Die CDU-Fraktion erkundigte sich beim Bezirksamt nach neuen Forschungsergebnissen zu Anton Wilhelm Amo, dem Namensgeber der ehemaligen Mohrenstraße. Hintergrund sind Berichte über eine mögliche Verwicklung seiner Herkunftsfamilie in den Sklavenhandel. Das Bezirksamt stellte klar, dass Amo selbst kein Sklavenhändler war und seine Bedeutung als Philosoph der Aufklärung die Ehrung weiterhin rechtfertigt. Eine erneute Umbenennung oder weitere Maßnahmen sind daher nicht geplant.