bezirksentscheidung
Beschlossen im Februar 2026
1937/XXI
Finanzplan für die Erneuerung der Potsdamer Straße beschlossen
Das Bezirksamt Tempelhof-Schöneberg hat einen Finanzplan für das Fördergebiet Potsdamer Straße vorgelegt, dem die Bezirksverordnetenversammlung zugestimmt hat. Damit können nun Gelder für wichtige Projekte im Viertel beantragt werden. Geplant sind unter anderem ein neuer „Campus der Generationen“, die Sanierung einer Kita und die Verschönerung eines Spielplatzes in der Alvenslebenstraße.
Bezirksentscheidung
Beschlossen am 18. Februar 2026
1929/XXI
Sicherer Fußverkehr: Rüttelstreifen an Bushaltestellen geplant
Die Fraktionen SPD und Linke haben vorgeschlagen, an Bushaltestellen im Bezirk Rüttelstreifen auf Radwegen einzubauen. Diese speziellen Bodenmarkierungen sollen Radfahrer:innen abbremsen und so das Ein- und Aussteigen aus Bussen sicherer machen. Die Bezirksverordnetenversammlung hat diesen Antrag am 18. Februar 2026 beschlossen. Das Bezirksamt soll nun die Finanzierung für die Umsetzung im gesamten Bezirk prüfen und bis Mai 2026 über die Fortschritte berichten.
Bezirksentscheidung
Beantwortet im Februar 2026
1934/XXI
Winterdienst in Tempelhof-Schöneberg: Warum die Gehwege glatt blieben
Die Gruppe BSW fragte das Bezirksamt nach den Ursachen für den mangelhaften Winterdienst im Bezirk. Das Amt erklärte, dass die Zuständigkeiten zwischen privaten Eigentümern, der Stadtreinigung (BSR) und verschiedenen Firmen zu zersplittert sind, was eine lückenlose Räumung erschwert. Bei Schulen und öffentlichen Gebäuden gab es viele Beschwerden über beauftragte Firmen; das Bezirksamt kürzt diesen nun wegen Schlechtleistung das Geld. Das Amt fordert eine Reform der landesweiten Regeln, um den Winterdienst künftig zuverlässiger und aus einer Hand zu organisieren.
Bezirksentscheidung
Beantwortet im Februar 2026
1933/XXI
Aktueller Stand zum Wohnungsbau in Tempelhof-Schöneberg
Die Fraktion GRÜNE fragte das Bezirksamt nach Fortschritten in der Mieten- und Baupolitik. Das Amt teilte mit, dass 2024 Baugenehmigungen für 327 Wohnungen erteilt wurden und die Zahl der geförderten Wohnungen deutlich auf 970 anstieg. Bis zum Jahr 2030 sieht der Bezirk Platz für insgesamt rund 5.190 neue Wohnungen. Neue Gesetze des Senats zur Beschleunigung von Bauverfahren haben laut Bezirksamt bisher noch keine spürbaren Erleichterungen gebracht.
Bezirksentscheidung
Bericht vom Februar 2026 über umgesetzte Maßnahmen
1535/XXI
Mehr Parkplatz-Kontrollen vor der Marianne-Cohn-Schule
Das Kinder- und Jugendparlament (KJP) setzte sich erfolgreich für sicherere Schulwege ein. Auf seinen Antrag hin beschloss die BVV, das Parkverbot vor der Marianne-Cohn-Schule strenger zu kontrollieren. Das Bezirksamt berichtet nun, dass in fünf Monaten 32 Kontrollen stattfanden, bei denen 17 Anzeigen erstattet und 16 Autos abgeschleppt wurden. Das Ordnungsamt wird die Zone auch künftig im Rahmen seiner Möglichkeiten regelmäßig prüfen.
