Künstlersozialkasse: Ausschuss berät soziale Lage freier Künstler*innen
Auf Antrag von CDU und SPD befasste sich der Kulturausschuss des Abgeordnetenhauses mit der Künstlersozialkasse (KSK). In einer öffentlichen Anhörung mit ver.di und der KSK-Leitung wurde erläutert, wie die KSK selbstständige Künstler*innen und Publizist*innen in Kranken-, Pflege- und Rentenversicherung absichert – finanziert je zur Hälfte durch Beiträge der Versicherten sowie Bundeszuschuss und Künstlersozialabgabe. Als zentrale Probleme benannt wurden die fehlende Absicherung bei Arbeitslosigkeit und die Sorge vieler Kreativer, aus der Versicherung zu fliegen. Berlin fordert deshalb eine 'vierte Säule' der KSK, die Zeiten zwischen zwei Aufträgen überbrückt und so die oft prekären, unregelmäßigen Erwerbsbiografien auffängt. Konkrete Beschlüsse wurden nicht gefasst.