Bezirksvorlage
In Beratung
Eingereicht im Februar 2026, Beratung steht noch aus
2565/VI
Datenleck im Bezirksamt Mitte: FDP fordert Aufklärung zum Schutz von Schöff*innen
Die FDP-Fraktion stellt eine Große Anfrage zu einer Datenpanne im Bezirksamt Mitte. Dabei wurden persönliche Daten von rund 900 Bürger*innen, die als Schöff*innen vorgeschlagen wurden, fälschlicherweise im Internet veröffentlicht. Die Fraktion möchte wissen, wie es dazu kommen konnte und wie das Amt die betroffenen Personen und deren Familien nun schützt. Außerdem wird gefragt, welche Konsequenzen gezogen werden, um das Vertrauen in das Ehrenamt wiederherzustellen.
Bezirksvorlage
Eingereicht
Eingereicht im Februar 2026, Beratung für den 26.02.2026 geplant
2598/VI
Kältehilfe in Mitte: Mehr barrierefreie Plätze und sicherere Finanzierung
Die SPD-Fraktion fordert in einem Antrag, die Kältehilfe für obdachlose Menschen in Berlin-Mitte deutlich zu verbessern. Es sollen mehr barrierefreie Schlafplätze geschaffen werden, damit auch Menschen mit Behinderung sicher unterkommen können. Das Bezirksamt soll zudem prüfen, ob leerstehende öffentliche Gebäude wie Schulen oder Verwaltungsbauten als Notunterkünfte genutzt werden können. Außerdem wird eine frühzeitige und dauerhafte Finanzierung gefordert, damit Hilfsorganisationen wie die Stadtmission besser planen können.
Bezirksvorlage
In Beratung
Eingereicht im Februar 2026, Beratung läuft
2601/VI
Habersaathstraße: Unterstützung für Mieter*innen und Stopp des Abrisses
Die SPD-Fraktion fordert in einem Antrag Hilfe für die Bewohner*innen der Habersaathstraße 40–48. Das Bezirksamt soll sicherstellen, dass die Eigentümerin die Heizungen in den Wohnungen repariert. Zudem soll geprüft werden, ob die bereits erteilte Abrissgenehmigung rechtlich zurückgenommen werden kann, da die Mietverträge teilweise noch gültig sind. Ein weiterer Vorschlag ist, dass das Land Berlin die Gebäude kauft, um den Wohnraum dauerhaft zu sichern. Über diesen Vorschlag wird aktuell in der Bezirksverordnetenversammlung beraten.
Bezirksbeschluss
Beschlossen am 26.02.2026
DS/1932/IX
Neue Sitzbank für das Landschaftsschutzgebiet Wartenberger Feldmark
Die CDU-Fraktion hat beantragt, im Landschaftsschutzgebiet Wartenberger und Falkenberger Feldmark eine neue Sitzbank aufzustellen. Der Standort soll sich am Kunstwerk „Windspiel“ in der Nähe des Barnimer Dörferwegs befinden, wo früher bereits eine Bank stand. Die Bezirksverordnetenversammlung hat diesen Vorschlag angenommen. Ziel ist es, Spaziergänger*innen wieder eine Möglichkeit zur Erholung an diesem viel genutzten Hauptweg zu bieten.
Bezirksmeldung
Vorgang abgeschlossen im Februar 2026
1998/XXI
Geplanter Kräutergarten in der Hugo-Heimann-Straße wird nicht umgesetzt
Die CDU-Fraktion hatte ursprünglich vorgeschlagen, gegenüber der Hugo-Heimann-Straße 10 ein Nachhaltigkeitsprojekt zu starten. Geplant war ein gemeinsamer Kräutergarten mit dem Gemeinschaftshaus Gropiusstadt und der katholischen Gemeinde St. Dominicus. Zudem sollte die Fläche eingezäunt werden, um illegales Parken zu verhindern. Die CDU hat den Antrag jedoch während der Beratungen im Ausschuss zurückgezogen, weshalb das Projekt nun nicht weiterverfolgt wird.
Bezirksvorlage
Überwiesen
Überwiesen im Februar 2026, Beratung läuft
2247/XXI
Flexible Kinderbetreuung für Alleinerziehende in Neukölln
Die Fraktion Die Linke schlägt vor, in Neukölln flexible Betreuungsangebote für Alleinerziehende zu prüfen. Vorbild sind bereits bestehende Projekte in anderen Bezirken wie Mitte oder Lichtenberg. Die Bezirksverordnetenversammlung hat den Vorschlag zur weiteren Beratung in den zuständigen Ausschuss überwiesen. Ziel ist es, Alleinerziehende durch passgenaue Angebote im Alltag besser zu unterstützen.
