Bezirksmeldung
Berichtet am 12. November 2025
2035/XXI-01
Finanzierung für Regenentwässerung in den Mäckeritzwiesen weiterhin blockiert
Das Bezirksamt berichtet über den Stillstand bei der Planung für die Mäckeritzwiesen. Die Senatsverwaltung für Finanzen hat die Freigabe von 150.000 Euro für notwendige Planungsunterlagen abgelehnt. Ohne dieses Geld kann der Bezirk die Maßnahmen zur Regenentwässerung nicht starten. Aktuell wird eine neue Vereinbarung mit dem Senat erarbeitet, um einen erneuten Antrag auf Gelder zu stellen. Für Anwohner*innen bedeutet dies, dass sich die Bauarbeiten auf unbestimmte Zeit verzögern.
Bezirksmeldung
Beantwortet im November 2025
1545/VI
Maßnahmen gegen den Leerstand im Gardeschützenweg („Geisterhaus“)
Die GRÜNE-Fraktion hat das Bezirksamt zum aktuellen Stand und zu bisherigen Maßnahmen bezüglich der verfallenen Immobilie im Gardeschützenweg befragt. Das Bezirksamt gab Auskunft über rechtliche Prüfungen zum Wohnungsaufsichtsgesetz und zum Zweckentfremdungsverbot sowie über ein Gutachten zum Zustand des Hauses. In der Antwort wurde erläutert, welche Schritte zur Instandsetzung oder für einen möglichen Neubau geprüft wurden und wie die Kommunikation mit den Eigentümer*innen verläuft. Die Anfrage dient dazu, Transparenz über die Verzögerungen bei der Beseitigung dieses städtebaulichen Missstands zu schaffen.
Bezirksbeschluss
Beschlossen am 12. November 2025
2852/XXI
Zwei Tiny Houses als Winterschlafplätze in Reinickendorf beschlossen
Die Bezirksverordnetenversammlung hat beschlossen, kurzfristig zwei moderne Tiny Houses als Winterschlafplätze auf dem Gelände in der Finsterwalder Straße 64 aufzustellen. Die von CDU, Grünen und Linken initiierte Maßnahme nutzt neuartige, metallverkleidete Modelle, um Brandschutzrisiken zu minimieren. Obdachlose Menschen erhalten dort nicht nur einen Schlafplatz, sondern auch eine soziale Betreuung. Das Pilotprojekt soll prüfen, ob diese Form der Unterbringung auch auf andere Standorte ausgeweitet werden kann.
Bezirksmeldung
Zur Kenntnis genommen am 12.11.2025
IX-1103
Schwimmbad Pankow: Nur einfache Schwimmhalle statt Multifunktionsbad geplant
Die Fraktionen Bündnis 90/Die Grünen, SPD und Linke forderten, am Bau eines großen Multifunktionsbads mit Wellnessbereich festzuhalten. Das Bezirksamt berichtet nun, dass der Berliner Senat die Mittel gekürzt hat und die Bäderbetriebe nur noch eine einfache Schwimmhalle (Funktionsbad) planen. Ein Ausbau zum Spaß- oder Wellnessbad ist finanziell aktuell nicht möglich, soll aber baulich für die Zukunft vorbereitet werden. Damit ist die ursprüngliche Forderung nach einem voll ausgestatteten Bad vorerst gescheitert.
Bezirksmeldung
Berichtet am 12. November 2025
1383/XXI-01
Prüfung für mehr Milieuschutzgebiete in Reinickendorf-Ost gestartet
Das Bezirksamt lässt derzeit prüfen, ob in Reinickendorf-Ost neue soziale Erhaltungsgebiete („Milieuschutz“) ausgewiesen werden können. Eine Fachfirma wurde bereits beauftragt und führt aktuell eine umfangreiche Befragung der Haushalte durch. Ziel des Milieuschutzes ist es, Mieter*innen vor Verdrängung zu schützen, indem Mieterhöhungen reguliert und die Umwandlung von Miet- in Eigentumswohnungen erschwert werden. Aktuell gibt es im Bezirk bereits zwei solche Schutzgebiete am Letteplatz sowie in der Scharnweberstraße/Klixstraße.