Bezirksentscheidung
Informationsstand Februar 2026
0728/XXI
Parkläufer im Volkspark Mariendorf bleiben voraussichtlich erhalten
Die Fraktion Bündnis 90/Die Grünen hat vorgeschlagen, den Einsatz von Parkläufer:innen im Volkspark Mariendorf dauerhaft zu sichern. Die Bezirksverordnetenversammlung hat diesen Vorschlag angenommen. Das Bezirksamt teilt nun mit, dass die Finanzierung durch den Senat für das Jahr 2026 voraussichtlich gesichert ist. Sobald die schriftliche Zusage vorliegt, wird der Auftrag für den Parkdienst neu ausgeschrieben. Für Besucher:innen bedeutet das, dass es auch weiterhin Ansprechpartner für Sicherheit und Ordnung im Park geben wird.
Bezirksentscheidung
Aktualisierung vom Februar 2026 zur Umsetzung
1725/XX
Schulhof der Solling-Schule: Alter Teich wird für mehr Spielfläche umgestaltet
Das Kinder- und Jugendparlament schlug vor, einen ungenutzten, ausgetrockneten Teich auf dem Schulhof der Solling-Schule zu entfernen. Ziel ist es, mehr Platz zum Spielen für die jüngeren Kinder zu schaffen. Die Bezirksverordnetenversammlung hat diesen Vorschlag angenommen. Das Bezirksamt informiert nun, dass der gesamte Schulhof in den nächsten Jahren durch die HOWOGE saniert und dabei auch der Bereich des alten Teiches neu gestaltet wird.
Bezirksentscheidung
Beschlossen im Februar 2026
1897/XXI
Mehr Schutz und Ruhe für Beratungen im Sozialdienst Schöneberg
Die Fraktionen SPD, Grüne und Linke haben beantragt, die Büros des Regionalen Sozialdienstes (RSD) im Rathaus Schöneberg mit speziellen Türknäufen auszustatten. Dadurch können die Türen während vertraulicher Gespräche von außen nicht mehr einfach geöffnet werden. Dies soll sicherstellen, dass Beratungen zu familiären Konflikten oder Erziehungsproblemen ungestört und in einer sicheren Atmosphäre stattfinden können. Die Bezirksverordnetenversammlung hat diesen Vorschlag im Februar 2026 angenommen.
Bezirksentscheidung
Ausschuss-Empfehlung vom Februar 2026
1859/XXI
Filmreihe und Gedenken für Rosa von Praunheim in Schöneberg geplant
Die Fraktionen von Grünen, SPD und Linken schlagen vor, das Wirken des Filmemachers und Aktivisten Rosa von Praunheim zu würdigen. Der zuständige Ausschuss empfiehlt nun, eine Filmreihe im Rathaus Schöneberg zu organisieren. Zudem soll das Bezirksamt prüfen, ob weitere Ausstellungen oder Informationsorte gestaltet werden können. Das Ziel ist es, sowohl die queere Gemeinschaft als auch andere interessierte Bürger:innen über sein Werk zu informieren.
Bezirksmeldung
Bauantrag eingegangen am 6. Februar 2026
1165/XXI-01
Neuer 34-Meter-Mobilfunkmast für besseren Empfang in Heiligensee geplant
Das Bezirksamt berichtet über Fortschritte bei der Verbesserung des Mobilfunknetzes im Ortsteil Heiligensee. Nach der Suche nach geeigneten Standorten hat ein Anbieter am 6. Februar 2026 einen Bauantrag für einen 34 Meter hohen Betonmast eingereicht. Das Verfahren zur Genehmigung läuft derzeit bei der Bau- und Wohnungsaufsicht. Für Anwohner*innen bedeutet dies die Aussicht auf ein stabileres Handynetz und besseres mobiles Internet in der Zukunft.
Bezirksentscheidung
Empfehlung vom Februar 2026 – Derzeit in Beratung
1802/XXI
Natürlicher Sonnenschutz für Basketballplatz am Lichtenrader Graben geplant
Die SPD-Fraktion schlägt vor, den Basketballplatz am Lichtenrader Graben durch Kletterpflanzen am Zaun zu beschatten. Der zuständige Fachbeirat empfiehlt nun, diesen Plan anzunehmen: Das Bezirksamt soll die Pflanzen wachsen lassen und nicht mehr zurückschneiden. Zudem müssen die Zäune stabilisiert werden, um das zusätzliche Gewicht der Pflanzen zu tragen, oder es sollen alternative Sonnenschutz-Maßnahmen gefunden werden. Eine Entscheidung der Bezirksverordnetenversammlung steht noch aus.
