Bezirksmeldung
Vorgelegt zur Kenntnisnahme am 25.02.2026
DS/1946/VI
Bessere Reinigung an Schulen: Bezirk führt neue Kontrollen ein
Das Bezirksamt Friedrichshain-Kreuzberg hat eine Vereinbarung mit dem Berliner Senat unterzeichnet, um die Sauberkeit in Schulen spürbar zu verbessern. Dafür werden einheitliche Qualitätsregeln und eine neue App eingeführt, mit der Hausmeister*innen die Reinigung dokumentieren können. Zusätzlich wird im Schulamt eine neue Stelle geschaffen, um die Reinigungsfirmen direkt vor Ort besser zu kontrollieren. Die Maßnahmen sind bis Ende 2027 geplant.
Bezirksmeldung
Beantwortet im Februar 2026
DS/1970/VI
Kritik an rein digitaler Bürgerbeteiligung im Lasker-Kiez
Die CDU-Fraktion kritisiert in einer Anfrage das Vorgehen des Bezirksamts bei der Verkehrsberuhigung im Lasker-Kiez. Sie möchte wissen, warum die Informationsveranstaltung nur digital stattfand und Anwohner*innen erst drei Tage vorher per Flugblatt informiert wurden. Zudem wird gefragt, ob es künftig auch Veranstaltungen vor Ort geben wird, um eine breitere Beteiligung zu ermöglichen. Das Bezirksamt hat die Anfrage schriftlich beantwortet.
Bezirksbeschluss
Beschlossen am 25. Februar 2026
DS/1968/VI
Rettet die Clubs auf dem RAW-Gelände: BVV fordert langfristige Mietverträge
Die Fraktionen DIE LINKE, Grüne und SPD setzen sich für den Erhalt der Clubkultur auf dem RAW-Gelände ein. Da der Eigentümer die Schließung von vier Clubs (u. a. Cassiopeia und Weißer Hase) angeordnet hat, fordert die Bezirksverordnetenversammlung (BVV) nun langfristige Mietverträge für die Betriebe. Die BVV stellt klar, dass sie dem geplanten Bauvorhaben auf dem Gelände nur zustimmen wird, wenn die soziokulturellen Orte dauerhaft gesichert werden. Dieser Beschluss wurde offiziell verabschiedet.
Bezirksmeldung
Beantwortet im Februar 2026
DS/1952/VI
Schulwegsicherheit Yorckstraße: Sachstand zur Umsetzung von Schutzmaßnahmen
Eine Einwohnerin erkundigt sich beim Bezirksamt nach dem aktuellen Stand der Maßnahmen für einen sichereren Schulweg zwischen Yorck- und Kreuzbergstraße. Konkret wird gefragt, wann Parkplätze zur besseren Sicht an Zebrastreifen entfernt werden und wie die Planung für eine verkehrsberuhigte Schulzone in der Hagelberger Straße aussieht. Hintergrund ist ein bereits 2024 beschlossener Einwohnerantrag, dessen Umsetzung nun hinterfragt wird. Das Bezirksamt hat die Fragen im Rahmen der BVV-Sitzung beantwortet.
Bezirksmeldung
Beantwortet im Februar 2026
2265/XXI
Sanierung oder Neubau der Fritz-Karsen-Schule: Wie ist der aktuelle Stand?
Die Fraktion Die Linke hat beim Bezirksamt nachgefragt, wann die Entscheidung über die Sanierung oder den Neubau des maroden Grundstufengebäudes der Fritz-Karsen-Schule fällt. Dabei geht es vor allem darum, ob die notwendigen Gelder für die kommenden Jahre bereits eingeplant sind. Das Bezirksamt soll zudem erklären, wie es die Raumprobleme an der Schule lösen und die Schulgemeinschaft an den Planungen beteiligen will. Die Anfrage wurde vom Bezirksamt schriftlich beantwortet.
Bezirksvorlage
Überwiesen
Überwiesen im Februar 2026, Beratung läuft
2252/XXI
Neuköllner Schulen: Mängellisten sollen veröffentlicht werden
Die Fraktion Die Linke fordert in einem Antrag, dass das Bezirksamt Listen über Mängel an Neuköllner Schulen veröffentlicht. Dazu gehören Berichte zur Arbeitssicherheit und Informationen darüber, welche Reparaturen bereits geplant oder erledigt sind. Ziel ist es, den Zustand der Schulgebäude für die Öffentlichkeit nachvollziehbar zu machen. Der Antrag wurde zur weiteren Beratung in die zuständigen Ausschüsse überwiesen.
Bezirksmeldung
Beantwortet am 25.02.2026
2269/XXI
Zukunft des Jahn-Denkmals in der Hasenheide
Eine Einwohnerin erkundigte sich beim Bezirksamt nach dem aktuellen Stand zum kritischen Umgang mit dem Jahn-Denkmal in der Hasenheide. Das Bezirksamt antwortete, dass nach einer Ausstellung und verschiedenen Fachveranstaltungen die Ergebnisse im Mai 2026 der Kunstkommission vorgelegt werden. Auf dieser Grundlage soll dann ein Vorschlag für die weitere Gestaltung oder den künftigen Standort des Denkmals erarbeitet werden. Ziel ist ein zeitgemäßer und reflektierter Umgang mit der historischen Figur Jahn.
