Bebauungsplan 10-87: Hohe GFZ 1,7, keine Schulkostenbeteiligung
Die Linksfraktion fragt, warum der Bebauungsplan 10-87 an der Hiltrudstraße eine so hohe bauliche Dichte mit GFZ 1,7 zulässt und ob die rund 30 zusätzlichen Grundschulplätze vom Vorhabenträger mitfinanziert werden. Das Bezirksamt antwortet, die hohe Dichte sei wegen des schmalen Grundstücks am Blumberger Damm und einer lärmrobusten Bauweise städtebaulich erforderlich. Eine Reduzierung unter 200 Wohnungen würde die Wirtschaftlichkeit des Projekts gefährden. Für die zusätzlichen Grundschulplätze will der Vorhabenträger nicht zahlen, weil schon vor dem Bebauungsplan Baurecht nach § 34 BauGB bestand; nur für 21 statt 30 Plätze könnte er herangezogen werden. Praktisch hält der Bezirk damit an einem verdichteten Wohnungsbau fest, während die Schulkosten teilweise beim Bezirk hängen bleiben.