1.060 Wohnungen an der Rudolfstraße geplant – 30 % gefördert
Der Ausschuss für Stadtentwicklung, Bauen und Wohnen hat am 31. August 2026 den aktuellen Stand des Planungsverfahrens Rudolfstraße 17-18 besprochen. Geplant sind zwischen Rudolfstraße, Tamara-Danz-Straße und Ehrenbergstraße insgesamt 1.060 Wohnungen, davon 30 Prozent nach dem Berliner Modell gefördert, ergänzt durch Gewerbe-, Sozial- und Kulturflächen. Grundlage ist ein städtebaulicher Entwurf des Büros Henning Larsen mit Vogt Landschaft; die Bebauungspläne V-67a (Wohnen, Einleitung Dezember 2025) und V-67b (Hotel/Beherbergung, Einleitung Februar 2026) laufen im beschleunigten Verfahren nach § 13a BauGB. Die Öffentlichkeits- und Trägerbeteiligung fand im März/April statt; ein Durchführungsvertrag verpflichtet die Vorhabenträgerin zur Realisierung und übernimmt Planungskosten, bei Verstoß kann das Planungsrecht ohne Schadensersatz entzogen werden. Entscheidungen wurden in der Sitzung nicht getroffen; weitere Tagesordnungspunkte betrafen den Stand des Mietenkatasters, die Verfolgung von Mietpreisüberhöhung und den Antrag, leerstehende Büros zu Wohnungen umzubauen.