Bezirksvorlage
Überwiesen
Überwiesen im Februar 2026, Beratung läuft
2247/XXI
Flexible Kinderbetreuung für Alleinerziehende in Neukölln
Die Fraktion Die Linke schlägt vor, in Neukölln flexible Betreuungsangebote für Alleinerziehende zu prüfen. Vorbild sind bereits bestehende Projekte in anderen Bezirken wie Mitte oder Lichtenberg. Die Bezirksverordnetenversammlung hat den Vorschlag zur weiteren Beratung in den zuständigen Ausschuss überwiesen. Ziel ist es, Alleinerziehende durch passgenaue Angebote im Alltag besser zu unterstützen.
Bezirksbeschluss
Beschlossen am 25. Februar 2026
2279/XXI
Neue Mitglieder für die Sozialkommissionen in Neukölln gewählt
Die Bezirksverordnetenversammlung Neukölln hat neue ehrenamtliche Mitglieder für die Sozialkommissionen gewählt. Diese Kommissionen unterstützen das Bezirksamt bei sozialen Aufgaben und sind wichtige Ansprechpartner*innen für Bürger*innen. Die Nachwahl war notwendig, um unbesetzte Plätze in den Gremien zu füllen. Die gewählten Mitglieder sind bis zum Ende der aktuellen Amtszeit im September 2027 tätig. Der Beschluss erfolgte einstimmig auf Vorschlag des Bezirksamtes.
Bezirksmeldung
Beantwortet im Februar 2026
2292/XXI
Verzögerung der Bauarbeiten an der Neuköllner Straße / Bildhauerweg
Bijan Atashgahi von der SPD-Fraktion erkundigte sich beim Bezirksamt nach dem aktuellen Stand der BVG-Baustelle an der Ecke Neuköllner Straße und Bildhauerweg. Er fragte nach den Gründen, warum die Arbeiten noch nicht abgeschlossen sind. Zudem wollte er wissen, wann die Baustelle und die Absperrzäune konkret entfernt werden sollen. Das Bezirksamt hat die Anfrage schriftlich beantwortet.
Bezirksvorlage
Überwiesen
Überwiesen im Februar 2026, Beratung läuft
2249/XXI
Notstromversorgung für das Ordnungsamt in der Juliusstraße
Die SPD-Fraktion schlägt vor, das Dienstgebäude des Ordnungsamtes in der Juliusstraße mit einem Notstromaggregat auszustatten. Ziel ist es, dass das Amt auch bei Stromausfällen oder in Krisensituationen arbeitsfähig bleibt und seinen Beitrag zur Sicherheit leisten kann. Der Antrag wurde zur weiteren Beratung in die zuständigen Ausschüsse überwiesen.
Bezirksmeldung
Beantwortet im Februar 2026
DS/1972/VI
Sachstand zu neuen Parkscheinautomaten in der Blücherstraße
Die CDU-Fraktion erkundigt sich beim Bezirksamt nach dem aktuellen Stand der Verkehrsmaßnahmen in der Blücherstraße. Gefragt wird nach der genauen Anzahl der geplanten Parkscheinautomaten und Straßenschilder sowie nach den Fortschritten seit dem Beschluss im November 2025. Zudem möchte die Fraktion wissen, wie die Anwohner*innen über den tatsächlichen Starttermin informiert werden. Das Bezirksamt hat die Anfrage schriftlich beantwortet.
Bezirksmeldung
Berlinweit
Zur Kenntnis genommen am 25.02.2026
2274/XXI
Bessere Qualität und weniger Wartezeiten in Berliner Standesämtern
Das Bezirksamt Neukölln hat über eine neue Vereinbarung mit dem Land Berlin zur Verbesserung der Standesämter informiert. Ziel ist es, Bearbeitungsrückstände in den Jahren 2026 und 2027 deutlich zu verringern und die Angebote für Eheschließungen attraktiver zu machen. Dafür werden berlinweit jährlich 600.000 Euro bereitgestellt, um gezielte Maßnahmen in den Bezirken zu finanzieren. Die Bezirksverordnetenversammlung hat den Bericht im Februar 2026 zur Kenntnis genommen.
Bezirksbeschluss
Beschlossen am 25. Februar 2026
2277/XXI
Neue Quartiersmanagements für Britz und Fortführung bestehender Gebiete
Das Bezirksamt Neukölln hat vorgeschlagen, ab dem Jahr 2028 neue Quartiersmanagements in Britz Nord und Britz Süd einzurichten. Gleichzeitig sollen bestehende Fördergebiete wie die Harzer Straße, die Gropiusstadt und die Glasower Straße weitergeführt werden. Die Bezirksverordnetenversammlung (BVV) hat diesen Vorschlag einstimmig beschlossen. Ziel des Programms 'Sozialer Zusammenhalt' ist es, die Wohn- und Lebensqualität in diesen Nachbarschaften durch gezielte Projekte und Investitionen zu verbessern.
