Bezirksmeldung
Beantwortet am 18.02.2026
1645/VI
Termine und Service in den Bürgerämtern Steglitz-Zehlendorf
Die CDU-Fraktion hat das Bezirksamt zur aktuellen Situation in den Bürgerämtern befragt. Im Fokus stand die Frage, ob Bürger*innen innerhalb von 14 Tagen einen Termin erhalten und wie zufrieden sie mit dem Service sind. Zudem wurde nach der Einschätzung zu Besuchen ohne Termin gefragt. Das Bezirksamt hat die Anfrage beantwortet.
Bezirksbeschluss
Abgelehnt
Abgelehnt im Februar 2026
1535/VI
Keine Abstimmboxen für Zigarettenstummel in Lichterfelde-West
Die Fraktionen von GRÜNEN und SPD hatten vorgeschlagen, in Lichterfelde-West spezielle Aschenbecher mit Abstimmfunktion aufzustellen. Diese sogenannten Abstimmboxen sollten Raucher*innen dazu motivieren, ihre Zigarettenreste umweltfreundlich zu entsorgen statt sie auf den Boden zu werfen. Die Bezirksverordnetenversammlung (BVV) hat diesen Antrag jedoch in ihrer Sitzung am 18.02.2026 abgelehnt. Damit wird der Vorschlag nicht umgesetzt.
Bezirksbeschluss
Beschlossen am 18. Februar 2026
1571/VI
Prüfung von Ladezonen in Wohnstraßen mit hohem Parkdruck
Die Fraktionen von GRÜNEN, SPD und FDP haben vorgeschlagen, in dicht besiedelten Wohnstraßen zeitlich begrenzte Ladezonen einzurichten. Die Bezirksverordnetenversammlung (BVV) hat diesen Antrag beschlossen. Das Bezirksamt prüft nun, wo zwischen 8:00 und 16:00 Uhr Flächen für Lieferverkehr, Pflegedienste und zum Ein- und Ausladen freigehalten werden können. Besonders berücksichtigt werden Gebiete mit vielen älteren Anwohner*innen sowie Bereiche um S-Bahnhöfe wie Wannsee. Ein Pilotprojekt ist für die Lepsiusstraße in Steglitz geplant.
Bezirksmeldung
Beantwortet im Februar 2026
1642/VI
Winterdienst und Streusalz: Anfrage zum Räumdienst im Bezirk
Die Gruppe AfD hat das Bezirksamt gefragt, wie der Winterdienst auf bezirkseigenen Flächen wie Schulen oder Friedhöfen Anfang 2026 organisiert wurde. Die Anfrage behandelte auch, ob der Einsatz von Streusalz kontrolliert wurde und ob private Grundstückseigentümer*innen ihre Gehwege ausreichend geräumt haben. Zudem wollte die Fraktion wissen, ob und in welcher Höhe Bußgelder wegen mangelhafter Räumung verhängt wurden. Das Bezirksamt hat die Fragen in der BVV-Sitzung beantwortet.
Bezirksvorlage
Überwiesen
Am 18.02.2026 zur Beratung in den Ausschuss überwiesen
1627/VI
Vorschlag: Anna Sabine Halle für neue Straßennamen vormerken
Die Gruppe Die Linke schlägt vor, die Widerstandskämpferin und Pädagogin Anna Sabine Halle in die offizielle Liste für künftige Straßenbenennungen aufzunehmen. Damit soll ihr mutiger Einsatz gegen den Nationalsozialismus und ihr späteres Engagement für die jüdische Gemeinschaft gewürdigt werden. Die Bezirksverordnetenversammlung (BVV) hat den Vorschlag zur weiteren Beratung in den zuständigen Ausschuss überwiesen; eine endgültige Entscheidung steht noch aus.
Bezirksbeschluss
Abgelehnt
Abgelehnt am 18. Februar 2026
1442/VI
Keine zusätzlichen Sicherheitsmaßnahmen für Radweg am Gardeschützenweg
Die Gruppe Die Linke schlug vor, die Sicherheit für Radfahrer*innen am sogenannten „Geisterhaus“ im Gardeschützenweg 3 zu erhöhen. Die Bezirksverordnetenversammlung (BVV) Steglitz-Zehlendorf hat diesen Antrag jedoch abgelehnt. Damit werden die geforderten Maßnahmen an dieser Stelle nicht umgesetzt. Zuvor hatte bereits der zuständige Verkehrsausschuss gegen den Vorschlag gestimmt.
