Bezirksbeschluss
Beschlossen im Juli 2024
IX-0962
Neuer Umsteigeknoten für Tram und Bus in der Elisabethaue geplant
Die Linksfraktion, die SPD und die FDP schlugen vor, an der Kreuzung Schillingweg/Blankenfelder Straße einen zentralen Nahverkehrsknoten zu errichten. Die Bezirksverordnetenversammlung (BVV) Pankow hat diesen Antrag einstimmig beschlossen. Ziel ist es, die Endstationen der Straßenbahnen M1 und 50 sowie mehrerer Buslinien dort zu bündeln, um das Umsteigen zu erleichtern. Zusätzlich sollen Carsharing-Angebote, Leihfahrradstationen und Ladestationen für Elektrobusse entstehen.
Bezirksentscheidung
Beschlossen im Juni 2024
1014/XXI
Sanierung von Haus und Café Flora beschlossen
Das Kinder- und Jugendparlament hat vorgeschlagen, das Haus und das Café Flora an der Ecke Stubenrauch- und Odenwaldstraße zu sanieren. Die Bezirksverordnetenversammlung Tempelhof-Schöneberg hat diesen Vorschlag im Juni 2024 mit Änderungen angenommen. Das bedeutet, dass die Gebäude modernisiert werden sollen, damit sie der Nachbarschaft weiterhin als Treffpunkt zur Verfügung stehen.
Bezirksmaßnahme
In Umsetzung
Umsetzung geplant für Frühjahr 2026
IX-0907
Verkehrsberuhigung: Zweite Stufe für Kiezblock Komponistenviertel ab Frühjahr 2026
Das Bezirksamt Pankow berichtet über den Fortschritt beim Kiezblock im Komponistenviertel. Die zweite Stufe der Verkehrsberuhigung wird aktuell vorbereitet und soll im Frühjahr 2026 baulich umgesetzt werden. Auf Antrag der SPD-Fraktion und der Linksfraktion wird dabei bewusst auf die Einrichtung von sogenannten Elternhaltestellen verzichtet. Derzeit werden die rechtlichen Voraussetzungen geschaffen, um die Bauleistungen anschließend ausschreiben zu können.
Bezirksmeldung
Beschlossen im Juni 2024, aktueller Bericht vom Januar 2026
IX-0932
Sicherere Überquerung der Hauptstraße vor dem Landhaus Rosenthal
Die BVV Pankow hat auf Initiative der CDU-Fraktion (mit Unterstützung von Grünen und SPD) beschlossen, die Hauptstraße vor der Kinderfreizeitstätte Landhaus Rosenthal sicherer zu machen. Geprüft werden Maßnahmen wie ein Zebrastreifen, eine Ampel oder Gehwegvorstreckungen, um Besucher*innen den direkten Weg zur Einrichtung zu erleichtern. Zudem sollen kurzfristige Lösungen gegen zu schnelles Fahren gefunden werden. Das Bezirksamt teilte in einem aktuellen Zwischenbericht mit, dass eine Entscheidung aufgrund hoher Arbeitslast in der zuständigen Arbeitsgruppe noch aussteht.
Bezirksentscheidung
Beschlossen im Juni 2024
1036/XXI
Bessere Hygiene: Bezirk beschließt Maßnahmen für saubere Schultoiletten
Die Bezirksverordnetenversammlung Tempelhof-Schöneberg hat einen Vorschlag des Kinder- und Jugendparlaments (KJP) angenommen. An Schulen, an denen es Beschwerden über unsaubere Toiletten gibt, muss das Bezirksamt nun aktiv werden und für bessere Hygiene sorgen. Damit soll verhindert werden, dass Kinder aus Ekel den Toilettengang vermeiden, was gesundheitsschädlich sein kann. Der Beschluss verpflichtet den Bezirk, dort gegenzusteuern, wo Schülerinnen und Schüler unhaltbare Zustände melden.
