Künstlersozialkasse: Anhörung zur Absicherung von Kulturschaffenden
Der Ausschuss für Kultur, Engagement und Demokratieförderung hat auf Antrag von CDU und SPD die Künstlersozialkasse (KSK) in einer öffentlichen Anhörung beraten. Geladen waren ver.di-Gewerkschaftssekretärin Lisa Mangold und KSK-Leiter Marco Tempel. Die KSK sichert selbstständige Künstler*innen und Publizist*innen in Kranken-, Pflege- und Rentenversicherung ab, wobei die Versicherten nur etwa die Hälfte der Beiträge zahlen und der Rest über Bundeszuschuss und Künstlersozialabgabe der Unternehmen finanziert wird. Der Senat unterstützt den Umbau der KSK und fordert eine 'vierte Säule', die auch Zeiten ohne Auftrag absichert, da viele Kreative zwischen zwei Engagements komplett aus dem Sozialsystem fallen und kaum Rücklagen bilden können. Ein konkretes Ergebnis oder Beschluss gab es in der Sitzung nicht.