Die Bezirksverordnetenversammlung Tempelhof-Schöneberg hat beschlossen, verstärkt gegen ungenehmigte befristete möblierte Vermietungen vorzugehen. Das Bezirksamt soll Verdachtsfälle in Milieuschutzgebieten prüfen und diese Form der Vermietung untersagen, wenn sie dem regulären Wohnungsmarkt entzogen wird. Ziel ist es, solche Mietverhältnisse in reguläre, unbefristete Verträge umzuwandeln und die Mietpreisbremse voll anzuwenden. Damit will der Bezirk verhindern, dass bezahlbarer Wohnraum durch teure Kurzzeit-Modelle verdrängt wird.