Bezirksbeschluss
Beschlossen am 25. Februar 2026
2279/XXI
Neue Mitglieder für die Sozialkommissionen in Neukölln gewählt
Die Bezirksverordnetenversammlung Neukölln hat neue ehrenamtliche Mitglieder für die Sozialkommissionen gewählt. Diese Kommissionen unterstützen das Bezirksamt bei sozialen Aufgaben und sind wichtige Ansprechpartner*innen für Bürger*innen. Die Nachwahl war notwendig, um unbesetzte Plätze in den Gremien zu füllen. Die gewählten Mitglieder sind bis zum Ende der aktuellen Amtszeit im September 2027 tätig. Der Beschluss erfolgte einstimmig auf Vorschlag des Bezirksamtes.
Bezirksvorlage
Überwiesen
Überwiesen im Februar 2026, Beratung läuft
DS/1937/VI
Neue Regeln für Bundeswehr-Informationsangebote an Schulen geplant
Die Fraktion B'90/Die Grünen schlägt vor, Informationsbesuche der Bundeswehr an Schulen an feste Regeln zu binden. So sollen künftig die Schulkonferenz zustimmen und Eltern sowie Schüler*innen vorab angehört werden. Ziel ist es, dass solche Angebote neutral pädagogisch begleitet werden und verschiedene Sichtweisen auf den Militärdienst vermitteln. Der Antrag wurde zur weiteren Beratung in die zuständigen Ausschüsse überwiesen.
Bezirksmeldung
Beantwortet am 25.02.2026
2269/XXI
Zukunft des Jahn-Denkmals in der Hasenheide
Eine Einwohnerin erkundigte sich beim Bezirksamt nach dem aktuellen Stand zum kritischen Umgang mit dem Jahn-Denkmal in der Hasenheide. Das Bezirksamt antwortete, dass nach einer Ausstellung und verschiedenen Fachveranstaltungen die Ergebnisse im Mai 2026 der Kunstkommission vorgelegt werden. Auf dieser Grundlage soll dann ein Vorschlag für die weitere Gestaltung oder den künftigen Standort des Denkmals erarbeitet werden. Ziel ist ein zeitgemäßer und reflektierter Umgang mit der historischen Figur Jahn.
Bezirksbeschluss
Beschlossen am 25. Februar 2026
DS/1815/VI
Neue Regeln für Fördergelder aus dem Integrationsfonds beschlossen
Die SPD-Fraktion hat vorgeschlagen, die Vergabe von Geldern aus dem Integrationsfonds übersichtlicher und fairer zu gestalten. Die Bezirksverordnetenversammlung (BVV) hat diesen Vorschlag nun offiziell beschlossen. Das Bezirksamt muss bis zum Jahr 2027 eine klare Richtlinie und ein einfaches Antragsformular erstellen. Damit sollen vor allem kleine Vereine von Migrant*innen und Geflüchteten einen leichteren Zugang zu finanzieller Unterstützung erhalten.
Bezirksmeldung
Beantwortet am 25.02.2026
DS/1956/VI
Umgang mit toten Vögeln an Gewässern im Bezirk
Die SPD-Fraktion erkundigte sich beim Bezirksamt nach der Anzahl toter Vögel am Landwehrkanal und anderen Gewässern. Sie fragte zudem nach konkreten Anlaufstellen, an die sich Bürger*innen bei solchen Funden wenden können. Auch die Gründe, warum verendete Tiere teilweise nicht geborgen werden, waren Teil der Anfrage. Das Bezirksamt hat die Fragen schriftlich beantwortet.
Bezirksvorlage
Überwiesen
Vorgeschlagen im Februar 2026, zur Beratung überwiesen
2250/XXI
Abkühlung für Neukölln: Nebelduschen auf dem Hermannplatz geplant
Die Fraktion Bündnis 90/Die Grünen schlägt vor, auf dem Hermannplatz und weiteren Plätzen in Neukölln Nebelduschen zur Abkühlung zu installieren. Diese Anlagen sollen an heißen Sommertagen die Lufttemperatur senken und den Aufenthalt im Freien angenehmer machen. Als Vorbild dienen erfolgreiche Projekte aus Wien. Die Bezirksverordnetenversammlung hat den Vorschlag zur weiteren Beratung in den zuständigen Ausschuss überwiesen.
Bezirksvorlage
Überwiesen
Überwiesen zur Beratung am 25.02.2026
DS/1948/VI
CDU-Vorschlag: Schrottfahrräder schneller aus dem Kiez entfernen
Die CDU-Fraktion schlägt vor, eine „Task Force Schrottfahrrad“ einzurichten, um fahruntüchtige Räder zügiger zu beseitigen. Markierte Fahrradleichen sollen demnach spätestens nach sieben Tagen entfernt werden, um blockierte Abstellplätze wieder frei zu machen. Geplant sind zudem regelmäßige Aktionstage und gezielte Räumungen an Hotspots wie dem Ostkreuz oder dem Boxhagener Platz. Die Bezirksverordnetenversammlung hat den Antrag zur weiteren Beratung in die Fachkapitel überwiesen.
