Bezirksmeldung
Beantwortet am 18.09.2025
IX/1100
Mündliche Anfragen an das Bezirksamt zu Verkehr, Sicherheit und Kultur
In der Bezirksverordnetenversammlung wurden verschiedene Fragen von Bezirksverordneten an das Bezirksamt beantwortet. Themen waren unter anderem die Verkehrsfolgen der Autobahn-Verlängerung (A100) sowie die Planung von Radwegen in der Fahlenbergstraße. Zudem ging es um die Zukunft des Schloßplatztheaters und den aktuellen Stand beim Schutz des Waldgebiets Wuhlheide. Auch das Krisenmanagement beim letzten Stromausfall, insbesondere Lebensmittelkontrollen und die Erreichbarkeit des Ordnungsamtes, wurde thematisiert.
Bezirksentscheidung
Bericht zur Kenntnis genommen im September 2025
1142/XXI
Mehr Ehrenamt gegen Einsamkeit im Alter in Tempelhof-Schöneberg
Auf Vorschlag der Fraktion GRÜNE hat die Bezirksverordnetenversammlung beschlossen, die Bemühungen für ehrenamtliches Engagement von Seniorinnen und Senioren zu verstärken. Ziel ist es, insbesondere Menschen am Übergang in den Ruhestand für neue Aufgaben zu gewinnen, um Einsamkeit vorzubeugen. Das Bezirksamt berichtet nun, wie es dieses Ziel umsetzt: Es nutzt dafür verstärkt Broschüren, Seniorenmessen und persönliche Beratungsgespräche. Bürgerinnen und Bürger finden entsprechende Angebote und Informationen nun regelmäßiger in bezirklichen Publikationen.
Bezirksmeldung
Besprochen am 18. September 2025
DS/1744/IX
Inklusion und Arbeitsbedingungen in Behindertenwerkstätten
Die Fraktion Bündnis 90/Die Grünen erkundigt sich in einer Großen Anfrage nach der Situation in Lichtenberger Werkstätten für Menschen mit Behinderungen. Im Fokus stehen dabei die Standorte, die Höhe der Löhne sowie die Möglichkeiten zur Mitbestimmung für die Beschäftigten. Zudem fragt die Fraktion nach Alternativen zur klassischen Werkstattarbeit und nach Schutzkonzepten gegen Gewalt und Diskriminierung. Die Anfrage wurde in der Bezirksverordnetenversammlung (BVV) besprochen.
Bezirksbeschluss
Abgelehnt
Empfehlung zur Ablehnung vom 18. September 2025
DS/1700/IX
Ausschuss gegen neue Formate für Bürgerbeteiligung in der Stadtentwicklung
Die Fraktion Bündnis 90/Die Grünen forderte neue Veranstaltungsformate und die Nutzung von Leichter Sprache bei der Planung von Bauprojekten. Ziel war es, mehr unterschiedliche Bevölkerungsgruppen zu erreichen und die Bürgerbeteiligung zu verbessern. Der zuständige Fachausschuss empfiehlt jedoch, den Antrag abzulehnen. Die Begründung lautet, dass vielfältige Formate und einfache Sprache bereits in den bestehenden Leitlinien des Bezirks verankert seien und kein neuer Beschluss nötig sei.
Bezirksbeschluss
Beschlossen im Rahmen der Haushaltsplanung am 18. September 2025
DS/1685/IX
Bezirk will Finanzierung für vier bedrohte Familienzentren sichern
Die Fraktion Die Linke fordert, dass der Bezirk die Finanzierung der Familienzentren Kikiflo, Matenzeile, Warnitzer Bogen und „Kind und Kegel“ übernimmt. Diese Einrichtungen wurden bisher vom Berliner Senat finanziert, sind aber nun von Kürzungen betroffen. Der Jugendhilfeausschuss hat sich bereits mehrheitlich dafür ausgesprochen, die Zentren in die bezirkliche Förderung zu überführen, um ihr Fortbestehen zu sichern. Für Familien bedeutet dies, dass wichtige Beratungs- und Unterstützungsangebote in Lichtenberg trotz Sparmaßnahmen erhalten bleiben sollen.
