Ausschuss hört Experten zu interreligiösem Dialog und House of One
Der Ausschuss für Kultur, Engagement und Demokratieförderung des Abgeordnetenhauses hat in öffentlicher Sitzung mit vier Expert*innen über die Bedeutung der christlich-jüdischen Zusammenarbeit und den interreligiösen Dialog in Berlin beraten. Anlass sind die wachsende Besorgnis und teils Angst unter jüdischen Berliner*innen, die im Zusammenhang mit dem Nahostkonflikt Diskriminierung und Stigmatisierung erleben – etwa durch Markierungen an Briefkästen und Haustüren. Geladen waren Vertreter*innen der Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit, des Abraham-Geiger-Kollegs, des Deutschen Muslimischen Zentrums und der Stiftung House of One. Neben dem allgemeinen Dialog standen auch der aktuelle Stand und die Perspektiven des Bauprojekts House of One auf der Tagesordnung. Konkrete Beschlüsse oder Maßnahmen wurden nicht gefasst; es handelt sich um eine Anhörung.