Bezirksmeldung
Berichtet am 12. November 2025
2291/XXI-01
Abbiegespur an der Hennigsdorfer Straße vorerst abgelehnt
Das Bezirksamt Reinickendorf hat die Prüfung einer zusätzlichen Abbiegespur an der Kreuzung Hennigsdorfer Straße und Ruppiner Chaussee abgeschlossen. Ein Ausbau wird derzeit abgelehnt, da die Berliner Senatsverwaltung hierfür keine Notwendigkeit sieht und keine finanziellen Mittel bereitstellt. Stattdessen soll die Ampelschaltung im Zuge eines neuen Wohnbauprojekts optimiert werden, um den Verkehrsfluss zu verbessern. Für Verkehrsteilnehmer*innen bedeutet dies, dass vorerst keine baulichen Veränderungen zur Entlastung des Knotens erfolgen.
Bezirksmeldung
Berichtet am 12. November 2025
2345/XXI-01
Einführung von Bodycams beim Ordnungsamt Reinickendorf verzögert sich
Das Bezirksamt berichtet über den aktuellen Stand zur Einführung von Bodycams für den Allgemeinen Ordnungsdienst (AOD). Obwohl die rechtliche Grundlage seit Ende 2023 besteht, verzögert sich die Umsetzung, da zunächst technische Strukturen für die Datenauswertung und Wartung aufgebaut werden müssen. Aktuell priorisiert das Land Berlin die Ausstattung mit Digitalfunk bis 2027 sowie eine neue dreijährige Ausbildung für die Dienstkräfte. Für Bürger*innen bedeutet dies, dass die Kameras als Schutz- und Beweismittel vorerst noch nicht im täglichen Einsatz zu sehen sein werden.
Bezirksvorlage
Überwiesen
Überwiesen am 12. November 2025
2813/XXI
Bezirk soll Wanderausstellung 'gefährdet leben' nach Reinickendorf holen
Die Fraktionen Bündnis 90/Die Grünen, Die Linke und die FDP-Gruppe schlagen vor, eine Wanderausstellung der Magnus-Hirschfeld-Stiftung im Bezirk zu zeigen. Die Ausstellung 'gefährdet leben' befasst sich mit der Verfolgung queerer Menschen und deren Lebensrealitäten. Das Bezirksamt soll nun prüfen, welcher kommunale Ort dafür geeignet ist und ob ein begleitendes Bildungsprogramm angeboten werden kann. Bürger*innen erhielten damit ein neues kulturelles Angebot zur Zeitgeschichte direkt vor Ort.
Bezirksmeldung
Zur Kenntnis genommen am 12. November 2025
2328/XXI-01
Berliner Wasserbetriebe lehnen Live-Karte für Störungen ab
Das Bezirksamt Reinickendorf hat bei den Berliner Wasserbetrieben (BWB) angeregt, eine Online-Karte für aktuelle Wasserstörungen einzuführen. Die BWB lehnen diesen Vorschlag jedoch ab. Sie begründen dies damit, dass die Lage bei Rohrbrüchen oder Druckabfällen zu dynamisch sei, um sie auf einer Karte präzise und zeitnah darzustellen. Zudem sei die Presseabteilung nicht rund um die Uhr besetzt, um eine solche Karte ständig zu aktualisieren. Bürger*innen müssen sich im Falle von Störungen weiterhin über die Hotline, soziale Medien oder das Radio informieren.