Bezirksbeschluss
Abgelehnt
Im September 2025 in der BVV zurückgezogen
IX/1118
Vorschlag für temporäre Busspur auf der Elsenstraße zurückgezogen
Die CDU-Fraktion schlug vor, auf der Elsenstraße eine vorübergehende Busspur einzurichten. Diese sollte im Abschnitt zwischen der Straße Am Treptower Park und der Puschkinallee entstehen, um den Busverkehr während der Bauarbeiten an der Elsenbrücke zu beschleunigen. Auch Radfahrer*innen hätten diese Spur nutzen dürfen. Der Antragsteller hat den Vorschlag jedoch in der Bezirksverordnetenversammlung (BVV) zurückgezogen, weshalb die Maßnahme vorerst nicht umgesetzt wird.
Bezirksvorlage
Überwiesen
Überwiesen zur Beratung am 18.09.2025
IX/1109
Neue Ansprechpersonen für Bürgerbeteiligung in der Verwaltung geplant
Die Fraktionen Die Linke, SPD und B'90/Grüne schlagen vor, in jeder Abteilung des Bezirksamts Partizipationsbeauftragte einzusetzen. Diese Personen sollen dafür sorgen, dass Bürger*innen bei Projekten besser informiert und aktiv in Entscheidungen einbezogen werden. Das Ziel ist, die Bürgerbeteiligung zu einer festen Aufgabe für die gesamte Verwaltung zu machen. Der Antrag wurde zur weiteren Beratung in die zuständigen Ausschüsse überwiesen.
Bezirksvorlage
Überwiesen
Überwiesen am 18.09.2025
IX/1112
Ausbau des Mellowparks soll beschleunigt werden
Die CDU-Fraktion fordert in einem Antrag, den Ausbau des Mellowparks zügiger voranzutreiben. Das Bezirksamt soll das Team des Mellowparks dabei unterstützen, bereits zugesagte Fördergelder noch in diesem Jahr abzurufen. Ohne diese Unterstützung könnten die Mittel verfallen und das gesamte Bauvorhaben gefährden. Der Antrag wurde zur weiteren Beratung in die zuständigen Ausschüsse überwiesen.
Bezirksvorlage
Überwiesen
Eingereicht im September 2025, zur Beratung überwiesen
IX/1110
Sperrzone für E-Scooter am Sterndamm (Bahnhof Schöneweide) vorgeschlagen
Die AfD-Fraktion schlägt vor, am Bahnhof Schöneweide (Sterndamm) eine Sperrzone für E-Scooter und Leihräder einzurichten. Ziel ist es, Behinderungen für Fußgänger*innen durch ungeordnet abgestellte Fahrzeuge zu verhindern. Alternativ wird gefordert, eine feste Abstellzone in der Nähe zu schaffen. Die Bezirksverordnetenversammlung hat den Vorschlag zur weiteren Beratung an die zuständigen Ausschüsse überwiesen.
Bezirksvorlage
Überwiesen
Eingereicht im September 2025, zur Beratung überwiesen
IX/1111
LKW-Fahrverbot für die Chris-Gueffroy-Allee vorgeschlagen
Die Fraktion B'90/Die Grünen schlägt vor, die Chris-Gueffroy-Allee für Lastwagen über 3,5 Tonnen zu sperren. Ausgenommen werden soll lediglich der Anliegerverkehr. Die Antragsteller*innen begründen dies damit, dass die Straße zu schmal für LKW ist und dadurch Gefahren für Fußgänger*innen und Radfahrer*innen entstehen. Die Bezirksverordnetenversammlung hat den Antrag zur weiteren Beratung in die Ausschüsse überwiesen.
