Ausschuss berät über Schutz des Berliner Stromnetzes
Der Wirtschaftsausschuss des Abgeordnetenhauses hat in einer öffentlichen Anhörung über die Widerstandsfähigkeit des Berliner Stromnetzes beraten. Anlass ist ein Brandanschlag auf Strominfrastruktur am 3. Januar, durch den Teile der Stadt tagelang ohne Strom waren. Befragt wurden Vertreter*innen der 50Hertz Transmission GmbH, der Stromnetz Berlin GmbH, der Berliner Stadtwerke und der AG KRITIS. Die SPD fordert eine lückenlose Komplettbewachung der Anlagen durch Personal des Betreibers statt bloßer Streifengänge und will wissen, ob betroffene Firmen und Hotels ihre Schäden ersetzt bekommen haben. Mehrere Fraktionen (CDU, SPD, AfD, Grüne, Linke) brachten eigene Anträge und Besprechungsanliegen zum Thema ein; eine Entscheidung wurde nicht getroffen.