Bezirksmeldung
Beantwortet am 16. September 2025
2721/XXI-01
Kosten für interkulturelles Fastenbrechen im Rathaus Reinickendorf
Das Bezirksamt Reinickendorf beziffert die Gesamtkosten für das interkulturelle Fastenbrechen 2025 auf 9.601,05 Euro. Davon entfielen rund 5.337 Euro auf das Catering und 1.957 Euro auf die Bestuhlung. Die Veranstaltung wurde komplett aus Haushaltsmitteln finanziert; externe Geldspenden oder Sponsoring gab es nicht. In Pressemitteilungen wurden gezielt Vereine wie DITIB Tegel hervorgehoben, da diese das Programm durch ehrenamtliche Beiträge wie Interviews aktiv unterstützten.
Bezirksentscheidung
Beschlossen am 17.09.2025
1729/XXI
Neue Online-Plattform für den Regenbogenkiez in Schöneberg
Die Bezirksverordnetenversammlung (BVV) hat einen gemeinsamen Vorschlag von SPD und CDU angenommen. Das Bezirksamt wird nun eine Webseite erstellen, die Angebote für queere Menschen im Bezirk bündelt. Bürger:innen finden dort künftig Informationen zu Treffpunkten, Hilfe sowie Links zur Polizei, um Hasskriminalität zu melden. Im Regenbogenkiez werden QR-Codes angebracht, die direkt zu dieser Internetseite führen.
Bezirksvorlage
Überwiesen
Eingereicht September 2025, Beratung dauert an
1989/XXI
Glatteres Kopfsteinpflaster für Neuköllner Straßen
Die SPD-Fraktion schlägt vor, Kopfsteinpflaster in bestimmten Straßen glatt zu schleifen, anstatt es durch Asphalt zu ersetzen. Das Ziel ist es, das historische Straßenbild zu erhalten und gleichzeitig das Radfahren angenehmer und leiser zu machen. Das Bezirksamt soll prüfen, welche Straßenabschnitte wie etwa das Maybachufer dafür geeignet sind und ob ein Testlauf (Pilotprojekt) möglich ist. Der Vorschlag wird aktuell noch in den zuständigen Ausschüssen beraten.
Bezirksbeschluss
Beschlossen am 15. September 2025
DS/1746/VI
Bezirk positioniert sich gegen geplante Hochhäuser im Rudolfkiez
Die Fraktionen von B'90 Die Grünen, DIE LINKE und SPD haben einen Antrag eingereicht, um den Bau von zwei riesigen Hochhäusern zu verhindern. Die Bezirksverordnetenversammlung (BVV) hat diesen Antrag beschlossen. Das Bezirksamt wird nun aufgefordert, sich beim Berliner Senat gegen die Projekte an der Rudolfstraße und der Warschauer Straße einzusetzen. Kritisiert wird, dass die Gebäude zu hoch sind, den Kiezcharakter zerstören und kaum bezahlbaren Wohnraum schaffen.
Bezirksbeschluss
Beschlossen am 15.09.2025
DS/1745/VI
Streit um Wahlkreis-Grenzen: BVV schaltet Aufsichtsbehörde ein
Die Fraktionen von Die Linke, SPD und CDU haben gemeinsam durchgesetzt, dass eine übergeordnete Behörde (Bezirksaufsicht) im Streit um die Wahlkreise für 2026 entscheiden soll. Das Bezirksamt hatte zuvor die Pläne der Bezirksverordnetenversammlung (BVV) zur Aufteilung der Wahlgebiete abgelehnt. Die BVV bleibt jedoch bei ihrem Entwurf, da sie diesen für demokratisch fairer hält. Nun muss die Aufsicht klären, welche Einteilung gültig ist.
Bezirksbeschluss
Abgelehnt
Empfehlung vom 12. September 2025
2158/VI
Sportvereine in Mitte erhalten künftig direkte Einladungen zur Platzvergabe
Die Fraktion Die Linke forderte, dass alle Sportvereine und Gruppen direkt per E-Mail oder Brief zu den jährlichen Sitzungen für die Vergabe von Sportplätzen eingeladen werden. Bisher wurden Einladungen oft nur über den Bezirkssportbund verteilt, was nicht alle Antragsteller*innen erreichte. Der Sportausschuss empfahl einstimmig, den Antrag als erledigt zu betrachten, da das Verfahren bereits entsprechend angepasst wurde. Für Sportvereine bedeutet dies mehr Transparenz und einen verlässlichen Zugang zu Informationen über freie Trainingszeiten auf ungedeckten Sportanlagen.
