Pankow soll Kurzzeitmietverträge in Milieuschutzgebieten stärker verfolgen
Die Fraktionen Bündnis 90/Die Grünen und Die Linke in der BVV Pankow fordern das Bezirksamt auf, den Personalbedarf zu ermitteln, um illegal vermietete Wohnungen auf Zeit in Sozialen Erhaltungsgebieten konsequent zu unterbinden. Hintergrund ist die neue Verwaltungsvorschrift, die seit dem 18. April 2026 für befristetes Wohnen auf Zeit in Milieuschutzgebieten eine Genehmigungspflicht vorsieht. Mit mehr Personal sollen die Gruppen Milieuschutz und Zweckentfremdung schneller Nutzungsuntersagungen und Rückbauanordnungen aussprechen und die Wohnungen dem regulären Mietmarkt zurückführen. Die Einreichenden verweisen auf den stark gestiegenen Anteil möblierter Zeitwohnungen an allen Inseraten in Berlin (von 13 % 2012 auf 48 % 2025) und auf Mieten, die die ortsüblichen Preise oft um das Zwei- bis Dreifache übersteigen. Der Antrag wurde eingereicht, eine Entscheidung steht noch aus.