Bezirksvorlage
Überwiesen
Überwiesen zur Beratung am 18.02.2026
1626/VI
Pilotprojekt: Shuttle-Service zum Kranoldmarkt geplant
Die Fraktionen von SPD und FDP schlagen vor, einen Shuttle-Dienst für Menschen mit eingeschränkter Mobilität zum Kranoldmarkt einzurichten. An zwei Samstagen soll testweise geprüft werden, ob ein solcher Fahrdienst die Erreichbarkeit des Wochenmarktes verbessert und diesen attraktiver macht. Das Bezirksamt soll hierfür Gespräche mit der BVG und der Taxiinnung führen. Der Antrag wurde zur weiteren Beratung in die Fachausschüsse überwiesen.
Bezirksbeschluss
Beschlossen am 18. Februar 2026
1569/VI
Strengere Kontrollen gegen Falschparker an E-Ladesäulen
Die FDP- und SPD-Fraktion haben beantragt, dass das Ordnungsamt Parkplätze an öffentlichen E-Ladesäulen häufiger kontrolliert. Die Bezirksverordnetenversammlung (BVV) Steglitz-Zehlendorf hat diesen Vorschlag am 18.02.2026 beschlossen. Ziel ist es, die Ladestationen – insbesondere in stark frequentierten Bereichen wie der Schloßstraße – für Elektrofahrzeuge freizuhalten. Das Bezirksamt muss nun die Kontrollen in diesen Bereichen verstärken.
Bezirksbeschluss
Beschlossen im Februar 2026
1591/VI
Neue Fußgängerampel für die Potsdamer Straße / Fürstenstraße geplant
Die Fraktionen von SPD, Grünen und FDP haben beantragt, dass an der Kreuzung Potsdamer Straße und Fürstenstraße eine neue Fußgängerampel errichtet wird. Das Bezirksamt wurde durch die Bezirksverordnetenversammlung beauftragt, sich bei den zuständigen Stellen für eine Ampel mit Druckknopf-Schaltung (Bedarfsschaltung) einzusetzen. Ziel ist es, das Überqueren der Fahrbahn an dieser Stelle sicherer zu machen. Der Beschluss wurde am 18. Februar 2026 ohne Änderungen gefasst.
Bezirksbeschluss
Beschlossen am 18. Februar 2026
1426/VI
Programm für Kunstschenkungen im öffentlichen Raum beschlossen
Die Fraktionen von Grünen, SPD und FDP haben vorgeschlagen, ein Programm für Kunstschenkungen zu starten. Die Bezirksverordnetenversammlung (BVV) hat diesen Vorschlag am 18. Februar 2026 angenommen. Das Bezirksamt soll nun eine Anlaufstelle schaffen, bei der Künstler*innen ihre Werke oder Installationen dem Bezirk schenken können. Ziel ist es, mehr Kunst auf Straßen und Plätzen in Steglitz-Zehlendorf zu zeigen.
Bezirksmeldung
Beantwortet im Februar 2026
1593/VI
Probleme bei der Schulverpflegung im Bezirk
Die SPD-Fraktion hat das Bezirksamt nach dem aktuellen Stand der Schulverpflegung gefragt. Hintergrund sind Beschwerden über die Qualität des Essens und Ausfälle bei der Versorgung an einzelnen Schulen. Das Bezirksamt gibt Auskunft darüber, wie die Essensausgabe kontrolliert wird und welche Schwierigkeiten durch die Einführung von Chipkarten entstanden sind. Die Anfrage wurde im Februar 2026 offiziell beantwortet.
Bezirksbeschluss
Beschlossen im Februar 2026
1408/VI
Mehr Sicherheit für Fußgänger*innen vor dem Rathaus Zehlendorf
Die CDU-Fraktion hat Maßnahmen gegen das verbotene Radfahren auf dem Gehweg vor dem Rathaus Zehlendorf beantragt. Damit soll die Sicherheit der Fußgänger*innen an diesem belebten Ort verbessert werden. Die Bezirksverordnetenversammlung hat den Vorschlag offiziell beschlossen und das Bezirksamt nun mit der Umsetzung beauftragt.
Bezirksbeschluss
Abgelehnt
Abgelehnt im Februar 2026
1554/VI
Vorschlag für mehr Artenvielfalt in Schmuckbeeten abgelehnt
Die Gruppe Die Linke schlug vor, bei der Bepflanzung von Schmuckbeeten im Bezirk stärker auf die Artenvielfalt (Biodiversität) zu achten. Damit sollte die Natur in der Stadt gefördert werden. Die Bezirksverordnetenversammlung Steglitz-Zehlendorf hat diesen Vorschlag jedoch nach Beratungen in den Ausschüssen im Februar 2026 abgelehnt. Der Antrag wird somit nicht umgesetzt.
