Anhörung: Zukunft der Berliner Fernwärme und Klimaneutralität
Der Umwelt- und Klimaschutzausschuss des Abgeordnetenhauses hat am 11. Juni 2026 eine öffentliche Anhörung zur Dekarbonisierung der Berliner Fernwärme durchgeführt. Geladen waren Vertreter*innen der landeseigenen Berliner Energie und Wärme GmbH (BEW), der Senatsverwaltungen, des NABU und von PowerShift. Die BEW hat ihren ursprünglich von Vattenfall erstellten Dekarbonisierungsfahrplan überarbeitet, unter anderem weil die früheren Annahmen zur Verfügbarkeit von grünem Wasserstoff nicht mehr realistisch waren. Die Erarbeitung erfolgte erstmals in einem breiten Beteiligungsprozess mit zivilgesellschaftlichen Akteuren. Offen bleiben laut Ausschuss zentrale Fragen: die Rolle der Holzverbrennung im künftigen Energiemix und die Entwicklung des Standorts Klingenberg. Die BEW hat im vergangenen Jahr 420 Millionen Euro investiert, es stehen weitere Milliardeninvestitionen an. Eine Entscheidung wurde in der Sitzung nicht getroffen – die Anhörung diente der Information und Vorbereitung weiterer Beratungen.