Bezirksbeschluss
Abgelehnt
Abgelehnt im Februar 2026
2166/XXI
Kein verpflichtendes veganes Schulessen in Neukölln
Das Kinder- und Jugendparlament (KJP) hatte vorgeschlagen, an jeder Neuköllner Schule verpflichtend mindestens ein veganes Gericht anzubieten. Damit sollte auf die Ernährungsweisen und moralischen Überzeugungen der Schüler*innen Rücksicht genommen werden. Die Bezirksverordnetenversammlung (BVV) hat diesen Vorschlag jedoch mehrheitlich abgelehnt. Somit wird es vorerst keine Verpflichtung für ein veganes Essensangebot an allen Schulen im Bezirk geben.
Bezirksbeschluss
Beschlossen am 25. Februar 2026
2305/XXI
Neukölln setzt Zeichen gegen Antisemitismus und Israelhass
Die CDU-Fraktion hat eine Entschließung eingebracht, um einen israelfeindlichen Aufzug vor dem Rathaus Neukölln scharf zu verurteilen. Die Bezirksverordnetenversammlung (BVV) hat diesen Antrag ohne Änderungen angenommen. Damit stellt sich der Bezirk klar gegen die Verharmlosung des Holocausts und gegen die Unterstützung des iranischen Regimes. Der Beschluss macht deutlich, dass Antisemitismus und die Infragestellung des Staates Israel in Neukölln keinen Platz haben.
Bezirksvorlage
Überwiesen
Überwiesen zur Beratung im Februar 2026
2253/XXI
Neuer Kulturplan für Neukölln: Strategie für die Jahre 2027 bis 2032
Die Fraktion Bündnis 90/Die Grünen schlägt vor, einen umfassenden Kulturentwicklungsplan für den Bezirk Neukölln zu erarbeiten. Ziel ist es, die vielfältige Kulturszene – von Clubs über Ateliers bis hin zu Vereinen – besser zu unterstützen und Räume trotz steigender Mieten zu erhalten. Der Plan soll gemeinsam mit Bürger*innen und Kulturschaffenden erstellt werden, um das Angebot für alle Altersgruppen zu sichern. Aktuell wurde der Vorschlag zur weiteren fachlichen Beratung in die Ausschüsse überwiesen.
Bezirksmeldung
Beantwortet im Februar 2026
2296/XXI
Vorsorge für Stromausfälle: Notstromaggregate in Neukölln
Die CDU-Fraktion hat das Bezirksamt nach dem aktuellen Stand der Notstromversorgung gefragt. Sie wollte wissen, welche Orte in Neukölln bei einem Stromausfall mit vorhandenen Geräten weiterbetrieben werden können. Zudem wurde gefragt, ob das Bezirksamt plant, weitere Notstromaggregate anzuschaffen, wie es der Energieversorger 'Stromnetz Berlin' empfiehlt. Das Bezirksamt hat die Fragen schriftlich beantwortet.
Bezirksmeldung
Beantwortet im Februar 2026
2286/XXI
Sanierung der Schule am Bienwaldring: Stand der Finanzierung
Die AfD-Fraktion hat das Bezirksamt Neukölln zum aktuellen Stand der Sanierungsarbeiten an der Schule am Bienwaldring befragt. Im Fokus standen dabei die Erneuerung des Schwimmbads, des Aufzugs sowie der Decken und Leitungen. Die Anfrage zielte darauf ab, zu erfahren, wann die Gelder dafür beantragt wurden und für welche Jahre die Mittel im Haushaltsplan fest vorgesehen sind. Das Bezirksamt hat diese Fragen in der Sitzung beantwortet.
Bezirksvorlage
Überwiesen
Eingereicht Februar 2026, zur Beratung überwiesen
2258/XXI
Wildenbruchstraße: Sicherere Wege für Fußgänger*innen und Radfahrer*innen
Die Fraktion Bündnis 90/Die Grünen schlägt vor, die Wildenbruchstraße für Zufußgehende und Radfahrende sicherer zu machen. Durch bauliche Maßnahmen an Kreuzungen, wie etwa Gehwegvorstreckungen, soll das illegale Parken verhindert und das Überqueren der Straße erleichtert werden. Außerdem wird geprüft, ob auf der Wildenbruchbrücke geschützte Radfahrstreifen eingerichtet werden können. Der Antrag wurde zur weiteren Beratung in den zuständigen Ausschuss überwiesen.
Bezirksbeschluss
Beschlossen im Februar 2026
DS/1957/VI
BVV fordert Abriss-Stopp für das Sport- und Erholungszentrum (SEZ)
Die Bezirksverordnetenversammlung Friedrichshain-Kreuzberg hat eine Resolution der Fraktionen B'90/Die Grünen, Die Linke und SPD verabschiedet. Darin wird gefordert, den für März geplanten Abriss des SEZ zu stoppen. Ziel ist es, das baukulturell wichtige Gebäude zu erhalten und eine neue Studie zu erstellen, die den Erhalt mit dem Bau von Schulen und bezahlbaren Wohnungen kombiniert. Erst nach einer öffentlichen Debatte im Berliner Abgeordnetenhaus soll über die endgültige Zukunft des Geländes entschieden werden.
