Anhörung zur Pflegeausbildung: Pflegeschulen unter Finanzierungsdruck
Der Ausschuss für Gesundheit und Pflege hat in öffentlicher Sitzung über die Zukunft der Pflegeausbildung in Berlin beraten. Vier Punkte standen auf der Tagesordnung: Sicherung und Ausweitung der Ausbildung an Pflegeschulen, Erarbeitung einer Weiterbildungsordnung, der Fachkräftemangel in der Pflege und die generalistische Pflegeausbildung. Als Sachverständige waren Damaris Weinert (Verband Deutscher Privatschulen Berlin/Brandenburg) und Stephan Heske (Bundesverband Lehrende Gesundheits- und Sozialberufe) geladen. Die AfD betonte, die Pflegeschulen klagten über Finanzierungslücken, Lehrkräftemangel, Bürokratie und steigende Standortkosten – deshalb müssten zuerst die eigenen Ausbildungskapazitäten gesichert werden. Die Grünen fragten nach einer besseren strukturellen Einbindung der professionellen Pflege, etwa über eine Pflegekammer, wie sie Rheinland-Pfalz hat. Beschlüsse wurden nicht gefasst; die Beratung läuft weiter.