Bezirksvorlage
Überwiesen
Eingereicht Februar 2026, zur Beratung überwiesen
2241/XXI
Bessere Social-Media-Arbeit für Jugendliche in Neukölln gefordert
Die SPD-Fraktion schlägt vor, Social Media als festen Bestandteil der Jugendarbeit zu verankern. Das Bezirksamt soll sich beim Land Berlin dafür einsetzen, dass hierfür dauerhaft mehr Geld und Personal bereitgestellt werden. Ziel ist es, Jugendliche in ihrer digitalen Lebenswelt besser zu erreichen und sie vor Falschmeldungen sowie Radikalisierung im Netz zu schützen. Der Vorschlag wurde zur weiteren Beratung in den Jugend-Ausschuss überwiesen.
Bezirksmeldung
Beantwortet im Februar 2026
DS/1967/VI
Schäden an Pollern und Fahrradbügeln: Kosten und Verursacher*innen
Die Fraktion DIE LINKE fragt nach dem Ausmaß von Sachbeschädigungen an Pollern, Pfosten und Fahrradbügeln im Jahr 2025. Sie möchte wissen, wie hoch die Kosten für den Ersatz waren und ob die verantwortlichen Personen ermittelt werden konnten. Ziel der Anfrage ist es, die finanzielle Belastung für den Bezirk durch Vandalismus oder Unfälle transparent zu machen. Das Bezirksamt hat die Anfrage schriftlich beantwortet.
Bezirksmeldung
Beantwortet im Februar 2026
2265/XXI
Sanierung oder Neubau der Fritz-Karsen-Schule: Wie ist der aktuelle Stand?
Die Fraktion Die Linke hat beim Bezirksamt nachgefragt, wann die Entscheidung über die Sanierung oder den Neubau des maroden Grundstufengebäudes der Fritz-Karsen-Schule fällt. Dabei geht es vor allem darum, ob die notwendigen Gelder für die kommenden Jahre bereits eingeplant sind. Das Bezirksamt soll zudem erklären, wie es die Raumprobleme an der Schule lösen und die Schulgemeinschaft an den Planungen beteiligen will. Die Anfrage wurde vom Bezirksamt schriftlich beantwortet.
Bezirksbeschluss
Abgelehnt
Abgelehnt im Februar 2026
2259/XXI
Neuköllner BVV lehnt CDU-Antrag gegen „Berlin autofrei“ ab
Die CDU-Fraktion stellte den Antrag, dass sich die Bezirksverordnetenversammlung (BVV) Neukölln offiziell gegen das Volksbegehren „Berlin autofrei“ aussprechen soll. Die Antragsteller warnten vor massiven Einschränkungen für Familien, Handwerk und mobilitätseingeschränkte Menschen durch geplante Fahrverbote. In der Abstimmung wurde dieser Vorstoß der CDU jedoch von der Mehrheit der Bezirksverordneten abgelehnt. Damit gibt es keinen offiziellen Beschluss der BVV Neukölln gegen das Volksbegehren.
Bezirksmeldung
Bericht vom Februar 2026
IX-0281
Neue Fußgängerampel an der Storkower Straße geplant
Die Fraktion Bündnis 90/Die Grünen beantragte eine neue Fußgängerampel an der Storkower Straße auf Höhe der Hausnummer 120 (Agentur für Arbeit). Die Bezirksverordnetenversammlung hatte diesen Vorschlag bereits 2022 beschlossen. Da bisher die Finanzierung fehlte, wurde die Planung vorerst gestoppt. Das Bezirksamt prüft nun gemeinsam mit der Senatsverwaltung, ob die Ampel im Zuge neuer Radwege-Planungen doch noch gebaut werden kann. Über den weiteren Fortgang wird das Amt erneut berichten.
Bezirksmeldung
Beantwortet am 24. Februar 2026
2981/XXI-01
Ollenhauerstraße: Mehr Bäume bei Umbau durch neues Klimagesetz geplant
Das Bezirksamt Reinickendorf überarbeitet die Neubaupläne für die Ollenhauerstraße, um dem neuen Berliner Klimaanpassungsgesetz gerecht zu werden. Zusätzlich zu den bisherigen Planungen sollen nun auch Bäume auf dem Mittelstreifen gepflanzt werden, was die Zahl der Neupflanzungen um mindestens 20 erhöhen wird. Entgegen ursprünglicher Kritik werden auch auf den seitlichen Unterstreifen Bäume gepflanzt, wobei deutlich größere Exemplare als üblich zum Einsatz kommen. Eine genaue Gesamtzahl der neuen Bäume steht noch aus, da derzeit noch Rückmeldungen aus einer Anwohnerveranstaltung ausgewertet werden.