Bezirksmeldung
Beantwortet am 11. September 2025
2718/XXI-01
Zeitpläne für Reinickendorfer Ausweichschulen und Nachnutzung stehen fest
Die Fraktion Bündnis 90/Die Grünen fragte nach dem Stand der geplanten temporären Ausweichschulen (Drehscheibenschulen) im Bezirk. Der Bau in der Walliser Straße soll 2027 beginnen, während der Standort Uranusweg erst für 2031/32 geplant ist; das Projekt in der Heidenheimer Straße wurde gestrichen. Für die beiden verbleibenden Standorte sind jeweils rund 15 Millionen Euro eingeplant, wobei die Gebäude nach hohen Nachhaltigkeitsstandards (BNB-Zertifizierung) errichtet werden. Nach Ende der Nutzung wird die Fläche in der Walliser Straße für die Jugendeinrichtung „Fuchsbau“ frei, während die Nachnutzung am Uranusweg noch ungeklärt ist.
Bezirksentscheidung
Beschlossen im Oktober 2025
1587/XXI
Mehr Sicherheit für Fußgänger an der Julius-Leber-Brücke
Die Bezirksverordnetenversammlung (BVV) Tempelhof-Schöneberg hat einen Vorschlag der CDU-Fraktion (mit Änderungen) angenommen. Das Bezirksamt soll nun regelmäßig kontrollieren, ob E-Scooter, Fahrräder und Motorräder unerlaubt über den Platz an der „Bio-Insel“ fahren. Zudem wird geprüft, ob neue Schutzgitter am Ende der Cheruskerstraße den Fußverkehr besser schützen können. Damit soll die Sicherheit für Menschen zu Fuß im Kiez erhöht werden.
Bezirksentscheidung
Beschlossen im Oktober 2025
1578/XXI
Schöneberger Insel: Bezirk prüft Abbau von Pollern auf Gehwegen
Die Bezirksverordnetenversammlung (BVV) Tempelhof-Schöneberg hat beschlossen, dass das Bezirksamt den Abbau von Absperrpfosten auf der Schöneberger Insel prüfen soll. Es geht dabei um Poller an Grundstückseinfahrten, die den Platz für Fußgänger einschränken. Dieser Vorschlag wurde mit Änderungen angenommen. Bis Ende September 2025 soll ein Ergebnis vorliegen, damit überflüssige Pfosten im Jahr 2026 entfernt werden können.
Bezirksentscheidung
Beschlossen im Oktober 2025
1602/XXI
Strenge Regeln für E-Scooter in Tempelhof-Schöneberg beschlossen
Die Bezirksverordnetenversammlung Tempelhof-Schöneberg hat einen Vorschlag der Linksfraktion für strengere E-Scooter-Regeln angenommen. Das Bezirksamt soll nun prüfen, wie die Anzahl der Roller begrenzt und feste Parkplätze eingeführt werden können. Zudem sind mehr Kontrollen durch das Ordnungsamt und Verbotszonen geplant. Ziel ist es, das Chaos auf Gehwegen zu verringern und die Sicherheit für Fußgänger zu erhöhen.
Bezirksentscheidung
Beschlossen im Oktober 2025
1668/XXI
Mehr Sozialwohnungen bei Bauprojekten in Tempelhof-Schöneberg
Die Bezirksverordnetenversammlung Tempelhof-Schöneberg hat auf Vorschlag der SPD-Fraktion beschlossen, bei größeren Bauprojekten verstärkt auf Sozialwohnungen zu setzen. Ab 30 geplanten Wohnungen soll das Bezirksamt künftig Verträge mit Bauherren schließen, um eine Sozialwohnungsquote von 30 % zu sichern. Dies gilt auch für Projekte, für die kein spezieller Bebauungsplan nötig ist. Ziel ist es, mehr bezahlbaren Wohnraum im Bezirk zu schaffen.
Bezirksentscheidung
Beschlossen im Oktober 2025
1653/XXI
Prüfung einer neuen Wegeverbindung zum S-Bahnhof Buckower Chaussee
Die Fraktion DIE LINKE hat vorgeschlagen, einen neuen Weg zum S-Bahnhof Buckower Chaussee zu prüfen. Die Bezirksverordnetenversammlung Tempelhof-Schöneberg hat diesen Vorschlag nun offiziell beschlossen. Das Bezirksamt untersucht jetzt, ob ein Weg entlang der S-Bahngleise an der Säntisstraße gebaut werden kann. Bis November 2025 soll das Amt berichten, welche Bedingungen für den Bau erfüllt sein müssen. Ziel ist es, den Zugang zum Bahnhof für Anwohner:innen zu verbessern.
Bezirksentscheidung
Beschlossen im September 2025
1694/XXI
Neuer Bebauungsplan für die Ella-Barowsky-Straße beschlossen
Das Bezirksamt hat neue Regeln für die Bebauung der Grundstücke in der Ella-Barowsky-Straße und Wilhelm-Kabus-Straße erarbeitet. Die Bezirksverordnetenversammlung (BVV) hat diesen Bebauungsplan nun mit Änderungen offiziell beschlossen. Damit stehen die rechtlichen Vorgaben fest, wie diese Flächen in Schöneberg zukünftig genutzt und bebaut werden dürfen. Das Bezirksamt wird die Entscheidung nun im Gesetzblatt veröffentlichen.