Bezirksvorlage
Überwiesen
Überwiesen zur Beratung am 18.02.2026
1632/VI
Vorschlag für regelmäßige Kinotage für Senior*innen im Bezirk
Die CDU-Fraktion schlägt vor, in Steglitz-Zehlendorf einen regelmäßigen „Kinotag gegen Einsamkeit“ für ältere Menschen einzuführen. Das Bezirksamt soll dafür mit Kinos und sozialen Einrichtungen zusammenarbeiten, um Begegnungen und Kultur zu ermöglichen. Ziel ist es, besonders Menschen mit wenigen sozialen Kontakten zu unterstützen. Der Vorschlag wurde zur weiteren Beratung in die Fachbereiche überwiesen.
Bezirksmeldung
Beantwortet am 18.02.2026
1635/VI
Anfrage zu Mediensucht und Entwicklungsstörungen bei Kindern
Das Bezirksverordnete Concu (FDP-Fraktion) fragte das Bezirksamt nach den Auswirkungen von hohem Medienkonsum auf Kinder, bekannt als „virtueller Autismus“ und „Phubbismus“ (ständiges Starren aufs Handy). Die Anfrage will wissen, wie viele Kinder im Bezirk betroffen sind und wie das Amt Eltern darüber aufklärt. Zudem wird nach der Verfügbarkeit von Therapieplätzen und der Zusammenarbeit mit der Landesebene gefragt. Das Bezirksamt hat die Anfrage beantwortet.
Bezirksmeldung
Beantwortet im Februar 2026
1650/VI
Notfallversorgung: Wie gut sind die mobilen Wärmeorte im Bezirk vorbereitet?
Die Gruppe AfD erkundigt sich beim Bezirksamt nach der Einsatzbereitschaft von mobilen Wärmeorten für Notfälle. Im Fokus steht die Zusammenarbeit mit Hilfsorganisationen, die im Ernstfall Zelte, Warmwasser und Getränke bereitstellen sollen. Die Anfrage hinterfragt, ob vertragliche Vereinbarungen bisher eingehalten wurden und wie schnell diese Orte tatsächlich einsatzbereit sind. Zudem wird geprüft, ob der Bezirk bei der Notversorgung von einzelnen Organisationen abhängig ist oder über alternative Planungen verfügt.
Bezirksbeschluss
Beschlossen am 18.02.2026
1542/VI
Bessere Mülltrennung in öffentlichen Gebäuden des Bezirks
Die Fraktionen von Bündnis 90/Die Grünen und SPD haben beantragt, dass in den Gebäuden des Bezirks die Mülltrennung strenger kontrolliert wird. Die Bezirksverordnetenversammlung (BVV) hat diesen Vorschlag nun beschlossen. Das Bezirksamt muss nun sicherstellen, dass Reinigungsfirmen den Müll wie vertraglich vereinbart trennen und dies regelmäßig überprüfen. Damit soll die Verwaltung beim Umweltschutz mit gutem Beispiel vorangehen.
Bezirksvorlage
Überwiesen
Überwiesen im Februar 2026, Beratung läuft
1628/VI
Prüfung: Kaulbachstraße in Lankwitz als Fahrradstraße
Die Gruppe Die Linke schlägt vor, die Kaulbachstraße in eine Fahrradstraße umzuwandeln. Das Bezirksamt soll prüfen, ob dies möglich ist, um die Sicherheit für Radfahrer*innen sowie für Kinder der anliegenden Kitas und Spielplätze zu erhöhen. Der Antrag wurde zur weiteren Beratung in die zuständigen Ausschüsse überwiesen. Eine endgültige Entscheidung über die Umsetzung steht noch aus.
Bezirksmeldung
Beantwortet im Februar 2026
1634/VI
Krisenvorsorge: Schutz von Hilfsbedürftigen und Sicherheit im Ernstfall
Die FDP-Fraktion hat das Bezirksamt nach den Lehren aus dem Stromausfall vom Januar 2026 gefragt. Im Fokus steht die Frage, wie besonders schutzbedürftige Menschen in Krisen besser erfasst und unterstützt werden können, etwa durch ein freiwilliges Register. Zudem wird nach der Sicherheit des Forschungsreaktors am Helmholtz-Zentrum und aktuellen Evakuierungsplänen für Schulen und Kitas gefragt. Das Bezirksamt hat die Anfrage im Februar 2026 beantwortet.
Bezirksvorlage
Überwiesen
Überwiesen im Februar 2026 zur weiteren Beratung
1639/VI
Resolution gegen Femizide und geschlechtsspezifische Gewalt
Die Fraktionen von SPD, Grünen und FDP haben einen Antrag für eine Resolution gegen Gewalt an Frauen eingebracht. Sie fordern eine bessere Aufklärung von Straftaten, den Ausbau von Schutzeinrichtungen in Steglitz-Zehlendorf und mehr Präventionsarbeit an Schulen. Der Vorschlag betont, dass Gewalt gegen Frauen im Bezirk nicht hingenommen wird. Die BVV hat den Antrag zur weiteren Beratung in den zuständigen Ausschuss überwiesen.