Bezirksbeschluss
Beschlossen im Ausschuss am 24. Februar 2026
2438/VI
Überwachungsturm in der Koloniestraße 10 soll abgebaut werden
Die Fraktion Die Linke fordert, dass ein privater Überwachungsturm in der Koloniestraße 10 entfernt wird. Die Kameras filmen direkt in die Wohnungen der Mieter*innen, was deren Privatsphäre verletzt. Das Bezirksamt soll den Eigentümer zum Abbau auffordern und die Zusammenarbeit mit Datenschutzbehörden suchen. Zudem sollen die betroffenen Mieter*innen Unterstützung bei rechtlichen Schritten und Entschädigungsfragen erhalten. Der zuständige Ausschuss hat diesen Vorschlag bereits einstimmig zur Annahme empfohlen.
Bezirksbeschluss
Abgelehnt
Abgelehnt im Ausschuss im Februar 2026
1589/VI
Kein Hilfsfonds für Unternehmen nach Stromausfall
Die Gruppe AfD schlug vor, einen Hilfsfonds für Firmen einzurichten, die durch einen tagelangen Stromausfall geschädigt wurden. Das Bezirksamt sollte sich bei der Investitionsbank Berlin dafür einsetzen, dass Umsatzausfälle und Sachschäden unbürokratisch ersetzt werden. Der zuständige Fachausschuss lehnte diesen Vorschlag am 24. Februar 2026 jedoch einstimmig ab. Damit wird die Forderung nach finanziellen Zuschüssen oder zinsgünstigen Krediten voraussichtlich nicht weiterverfolgt.
Bezirksbeschluss
Beschlossen im Ausschuss am 24. Februar 2026
2508/VI
Besserer Katastrophenschutz für Berlin-Mitte geplant
Die Fraktionen von FDP, CDU und Grünen schlagen vor, den Katastrophenschutz im Bezirk Mitte deutlich zu stärken. Wichtige Einrichtungen wie Krankenhäuser sollen besser auf Stromausfälle vorbereitet werden und die Sicherheit von IT-Systemen sowie der Wasserversorgung soll geprüft werden. Zudem sollen Notfallpläne für die Unterbringung von Menschen in Turnhallen oder Hotels erstellt und mehrsprachige Informationen für die Bevölkerung bereitgestellt werden. Der zuständige Ausschuss hat diesen Vorschlag bereits einstimmig zur Annahme empfohlen.
Bezirksmeldung
Beantwortet am 24. Februar 2026
DS/1962/VI
Anfrage zu Straßenumbenennungen in Friedrichshain-Kreuzberg
Die Fraktion B'90 Die Grünen fragte das Bezirksamt nach dem aktuellen Stand von Straßenumbenennungen im Bezirk. Im Fokus standen dabei Maßnahmen, die Antisemitismus, Rassismus und Kolonialismus entgegenwirken sollen. Das Bezirksamt gab Auskunft über bereits erfolgte Umbenennungen, deren Hintergründe sowie über zukünftig geplante Vorhaben. Die Anfrage wurde schriftlich beantwortet.
Bezirksmeldung
Berichtet im Februar 2026
IX-1203
Hilfen zum Ausstieg aus der rechten Szene und Schutz für Jugendeinrichtungen
Das Bezirksamt Pankow berichtet über den Fortschritt eines Projekts der Linksfraktion und SPD, das Jugendliche beim Ausstieg aus rechtsextremen Gruppen unterstützt. Hierfür wurde ein Experten-Gremium gegründet, das Handlungspläne für Notfälle und Schulungen für pädagogisches Personal entwickelt. In Ortsteilen wie Buch und Blankenburg wird die Sozialarbeit auf der Straße verstärkt, um gefährdete Jugendliche besser zu erreichen. Zudem wird geprüft, ob eine direkte Notruf-Leitung zur Polizei für Jugendeinrichtungen eingerichtet werden kann.
Bezirksmeldung
Bericht zur Kenntnis genommen am 24. Februar 2026
VIII-1538
Sicherung der Kulturbrauerei: Stand der Bauplanung und Mietverträge
Das Bezirksamt berichtet über den Schutz der Kulturbrauerei als Kulturstandort. Die Fraktion Bündnis 90/Die Grünen beantragte zuvor Maßnahmen, um Kultur und Kino dauerhaft zu sichern. Das Amt bereitet derzeit einen Bebauungsplan vor, der im Mai 2026 öffentlich ausgelegt werden soll. Die Mietverträge für große Teile der Kulturflächen wurden bereits verlängert. Der Erhalt des Kinos und der mögliche Kauf des Geländes durch das Land Berlin werden weiter geprüft.
Bezirksmeldung
Bericht vom 24. Februar 2026
IX-0923
Neuer S-Bahnhof Schönerlinder Straße: Verzögerungen bei der Planung
Die Linksfraktion fordert, die S-Bahn-Linie S75 bis zu einem neuen Bahnhof an der Schönerlinder Straße zu verlängern. Dort sollen auch Umstiege zu Bussen und Straßenbahnen entstehen. Das Bezirksamt berichtet nun, dass die Stadt Berlin den Bau bis 2033 plant, um neue Wohngebiete anzubinden. Die Deutsche Bahn teilte jedoch mit, dass dieser Zeitplan nicht eingehalten werden kann. Der Bezirk Pankow und der Senat wollen nun gemeinsam versuchen, das Verfahren zu beschleunigen.