Bezirksentscheidung
Beschlossen im Oktober 2025
1583/XXI
Verkehrsführung im Hossauerweg wird dauerhaft geändert
Die Bezirksverordnetenversammlung Tempelhof-Schöneberg hat einen Antrag der CDU-Fraktion mit Änderungen angenommen. Eine bisher nur vorübergehende Verkehrsführung am Hossauerweg soll nun dauerhaft bestehen bleiben. Der Verkehr zum dortigen Gewerbegebiet wird weiterhin über die Säntisstraße geleitet. Diese Lösung wurde ursprünglich wegen einer Baustelle eingeführt und hat sich offenbar bewährt.
Bezirksentscheidung
Beschlossen im Oktober 2025
1613/XXI
Fahrradparkhaus am Bahnhof Südkreuz wird geplant
Die Bezirksverordnetenversammlung Tempelhof-Schöneberg hat einen Vorschlag von CDU und SPD angenommen. Das Bezirksamt soll nun ein Fahrradparkhaus am Bahnhof Südkreuz planen und bauen. Ziel ist es, mehr sichere und überdachte Abstellplätze für Fahrräder zu schaffen. Das Vorhaben soll gemeinsam mit Partnern wie der Deutschen Bahn oder der InfraVelo umgesetzt werden.
Bezirksmeldung
Beantwortet am 11. September 2025
2717/XXI-01
Zustand der Sporthalle an der Thomas-Mann-Oberschule
Die Bezirksverordnete Andrea Behnke (Bündnis 90/Die Grünen) fragte nach Mängeln an der sanierten Sporthalle der Thomas-Mann-Oberschule. Das Bezirksamt antwortete, dass kleinere Schäden am Dach, am Boden und an den Basketballkörben bereits behoben wurden. Die Alarmanlage funktioniert zwar, muss aber noch technisch mit dem Hauptgebäude verbunden werden. Es entstanden keine zusätzlichen Kosten für den Bezirk, und der Sportbetrieb für Schulen und Vereine läuft normal weiter.
Bezirksentscheidung
Beschlossen im Oktober 2025
1673/XXI
Alvenslebenstraße: Alter Kletterfelsen soll Brutplatz für Vögel werden
Die Bezirksverordnetenversammlung (BVV) hat einen Vorschlag der Fraktion GRÜNE angenommen. Ein alter Kletterfelsen auf dem Spielplatz in der Alvenslebenstraße, der nicht mehr zum Klettern genutzt werden kann, soll zum Lebensraum für Tiere werden. Das Bezirksamt prüft nun gemeinsam mit Naturschutzorganisationen, ob der Felsen als Nistplatz für Vögel und Fledermäuse umgebaut werden kann. Damit wird der Artenschutz direkt im Wohnumfeld gestärkt.
Bezirksentscheidung
Beschlossen im Oktober 2025
1630/XXI
Neue Überquerungshilfe für die Säntisstraße geplant
Die Bezirksverordnetenversammlung (BVV) Tempelhof-Schöneberg hat einen Vorschlag der CDU-Fraktion angenommen. Das Bezirksamt soll nun gemeinsam mit anderen Behörden eine sichere Überquerung für Fußgänger in der Säntisstraße planen. Anlass ist eine neue Bushaltestelle, die die BVG dort für ihren Betriebshof einrichten möchte. Damit soll der Weg zur Haltestelle für alle sicherer werden.
Bezirksentscheidung
Beschlossen im Oktober 2025
1625/XXI
Mehr Sicherheit: Akustik-Ampeln für Breslauer Platz und Attilaplatz
Die Bezirksverordnetenversammlung hat einen Vorschlag der CDU-Fraktion angenommen. Das Bezirksamt soll sich nun dafür einsetzen, dass die Ampeln am Breslauer Platz und am Attilaplatz Tonsignale erhalten. Diese akustischen Signale helfen sehbehinderten und blinden Menschen dabei, die Kreuzungen sicher zu überqueren. Das Ziel ist mehr Barrierefreiheit im Straßenverkehr des Bezirks.
Bezirksmeldung
Beantwortet am 10.09.2025
1941/XXI
Umgang mit Obdachlosencamps in Neukölln
Die Fraktion DIE LINKE erkundigte sich beim Bezirksamt nach der Räumung von Obdachlosencamps seit der Einführung eines neuen Leitfadens. Das Bezirksamt erklärte in seiner Antwort, dass Räumungen vor allem an sensiblen Orten wie Schulen, Kitas oder Spielplätzen priorisiert werden, um Nutzungskonflikte zu lösen. Konkrete Orte der Räumungen wurden zum Schutz der obdachlosen Personen vor Übergriffen nicht genannt. Das Amt betont, dass für die Unterbringung der Menschen immer die jeweilige Einzelsituation geprüft wird.