Anhörung: Bezahlbarer Wohnraum für Studierende wird knapp
Der Wissenschaftsausschuss hat in einer Anhörung über bezahlbaren Wohnraum für Studierende in Berlin diskutiert. Geladen waren die landeseigene Berlinovo, das studierendenWERK BERLIN und die LandesAstenKonferenz. Die Linke begründete den Antrag: Ein WG-Zimmer kostet im Schnitt 650 Euro, während der BAföG-Wohnkostensatz seit Jahren bei nur 380 Euro festhängt. Die Wohnungsnot führe dazu, dass Studierende ihr Studium gar nicht erst antreten oder abbrechen – nur wer wohlhabende Eltern hat, könne noch in Berlin studieren. Der Senat verwies auf über 14.000 Wohnheimplätze und auf Bundesmittel, die ab 2027 für das Programm Junges Wohnen verdoppelt werden sollen.
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