Bezirksbeschluss
Beschlossen am 12. November 2025
1379/VI
Bezirk lehnt Windkraftanlagen im Grunewald entschieden ab
Die CDU-Fraktion forderte das Bezirksamt auf, sich beim Berliner Senat gegen die geplanten Windkraftanlagen im Grunewald einzusetzen. Die Bezirksverordnetenversammlung hat diesen Beschluss gefasst, um insbesondere die Standorte im südwestlichen Grunewald aus der Flächenplanung zu streichen. Das Bezirksamt unterstützt dies und argumentiert, dass der Wald als stadtweiter Erholungsraum und geschütztes Biotop erhalten bleiben muss. Für Bürger*innen bedeutet dies, dass sich der Bezirk für den Schutz des Waldes vor baulichen Eingriffen und neuen Erschließungswegen einsetzt.
Bezirksmeldung
Beantwortet im November 2025
1546/VI
Was passiert mit dem Grundstück an der Wupperstraße?
Die FDP-Fraktion erkundigt sich nach der Zukunft der brachliegenden Flächen an der Wupperstraße 1, 2, 4 und 9. Gefragt wird nach der baurechtlichen Einordnung und den Ergebnissen einer Studie zur gewerblichen Nutzung des Areals. Zudem steht die Frage im Raum, ob das Gelände unter Naturschutz gestellt werden soll, anstatt es zu bebauen. Das Bezirksamt hat die Fragen der Fraktion beantwortet.
Bezirksmeldung
Beantwortet im November 2025
1548/VI
Wirtschaftsförderung: Drag-Queen-Lesung und Weihnachtsbeleuchtung
Die Gruppe AfD fragte das Bezirksamt nach den Kriterien für die Vergabe von Wirtschaftsfördermitteln. Anlass war eine Förderung von 50.000 Euro für eine Drag-Queen-Lesung im Botanischen Garten. Die Anfrage thematisiert zudem, ob diese Mittel stattdessen für die Weihnachtsbeleuchtung in Einkaufsstraßen wie der Schloßstraße genutzt werden könnten. Das Bezirksamt hat die Anfrage beantwortet.
Bezirksmeldung
Beantwortet am 12.11.2025
1510/VI
Zukunft des Bierpinsels: Pläne für eine Zwischennutzung
Die SPD-Fraktion hat das Bezirksamt gefragt, wie der Leerstand des Bierpinsels durch eine Zwischennutzung beendet werden kann. Im Fokus stehen rechtliche Möglichkeiten, um trotz Denkmalschutz und strenger Bauauflagen eine kurzfristige Nutzung zu ermöglichen. Das Bezirksamt gibt in seiner Antwort Auskunft über Gespräche mit dem Eigentümer und den Stand der notwendigen Reparaturen am Gebäude.
Bezirksmeldung
Beantwortet im November 2025
1549/VI
Kältehilfe im Steglitzer Kreisel hat pünktlich eröffnet
Die Fraktion Bündnis 90/Die Grünen fragte nach dem aktuellen Stand der Kältehilfe im Steglitzer Kreisel. Das Bezirksamt teilte mit, dass die Notübernachtung bereits seit dem 27. Oktober 2025 pünktlich in Betrieb ist. Vor der Eröffnung wurden notwendige Vorbereitungen wie der Brandschutz und der Aufbau der Möbel abgeschlossen, sodass hilfesuchende Menschen dort nun unterkommen können.
Bezirksbeschluss
Abgelehnt
Im Ausschuss abgelehnt am 11. November 2025
2322/VI
Vorschlag zur Rückkehrhilfe für obdachlose Polinnen und Polen abgelehnt
Die CDU-Fraktion schlug vor, dass das Bezirksamt eine Zusammenarbeit mit dem polnischen Netzwerk „Barka“ prüft. Ziel war es, obdachlose Menschen aus Polen bei der Rückkehr in ihre Heimat zu unterstützen. Der zuständige Fachausschuss hat diesen Antrag jedoch mehrheitlich abgelehnt. Damit wird das Vorhaben nach aktuellem Stand nicht weiterverfolgt.