Bezirksentscheidung
Beschlossen im Juni 2024
1048/XXI
Toilettenreinigung an der Rudolf-Hildebrand-Schule beschlossen
Das Kinder- und Jugendparlament hat vorgeschlagen, die Toiletten der Rudolf-Hildebrand-Grundschule gründlich zu reinigen. Die Bezirksverordnetenversammlung Tempelhof-Schöneberg hat diesen Vorschlag im Juni 2024 offiziell angenommen. Damit sollen die hygienischen Bedingungen für die Schülerinnen und Schüler vor Ort verbessert werden. Die Verwaltung ist nun beauftragt, die Reinigung durchzuführen.
Bezirksmeldung
Beantwortet am 25. Mai 2024
3087/XXI-01
Fünf Katastrophenschutz-Leuchttürme in Reinickendorf einsatzbereit
Die Fraktion Bündnis 90/Die Grünen fragte nach dem aktuellen Stand der Krisenvorsorge im Bezirk. Reinickendorf verfügt derzeit über fünf Katastrophenschutz-Leuchttürme als Anlaufstellen für Bürger*innen, unter anderem im Rathaus Reinickendorf, am Campus Teichstraße und in der Humboldt-Bibliothek. Für die Jahre 2026/2027 sind zwei zusätzliche Stellen geplant, um den bezirklichen Katastrophenschutz personell zu stärken. Die Antwort gibt zudem einen Überblick über die Planung von Notunterkünften und die Berücksichtigung vulnerabler Gruppen bei Evakuierungen.
Bezirksmeldung
Bericht zur Kenntnis genommen im September 2024
IX-0713
Mehr Schutzplätze für Frauen und Kinder in Pankow
Die Fraktion der CDU und die Gruppe der FDP haben beantragt, dass sich das Bezirksamt für mehr Plätze in Frauenhäusern einsetzt. Die Bezirksverordnetenversammlung hat diesen Vorschlag bereits einstimmig angenommen. Ein aktueller Zwischenbericht zeigt, dass der Berliner Senat den Ausbau solcher Schutzplätze nun vorrangig plant. Besonders geprüft wird dabei auch, wie Söhne über 14 Jahre besser zusammen mit ihren Müttern untergebracht werden können. Das Bezirksamt bleibt dazu im Austausch mit der zuständigen Senatsverwaltung.
Bezirksmeldung
Beschlossen im April 2024, Zwischenbericht vom Juli 2024
IX-0809
Parkbänke als Zeichen gegen Gewalt an Frauen
Die CDU-Fraktion schlug vor, Parkbänke in Pankow mit der Botschaft „Hier ist kein Platz für Gewalt an Frauen“ zu versehen. Das Bezirksamt unterstützt dieses Vorhaben und möchte es in ein größeres Projekt namens „StoP“ (Stadtteile ohne Partnergewalt) einbetten. Dieses Programm umfasst neben den gestalteten Bänken auch aktive Nachbarschaftsarbeit und Workshops. Aktuell setzt sich das Bezirksamt beim Berliner Senat dafür ein, die notwendigen Gelder für dieses Projekt in Pankow zu erhalten.
Bezirksmeldung
Bericht vom Februar 2026 zum Beschluss von Januar 2024
IX-0846
Neue Gemeinschaftsschule auf dem Gelände des ehemaligen Kinderkrankenhauses
Das Bezirksamt berichtet über den aktuellen Stand zur geplanten Gemeinschaftsschule in der Hansastraße. Das historische Klinikgelände soll saniert und durch Neubauten ergänzt werden, um Platz für Schüler*innen zu schaffen. Aktuell wird geprüft, ob das Grundstück geteilt wird, um Schule, Denkmalschutz und zusätzlichen Wohnungsbau rechtlich getrennt voneinander umzusetzen. Da die Sanierungskosten sehr hoch sind, verhandelt das Land Berlin derzeit mit der Wohnungsbaugesellschaft HOWOGE über eine mögliche Zusammenarbeit.