Bezirksmeldung
Beantwortet im September 2025
IX-1244
Aktuelle Lage der Schulplätze in Pankow
Oliver Simon (FDP) hat das Bezirksamt umfassend zur aktuellen Situation der Schulplätze in Pankow befragt. Die Anfrage klärt, wie viele Plätze an staatlichen und privaten Schulen vorhanden sind und wie hoch der tatsächliche Bedarf ist. Das Bezirksamt gibt zudem Auskunft über geplante Schulneubauten, den Zustand der Gebäude und die Nutzung von Räumen für Willkommensklassen. Die Antwort erläutert auch, wie die Zusammenarbeit mit dem Berliner Senat bei der Schulplanung funktioniert.
Bezirksmeldung
Zur Kenntnis genommen am 17. September 2025
IX-1240
Geld für Graffiti-Entfernung: So werden die Mittel in Pankow verteilt
Das Bezirksamt Pankow verteilt rund 83.000 Euro aus einem Berliner Sonderprogramm zur Graffiti-Entfernung auf verschiedene Fachbereiche. Das Geld wird genutzt, um Schmierereien an Schulen, Sportanlagen, Kultureinrichtungen und im öffentlichen Raum zu beseitigen. Die Abteilung Ordnung und Öffentlicher Raum koordiniert die Maßnahmen und sorgt für die Abrechnung bis zum Jahresende. Ziel der Maßnahme ist es, das Stadtbild und die Infrastruktur im Bezirk attraktiver zu gestalten.
Bezirksentscheidung
Beschlossen im September 2025
1710/XXI
Neue Infoschilder für die Blüh-Wiese im Annedore-Leber-Park
Die Fraktionen von CDU und SPD haben vorgeschlagen, im östlichen Teil des Annedore-Leber-Parks Informationstafeln aufzustellen. Die Bezirksverordnetenversammlung hat diesen Antrag angenommen. Die Schilder sollen erklären, dass die dortige Wildblumenwiese kein ungepflegtes Gelände ist, sondern ein wertvoller Lebensraum für Pflanzen und Tiere. Damit möchte der Bezirk das Verständnis der Bürger für den Naturschutz fördern und Beschwerden über vermeintliche Vernachlässigung vorbeugen.
Bezirksmeldung
Bericht zur Kenntnis genommen am 17.09.2025
IX-1174
Kultur und Events unter dem Hochbahnviadukt der Schönhauser Allee
Die Fraktionen von SPD, Grünen, CDU, Linken und FDP möchten die Schönhauser Allee während der anstehenden Brückenbauarbeiten beleben. Unter dem Hochbahn-Viadukt (dem 'Magistratsschirm') sollen temporär Kulturveranstaltungen, Sportangebote und Märkte ermöglicht werden. Das Bezirksamt berichtet in diesem Zwischenbericht, dass dies trotz strengem Denkmalschutz in weiten Teilen möglich gemacht werden soll. Bestimmte Abschnitte müssen jedoch für Baustellen und Ersatzhaltestellen freigehalten werden.
Bezirksmeldung
Zur Kenntnis genommen am 17.09.2025
IX-1241
Haushaltsbericht 2025: Investitionen in Schulen und Schuldenabbau
Das Bezirksamt Pankow berichtet über den aktuellen Stand der Finanzen für das Jahr 2025. Ein wichtiger Punkt ist das Projekt „Pankower Tor“: Hier wurden rund 18,2 Millionen Euro bewilligt, um Flächen für eine neue Schule und Straßen zu kaufen. Außerdem zeigt der Bericht, wie der Bezirk ein Minus aus dem Jahr 2023 durch einen Sparplan bis zum Jahr 2027 ausgleichen will. Die Bezirksverordnetenversammlung hat diese Informationen offiziell zur Kenntnis genommen.
