Cyberattacke bei Berlins Verkehrsverwaltung: Ausschuss berät Folgen
Der Verkehrsausschuss des Abgeordnetenhauses befasste sich am 9. September 2026 mit dem IKT-Vorfall im Berliner Landesnetz und den Folgen für die Senatsverwaltung für Mobilität und Verkehr. CDU/SPD und die AfD setzten dazu kurzfristig zwei Besprechungspunkte durch, einen Antrag der Grünen auf eine eigene Debatte zur Verkehrsbilanz von CDU und SPD lehnte der Ausschuss ab. Senatorin Ute Bonde erklärte, ihre Verwaltung arbeite seit der Cyberattacke fast rund um die Uhr an dem Vorfall und habe derzeit keinen Zugriff auf die Systeme – aktuelle Verkehrsdaten könne sie deshalb nicht liefern. Praktisch bedeutet das: Die Verkehrsverwaltung ist seit Wochen stark eingeschränkt arbeitsfähig, und Fragen zu möglichen Datenabflüssen sowie Gefahren für Beschäftigte, Bürger*innen und Unternehmen blieben in dieser Sitzung offen.