Bezirksbeschluss
Beschlossen am 20. September 2023
IX-0736
Mehr soziale Wohnprojekte bei Neubauten in Pankow geplant
Die Fraktionen von FDP, Linke und Grünen haben gemeinsam vorgeschlagen, sozialen Wohnraum in Pankow besser zu fördern. Das Bezirksamt soll nun untersuchen, wie viele Plätze für Menschen mit Behinderung, Wohnungslose oder Senior*innen künftig gebraucht werden. Ziel ist es, solche Wohnprojekte direkt bei großen Neubauvorhaben mit einzuplanen, anstatt sie später teuer umzubauen. Die Bezirksverordnetenversammlung (BVV) hat diesen Plan einstimmig beschlossen.
Bezirksmaßnahme
In Umsetzung
Beschlossen im Juli 2023, Zwischenbericht vom Januar 2026
IX-0693
Schulhof der Heinz-Brandt-Schule: Mehr Platz und sichere Wege
Die Fraktionen von SPD, Linken und CDU setzen sich für eine bessere Gestaltung der Außenflächen der Heinz-Brandt-Schule ein. Auf Antrag der Fraktionen wurde beschlossen, die Fahrradparkplätze auf die Streustraße zu verlegen, um auf dem Schulhof mehr Platz zu schaffen. Zudem soll ein sicherer Übergang über die Straße für die Schüler*innen entstehen. Die BVV hat diesen Vorschlag bereits 2023 einstimmig angenommen; das Bezirksamt berichtet nun über den aktuellen Stand der Zuständigkeiten innerhalb der Verwaltung.
Bezirksmeldung
Bericht zum Planungsstand vom November 2025
IX-0504
Mehr Grün und weniger Asphalt für das Tiroler Viertel
Die SPD-Fraktion und die Linksfraktion haben vorgeschlagen, die asphaltierte Kreuzung Dolomitenstraße, Trienter Straße und Zillertalstraße zu verkleinern und zu begrünen. Die Bezirksverordnetenversammlung hat diesen Antrag bereits beschlossen. Das Bezirksamt plant aktuell verschiedene Varianten für die Umgestaltung und prüft die Finanzierung. Sobald das Geld gesichert ist, werden die Anwohner*innen in einem Werkstattverfahren an der genauen Planung der Grünanlage und eines Spielplatzes beteiligt.
Bezirksentscheidung
Beschlossen im Juni 2023
0591/XXI
Barrierefreier Umbau der Ikarus-Grundschule beschlossen
Die Bezirksverordnetenversammlung Tempelhof-Schöneberg hat einen Vorschlag des Kinder- und Jugendparlaments angenommen. Die Ikarus-Grundschule soll rollstuhlfreundlicher werden, damit künftig auch Kinder im Rollstuhl dort zur Schule gehen können. Geplant ist unter anderem der Einbau eines Fahrstuhls und die Sanierung der Toiletten, um diese barrierefrei zu gestalten.
Bezirksbeschluss
Beschlossen im Januar 2023
IX-0573
Aufklärung über Zwangsverheiratung: Info-Materialien für Eltern in Pankow
Die Fraktion der CDU hat vorgeschlagen, Eltern in Pankow besser über die Gefahren von Früh- und Zwangsverheiratung aufzuklären. Das Bezirksamt soll Schulen, Kitas, Jugendzentren und Flüchtlingsunterkünfte gezielt auf eine kostenlose Broschüre der Organisation „Terre des Femmes“ hinweisen. Die Broschüre ist in vielen Sprachen verfügbar und erklärt die Rechtslage in Deutschland, um Jugendliche zu schützen. Die Bezirksverordnetenversammlung (BVV) hat diesen Vorschlag bereits beschlossen, und das Bezirksamt informiert nun über den aktuellen Stand.