Bezirksmeldung
Beantwortet im Februar 2026
DS/1972/VI
Sachstand zu neuen Parkscheinautomaten in der Blücherstraße
Die CDU-Fraktion erkundigt sich beim Bezirksamt nach dem aktuellen Stand der Verkehrsmaßnahmen in der Blücherstraße. Gefragt wird nach der genauen Anzahl der geplanten Parkscheinautomaten und Straßenschilder sowie nach den Fortschritten seit dem Beschluss im November 2025. Zudem möchte die Fraktion wissen, wie die Anwohner*innen über den tatsächlichen Starttermin informiert werden. Das Bezirksamt hat die Anfrage schriftlich beantwortet.
Bezirksbeschluss
Beschlossen am 25. Februar 2026
2277/XXI
Neue Quartiersmanagements für Britz und Fortführung bestehender Gebiete
Das Bezirksamt Neukölln hat vorgeschlagen, ab dem Jahr 2028 neue Quartiersmanagements in Britz Nord und Britz Süd einzurichten. Gleichzeitig sollen bestehende Fördergebiete wie die Harzer Straße, die Gropiusstadt und die Glasower Straße weitergeführt werden. Die Bezirksverordnetenversammlung (BVV) hat diesen Vorschlag einstimmig beschlossen. Ziel des Programms 'Sozialer Zusammenhalt' ist es, die Wohn- und Lebensqualität in diesen Nachbarschaften durch gezielte Projekte und Investitionen zu verbessern.
Bezirksvorlage
Überwiesen
Eingereicht Februar 2026, zur Beratung überwiesen
2248/XXI
Defekte Geschwindigkeitsanzeigen in Neukölln reparieren
Die CDU-Fraktion schlägt vor, kaputte Geschwindigkeitsanzeigen im Bezirk wieder instand zu setzen. Ein Beispiel für ein defektes Gerät befindet sich in der Wutzkyallee. Das Bezirksamt soll zudem prüfen, wo neue Anzeigen nötig sind und dafür Geld vom Land Berlin beantragen. Der Vorschlag wurde zur weiteren Beratung in den zuständigen Ausschuss überwiesen.
Bezirksmeldung
Beantwortet im Februar 2026
DS/1966/VI
Zukunft der Kantine im Rathaus Kreuzberg
Die Fraktion DIE LINKE erkundigt sich beim Bezirksamt nach dem aktuellen Stand der seit 2020 geschlossenen Rathauskantine. Gefragt wird, ob alternative Nutzungen für die leerstehenden Räume geprüft wurden und wie hoch die Pachteinnahmen zuletzt waren. Zudem möchte die Fraktion wissen, welche Investitionen nötig sind, um die Kantine wieder zu eröffnen oder die Räume anderweitig umzugestalten. Das Bezirksamt hat die Anfrage schriftlich beantwortet.
Bezirksmeldung
Beantwortet im Februar 2026
DS/1965/VI
Situation in der Petersburger Straße 29: Heizungsausfall und Ferienwohnungen
Die Fraktion DIE LINKE thematisiert die Notlage der Mieter*innen in der Petersburger Straße 29, die seit September 2025 ohne Gasversorgung und Heizung sind. Die Anfrage hinterfragt, welche Schritte das Bezirksamt gegen den Eigentümer unternommen hat, um die Versorgung wiederherzustellen. Zudem geht es um Maßnahmen gegen die jahrelange illegale Vermietung von Ferienwohnungen im selben Haus. Das Bezirksamt hat die Fragen in der BVV-Sitzung beantwortet.
Bezirksmeldung
Beantwortet im Februar 2026
DS/1954/VI
Mehr Platz für Bäume: Entsiegelung in der Marchlewskistraße geprüft
Thomas Giebel von der SPD-Fraktion hat das Bezirksamt nach Möglichkeiten gefragt, Asphaltflächen in der Marchlewskistraße zu entfernen. Er möchte wissen, ob Parkplätze vom Gehweg auf die Straße verlegt werden können, um mehr Platz für Bäume und die Versickerung von Regenwasser zu schaffen. Besonders der Abschnitt zwischen der Wedekindstraße und der Hildegard-Jadamowitz-Straße steht dabei im Fokus. Das Bezirksamt hat die Anfrage bereits schriftlich beantwortet.
Bezirksmeldung
Beantwortet im Februar 2026
2289/XXI
Entfernung des „Hererosteins“ vom Garnisonsfriedhof Columbiadamm
Die Fraktion Bündnis 90/Die Grünen erkundigt sich beim Bezirksamt nach dem Zeitplan für die Versetzung des sogenannten „Hererosteins“. Ein früherer Beschluss sieht vor, das Denkmal vom Garnisonsfriedhof am Columbiadamm in ein Museum zu überführen. Jan Tjado Stemmermann fragt zudem nach möglichen Hindernissen, die einer schnellen Umsetzung im Wege stehen. Das Bezirksamt hat die Anfrage in der Sitzung am 25. Februar 2026 beantwortet.