Bezirksmeldung
Beantwortet am 25.02.2026
2268/XXI
Zugeparkte E-Ladesäulen am Hermannplatz: Ergebnisse einer Einwohneranfrage
Ein Einwohner erkundigte sich beim Bezirksamt Neukölln nach Maßnahmen gegen Autos, die E-Ladesäulen am Hermannplatz blockieren. Das Bezirksamt bestätigte in seiner Antwort das Problem, stuft blockierte Ladesäulen jedoch als weniger dringlich ein als beispielsweise das Parken in Kreuzungsbereichen. Private Anzeigen („Jedermann-Anzeigen“) werden direkt an die Bußgeldstelle der Polizei weitergeleitet und nicht vom Ordnungsamt bearbeitet. Laut Amt gab es im Jahr 2025 bisher 14 offizielle Meldungen zu blockierten Säulen im betroffenen Bereich, die vom Außendienst geprüft wurden.
Bezirksbeschluss
Abgelehnt
Abgelehnt im Februar 2026
2259/XXI
Neuköllner BVV lehnt CDU-Antrag gegen „Berlin autofrei“ ab
Die CDU-Fraktion stellte den Antrag, dass sich die Bezirksverordnetenversammlung (BVV) Neukölln offiziell gegen das Volksbegehren „Berlin autofrei“ aussprechen soll. Die Antragsteller warnten vor massiven Einschränkungen für Familien, Handwerk und mobilitätseingeschränkte Menschen durch geplante Fahrverbote. In der Abstimmung wurde dieser Vorstoß der CDU jedoch von der Mehrheit der Bezirksverordneten abgelehnt. Damit gibt es keinen offiziellen Beschluss der BVV Neukölln gegen das Volksbegehren.
Bezirksvorlage
Überwiesen
Eingereicht im Februar 2026, zur Beratung überwiesen
2255/XXI
Kostenloses WLAN im Rathaus Neukölln vorgeschlagen
Die Fraktion Bündnis 90/Die Grünen schlägt vor, im Rathaus Neukölln einen freien Internetzugang für alle Besucher*innen und Mitarbeitenden einzurichten. Aktuell müssen Menschen im Gebäude ihr privates Datenvolumen nutzen, um etwa digitale Anträge oder Tagesordnungen aufzurufen. Das WLAN soll zudem in Krisenfällen als verlässlicher Informationskanal dienen. Der Vorschlag wurde zur weiteren Beratung in die Fachverzeichnisse überwiesen, eine endgültige Entscheidung steht noch aus.
Bezirksvorlage
Überwiesen
Überwiesen zur Beratung am 25.02.2026
2256/XXI
Vorschlag für ein Verbot von privatem Feuerwerk in Neukölln ab 2026
Die Fraktion Bündnis 90/Die Grünen schlägt vor, privates Feuerwerk im gesamten Bezirk Neukölln ab dem Jahreswechsel 2026/27 zu verbieten. Der Antrag sieht vor, den Verkauf und das Zünden von Raketen und Böllern für Privatpersonen zu untersagen und stattdessen professionelle öffentliche Feuerwerke in den Ortsteilen zu organisieren. Ziel ist es, Verletzungen, Müll und Lärm zu reduzieren sowie Einsatzkräfte besser zu schützen. Die Bezirksverordnetenversammlung hat den Vorschlag zur weiteren Beratung in die Ausschüsse überwiesen; eine endgültige Entscheidung ist noch nicht gefallen.
Bezirksvorlage
Überwiesen
Überwiesen im Februar 2026
DS/1935/VI
Zukunft der Beratungsstelle gegen Diskriminierung an Schulen und Kitas
Die CDU-Fraktion schlägt vor, die Fachstelle für Diskriminierungsschutz organisatorisch neu zu ordnen. Sie soll künftig direkt der Bezirksbürgermeisterin unterstellt werden, statt wie bisher dem Jugendamt. Damit soll sichergestellt werden, dass die Stelle trotz Sparmaßnahmen im Jugendamt erhalten bleibt und ihre Aufgaben bezirksweit besser koordinieren kann. Der Vorschlag wird aktuell in den zuständigen Ausschüssen weiterberaten.
Bezirksvorlage
Überwiesen
Überwiesen zur Beratung im Februar 2026
2253/XXI
Neuer Kulturplan für Neukölln: Strategie für die Jahre 2027 bis 2032
Die Fraktion Bündnis 90/Die Grünen schlägt vor, einen umfassenden Kulturentwicklungsplan für den Bezirk Neukölln zu erarbeiten. Ziel ist es, die vielfältige Kulturszene – von Clubs über Ateliers bis hin zu Vereinen – besser zu unterstützen und Räume trotz steigender Mieten zu erhalten. Der Plan soll gemeinsam mit Bürger*innen und Kulturschaffenden erstellt werden, um das Angebot für alle Altersgruppen zu sichern. Aktuell wurde der Vorschlag zur weiteren fachlichen Beratung in die Ausschüsse überwiesen.