Bezirksentscheidung
In Beratung seit Februar 2026
1715/XXI
Gedenken an Russlanddeutsche: Bezirk sucht Veranstaltungsorte
Die CDU-Fraktion hat vorgeschlagen, eine zentrale Berliner Erinnerungswoche im August 2026 zu unterstützen. Der zuständige Ausschuss empfiehlt nun der Bezirksverordnetenversammlung, diesen Vorschlag anzunehmen. Das Bezirksamt soll dabei helfen, passende Orte in Tempelhof-Schöneberg für Veranstaltungen zur Geschichte der Russlanddeutschen sowie von Geflüchteten und Vertriebenen zu finden. Damit wird die lokale Erinnerungskultur gestärkt und für Bürger:innen im Bezirk zugänglich gemacht.
Bezirksmeldung
Zur Kenntnis genommen am 05.02.2026
VIII-1504
Planung des Gewerbegebiets Buchholz-Nord durch die WISTA
Das Gewerbegebiet Buchholz-Nord soll unter der Leitung der landeseigenen WISTA Management GmbH entwickelt werden. Das Bezirksamt berichtet, dass die WISTA die bisherigen Beschlüsse der Bezirksverordnetenversammlung (BVV) in ihre Planungen einbezieht. Derzeit werden Ausschreibungen für notwendige Gutachten vorbereitet und die Abstimmung mit den Fachämtern läuft. Die BVV wird regelmäßig über den Fortschritt informiert, um den Einfluss des Bezirks auf das Projekt zu sichern.
Bezirksmeldung
Beantwortet im Februar 2026
2538/VI
Winterhilfe für obdachlose Menschen in Berlin-Mitte
Die SPD-Fraktion hat das Bezirksamt nach dem aktuellen Stand der Notübernachtungsplätze für obdachlose Menschen gefragt. Im Bezirk stehen derzeit insgesamt 170 Plätze in drei Einrichtungen (Lehrter Straße, Müllerstraße und Residenzstraße) zur Verfügung. Für die Erweiterung dieser Kapazitäten bei extremer Kälte ist jedoch die Berliner Senatsverwaltung zuständig. Das Bezirksamt erklärte zudem, dass Informationen zur Auslastung der Plätze ebenfalls zentral durch das Land Berlin verwaltet werden.
Bezirksmeldung
Beantwortet im Februar 2026
2531/VI
Unterstützung für Gewaltopfer im Sozialamt und Jobcenter
Die Fraktion Bündnis 90/Die Grünen fragte nach der Hilfe für Menschen, die wegen häuslicher Gewalt ihr Umfeld verlassen müssen. Das Bezirksamt antwortete, dass Anträge auf finanzielle Hilfe in solchen Fällen schnell und getrennt von gewalttätigen Partner*innen bearbeitet werden. Betroffene können Unterstützung für neue Möbel erhalten, und ihre neue Adresse wird zum Schutz vor den Tätern geheim gehalten. Auch das Jobcenter bietet an, Geld direkt auf ein eigenes Konto zu überweisen, um finanzielle Abhängigkeit zu beenden.
Bezirksentscheidung
Entscheidung der BVV für Februar 2026 geplant
1895/XXI
Zuschuss für Bildungsreise des THW Tempelhof-Schöneberg geplant
Der Hauptausschuss empfiehlt, dem Förderverein des THW Tempelhof-Schöneberg 2.000 Euro zur Verfügung zu stellen. Mit dem Geld soll eine Ausbildungsreise nach Schweden unterstützt werden, insbesondere die Kosten für die Fähre und Treibstoff. Über diesen Vorschlag des Ausschusses muss die Bezirksverordnetenversammlung (BVV) im Februar 2026 noch abschließend entscheiden. Die Förderung unterstützt die Ausbildung ehrenamtlicher Helferinnen und Helfer im Bezirk.