Ausschuss diskutiert Zukunft des privaten Radios in Berlin
Der Medienausschuss des Abgeordnetenhauses hat in einer öffentlichen Anhörung über die Lage des privaten Radiomarkts in Berlin beraten. Eingeladen waren Geschäftsführer von Ella Radio, pure fm, ByteFM und Radio Orient, die ihre Arbeit und innovative Formate vorstellten. Die AfD kritisierte, dass der JazzRadio Berlin seine UKW-Frequenz 106,8 verliert, obwohl sich zehn weitere Sender darauf bewarben – die Auswahl durch die Medienanstalt mabb sei kaum nachvollziehbar und wenig transparent. Zudem sei der öffentlich-rechtliche rbb mit gesetzlich garantierten Frequenzen vom Wettbewerb ausgenommen, während private Sender um Werbeeinnahmen kämpfen. Eine Entscheidung wurde nicht getroffen; die Besprechung diente dem Austausch über die Situation der privaten Radios.