Bezirksmaßnahme
In Umsetzung
Ursprünglich beschlossen am 25. Januar 2023; Bericht vom November 2025
IX-0558
Förderung queerer Vielfalt und Angebote in Pankow
Die Linksfraktion hat beantragt, queeres Leben in Pankow sichtbarer zu machen und besser zu schützen. Die Bezirksverordnetenversammlung hat diesen Vorschlag mehrheitlich angenommen. Das Bezirksamt berichtet nun über die Umsetzung: Es wurden Veranstaltungen wie ein queeres Sommerkino und ein Nachbarschaftsfest organisiert. Zudem werden an Gedenktagen wie dem CSD Regenbogenfahnen an den Rathäusern gehisst und ein jährlicher Aktionsplan wird entwickelt.
Bezirksmeldung
Zwischenbericht vom November 2025 (Beschluss von Januar 2023)
IX-0359
Bessere Beleuchtung und Hygiene in der Kulturbrauerei geplant
Die BVV Pankow setzt sich für mehr Sicherheit und Sauberkeit auf dem Gelände der Kulturbrauerei ein. Auf Antrag der SPD-Fraktion soll das Bezirksamt mit den Eigentümern über eine bessere Beleuchtung der Höfe sowie Maßnahmen gegen Wildpinkeln verhandeln. In einem aktuellen Zwischenbericht informiert das Bezirksamt, dass ein Gesprächstermin mit der Betreibergesellschaft angefragt wurde. Ziel ist es, die Bedingungen für Gäste und die Clubkultur vor Ort nachhaltig zu verbessern.
Bezirksmeldung
Beschlossen im November 2022, aktueller Bericht vom November 2025
IX-0429
Gedenktafel für Opfer geschlechtsbezogener Gewalt in Pankow geplant
Die Fraktionen Bündnis 90/Die Grünen und SPD schlugen vor, eine Gedenktafel für Opfer von Gewalt gegen Frauen an der Ecke Mühlenstraße und Maximilianstraße zu errichten. Die Bezirksverordnetenversammlung (BVV) hat diesen Vorschlag bereits 2022 angenommen. Aktuell beraten Anwohner*innen, der Frauenbeirat und Vereine gemeinsam darüber, wie dieser Ort der Erinnerung genau gestaltet werden soll. Da die Fläche der Wohnungsbaugesellschaft GEWOBAG gehört, wird diese nun in die weiteren Planungen einbezogen.
Bezirksmeldung
Bericht zum Stand der Umsetzung vom Januar 2026
IX-0433
Eine rote Bank als Zeichen gegen Gewalt an Frauen in Pankow
Die Fraktion der SPD und weitere Parteien haben beantragt, eine rote Sitzbank („La Panchina Rossa“) als Zeichen gegen Gewalt an Frauen im Bezirk aufzustellen. Die Bezirksverordnetenversammlung hat dies bereits 2022 beschlossen, doch die Umsetzung verzögert sich bisher. Aktuell fehlen dem Bezirksamt die nötigen Gelder für eine neue Bank. Es wird nun geprüft, ob eine vorhandene Bank umgestaltet werden kann oder ob Partner*innen und Spenden die Kosten decken können.
Bezirksmeldung
Berichtet im Juni 2024 (Beschluss vom September 2022)
IX-0263
Namenswettbewerb für das neue Bildungszentrum in Buch geplant
Die Linksfraktion und die SPD haben vorgeschlagen, den Namen für das neue Bildungs- und Integrationszentrum (BIZ) in Buch durch einen öffentlichen Wettbewerb zu finden. Die Bezirksverordnetenversammlung (BVV) hat diesen Vorschlag bereits 2022 beschlossen. Das Bezirksamt berichtet nun, dass der Wettbewerb gestartet wird, sobald die Finanzierung für den Bau des Zentrums endgültig gesichert ist. Eine Jury mit Vertreter*innen aus Schulen, Vereinen und der Bürgerschaft soll am Ende über die eingereichten Namensvorschläge entscheiden.