Cyberangriff auf Berliner Landesnetz: Senat sieht Wahlen nicht gefährdet
Bei einem erheblichen Cyberangriff auf das Berliner Landesnetz in der Nacht zum 14. August 2026 wurden die Senatsverwaltungen SenMVKU und SenStadt vorsorglich vom Netz genommen. Der IKT-Notfallstab wurde aktiviert, eine externe Firma führt Scans und eine forensische Untersuchung der möglicherweise betroffenen Systeme durch. Bislang wurde nur der Abfluss von Geodaten festgestellt, die ohnehin im Open-Data-Bereich öffentlich zugänglich waren; Hinweise auf weiteren Datendiebstahl oder Manipulationen gibt es laut Senat nicht. Nach aktuellen Erkenntnissen sind die Wahlen im September nicht gefährdet, auch die punktuellen Ausfälle bei der Briefwahlbeantragung stehen nicht mit dem Vorfall in Zusammenhang. Die betroffenen Verwaltungen wurden nach einer Risikoabwägung wieder ans Netz genommen, die Schutzmaßnahmen und die engmaschige Überwachung laufen bis auf Weiteres weiter.