Bezirksentscheidung
Beschlossen im November 2025
1782/XXI
Finanzielle Hilfe für Mann-o-Meter nach Angriffen beschlossen
Die Bezirksverordnetenversammlung Tempelhof-Schöneberg hat finanzielle Hilfen für den Verein Mann-o-Meter e.V. in der Schöneberger Bülowstraße beschlossen. Auf gemeinsamen Antrag von CDU, Grünen, SPD, Linken und FDP erhält die Einrichtung bis zu 3.300 Euro. Das Geld wird genutzt, um Schäden zu reparieren, die durch mehrere schwulenfeindliche Angriffe entstanden sind. Damit setzt der Bezirk ein klares Zeichen gegen Diskriminierung und unterstützt den Erhalt dieser wichtigen Beratungsstelle.
Bezirksentscheidung
Beschlossen am 19. November 2025
1779/XXI
Finanzspritze für Obdachlosenhilfe und Suppenküchen im Bezirk
Die Bezirksverordnetenversammlung hat auf gemeinsamen Antrag von CDU, Grünen, SPD und Linken beschlossen, acht soziale Einrichtungen finanziell zu unterstützen. Einrichtungen wie Obdachlosenheime, Kältehilfen und Suppenküchen erhalten jeweils bis zu 3.300 Euro. Das Geld wird für wichtige Dinge wie Lebensmittel, Kleidung, Hygieneartikel und Schlafsäcke für den Winter verwendet. Die Mittel müssen bis zum 19. Dezember 2025 ausgegeben werden, um den Menschen in der kalten Jahreszeit direkt zu helfen.
Bezirksvorlage
Eingereicht
Eingereicht im November 2025
2367/VI
Neubau des Lehrgebäudes für das Schul-Umwelt-Zentrum Moabit
Die Fraktion Bündnis 90/Die Grünen fordert, dass der Neubau des Lehrgebäudes für das Schul-Umwelt-Zentrum in der Birkenstraße sofort geplant und umgesetzt wird. Das aktuelle Gebäude ist marode und muss dringend ersetzt werden. Es besteht die Gefahr, dass bereits bewilligte Fördergelder in Millionenhöhe verfallen, wenn das Bezirksamt nicht bis Ende 2027 handelt. Der Antrag verlangt vom Bezirksamt, dieses Bauvorhaben vorrangig zu behandeln.
Bezirksbeschluss
Abgelehnt
Im Ausschuss abgelehnt am 11. November 2025
2160/VI
Einsatz von Ordnungskräften gegen Zweckentfremdung abgelehnt
Ein Vorschlag des Einzelverordneten Diedrich, Mitarbeiter*innen des Ordnungsamtes und der Parkraumüberwachung zur Suche nach illegalen Ferienwohnungen einzusetzen, wurde in den Fachschüssen abgelehnt. Der Initiator wollte so den Personalmangel im Bereich Zweckentfremdung ausgleichen, in dem derzeit nur sieben Personen für den gesamten Bezirk Mitte zuständig sind. Die Ausschüsse empfahlen der Bezirksverordnetenversammlung mehrheitlich, den Antrag nicht anzunehmen. Damit bleibt die personelle Aufteilung im Bezirksamt vorerst unverändert und es gibt keine zusätzliche Verstärkung bei der Wohnraumkontrolle durch das Ordnungsamt.
Bezirksentscheidung
Beschlossen im November 2025
1793/XXI
Spielplatz Britzer Wiesen: Gelände wird für Wiederaufbau freigehalten
Die Bezirksverordnetenversammlung Tempelhof-Schöneberg hat einen Antrag der SPD-Fraktion angenommen. Das Bezirksamt soll dafür sorgen, dass das Gelände des Spielplatzes „Britzer Wiesen“ nicht verwildert. Bisher wuchsen dort ungehindert junge Bäume und Büsche, da die Fläche nicht mehr gepflegt wurde. Durch die nun beschlossenen Maßnahmen bleibt das Feld frei, damit der spätere Wiederaufbau des Spielplatzes einfacher und kostengünstiger umgesetzt werden kann.