Pankow: Kein Beteiligungsverfahren zu Angsträumen geplant
Die SPD-Fraktion hatte gefordert, dass der Bezirk gemeinsam mit Pankower*innen dunkle Orte und Angsträume ermittelt und Maßnahmen prüft. Das Bezirksamt erklärt im zweiten Zwischenbericht, dass es ein solches Beteiligungsverfahren derzeit nicht umsetzen kann. Als Gründe nennt es gekürzte Mittel für das Beteiligungsbüro 'Pankow beteiligt', Personalmangel, eine Haushaltssperre und fehlende Vor-Ort-Strukturen wie Quartiersmanagements. Stattdessen soll das Thema nur punktuell im ohnehin zuständigen Präventionsrat mitgedacht werden. Für Anwohnende bedeutet das: Ein geplantes Mitbestimmungsverfahren zur Identifikation unsicherer Orte findet vorerst nicht statt.
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