Bezirksbeschluss
Abgelehnt
Entscheidung vom 17. September 2025
1686/XXI
Prüfung von längeren Ampel-Grünphasen und neuen Ampelanlagen
Der Ausschuss für Straßen und Verkehr schlug vor, an sieben Standorten im Bezirk längere Grünphasen für Fußgänger*innen zu prüfen, um die Sicherheit zu erhöhen. Zudem wurde die Einrichtung neuer Ampeln an drei weiteren Kreuzungen, unter anderem in der Bahnhofstraße und Bülowstraße, empfohlen. Das Bezirksamt sollte sich hierfür beim Senat einsetzen. Die Bezirksverordnetenversammlung (BVV) hat das Verfahren jedoch für „gegenstandslos“ erklärt, weshalb die Forderungen in dieser Form nicht weiterverfolgt werden.
Bezirksbeschluss
Abgelehnt
Abgelehnt am 17.09.2025
IX-1082
Pankow lehnt feste Vorgaben für heimische Pflanzlisten ab
Die Fraktion Bündnis 90/Die Grünen und die FDP-Gruppe schlugen vor, dass das Bezirksamt bei Pflanzungen auf öffentlichen Flächen und bei Bauvorhaben verbindlich Listen für heimische und insektenfreundliche Pflanzen nutzt. Damit sollte die biologische Vielfalt im Bezirk gefördert und die Ansiedlung invasiver Arten gestoppt werden. Die Bezirksverordnetenversammlung (BVV) lehnte diesen Vorschlag jedoch ab. In der Diskussion wurde betont, dass Fachleute vor Ort flexibel entscheiden müssen und aufgrund des Klimawandels auch nicht-heimische Pflanzen wichtig sein können.
Bezirksvorlage
Überwiesen
Überwiesen zur Beratung im September 2025, zuletzt vertagt im Januar 2026
1452/VI
Ortlerweg soll zur Einbahnstraße werden
Die Fraktionen von FDP, GRÜNEN und SPD schlagen vor, den Ortlerweg in eine Einbahnstraße umzuwandeln. Damit soll verhindert werden, dass Autofahrer*innen den Weg als Schleichweg nutzen, um die Kreuzung Wismarer Straße/Goerzallee zu umfahren. Die Antragsteller*innen erhoffen sich dadurch weniger gefährliche Ausweichmanöver und eine Entlastung der Anwohner*innen. Über den Vorschlag wurde noch nicht abschließend entschieden; er wurde zur weiteren Beratung in die Ausschüsse überwiesen.
Bezirksbeschluss
Abgelehnt
Abgelehnt im September 2025
IX-0119
Abgelehnt: Erweiterung des Landschaftsschutzgebiets Blankenfelde
Die CDU-Fraktion schlug vor, das Landschaftsschutzgebiet Blankenfelde zu vergrößern und Teile der Elisabeth-Aue einzubeziehen. Der Plan sah unter anderem vor, neue Waldstreifen anzulegen, insektenfreundliche Wiesen zu schaffen und beschädigte Informationstafeln zu reparieren. Die Bezirksverordnetenversammlung (BVV) lehnte diesen Vorschlag jedoch mehrheitlich ab. Kritiker*innen im zuständigen Ausschuss gaben an, dass die rechtlichen Voraussetzungen für ein Schutzgebiet an dieser Stelle aktuell nicht erfüllt seien.
Bezirksbeschluss
Beschlossen im September 2025
IX-1258
Bessere Sicht an der Kreuzung Bahnhofstraße und Hubertusdamm
Die CDU-Fraktion hat beantragt, die Sicherheit an der Kreuzung Bahnhofstraße/Hubertusdamm zu verbessern. Die Bezirksverordnetenversammlung (BVV) hat diesen Vorschlag nun beschlossen. Das Bezirksamt wird prüfen, wie die Sichtverhältnisse für alle Verkehrsteilnehmer*innen optimiert werden können. Eine konkrete Maßnahme sieht vor, einen Parkplatz direkt an der Einmündung zu entfernen, damit Fußgänger*innen und Autofahrer*innen einander besser sehen können.