Die Fraktion Die Linke hat vorgeschlagen, bisher unbenannte Straßen und Gebäude auf dem Gelände des Gesundheits- und Sozialzentrums Moabit nach jüdischen Ärzt*innen zu benennen. Damit soll an das medizinische Personal erinnert werden, das 1933 von den Nationalsozialisten aus dem ehemaligen Krankenhaus Moabit vertrieben wurde. Der Kulturausschuss hat diesen Vorschlag einstimmig befürwortet und empfiehlt der Bezirksverordnetenversammlung (BVV) die Annahme. Das Vorhaben wird auch vom lokalen Verein Gleis 69 e.V. unterstützt.