Long-COVID-Versorgung in Berlin: Kassenärztliche Vereinigung berichtet
Der Gesundheitsausschuss des Abgeordnetenhauses hat auf Antrag von CDU und SPD über die ambulante Versorgung von Long-COVID-, Post-Vac- und ME/CFS-Betroffenen beraten. Geladen war Dr. Burkhard Ruppert, Vorstandsvorsitzender der Kassenärztlichen Vereinigung Berlin. Er stellte das dreistufige Versorgungsmodell vor: Haus- und Kinderärzte als Grundversorgung, Fachärzte bei komplexeren Fällen und Hochschulambulanzen für schwerste Fälle nach § 117 SGB V. Grundlage ist die Long-COVID-Richtlinie des Gemeinsamen Bundesausschusses von Mai 2024, deren Vergütung im Januar 2025 geregelt wurde. Zudem stellte die KV das sektorübergreifende Projekt „PAIS Care Berlin“ vor; eine Entscheidung wurde in der Sitzung nicht getroffen.
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