Besserer Kinderschutz: Linke, SPD und Grüne fordern Hilfe für RSD
Die Fraktionen Die Linke, SPD und Bündnis 90/Die Grünen fordern zahlreiche Maßnahmen, um die stark überlastete Situation im Regionalen Sozialen Dienst (RSD) und im Krisendienst Kinderschutz in Treptow-Köpenick zu verbessern. Geplant sind unter anderem der Einsatz von Verwaltungsassistenzen zur Entlastung, die Anwerbung ehemaliger Mitarbeiter*innen für Mentoring, schnellere Stellenausschreibungen, höhere Eingruppierungen und Zulagen sowie ein berlinweiter Personal-Pool. Außerdem soll die Jugendamtsleitung Aufgaben nach Priorität einteilen – bei akuter Kindeswohlgefährdung soll voll gearbeitet werden, freiwillige Aufgaben sollen dagegen reduziert werden. Der Antrag wurde zur weiteren Beratung in den Jugendhilfeausschuss überwiesen. Für Familien bedeutet das: Der Bezirk versucht gegenzusteuern, damit Kinder auch in Krisen zuverlässig geschützt und unterstützt werden können – die hohe Personalfluktuation bleibt aber zunächst ein Problem.