Anhörung: Machtmissbrauch an Berliner Hochschulen
Der Ausschuss für Wissenschaft und Forschung hat am 20. April 2026 eine Anhörung zu zwei Anträgen der Linken und der Grünen durchgeführt. Angehört wurden die GEW Berlin, die LandesAstenKonferenz, die Landeskonferenz der Frauen- und Gleichstellungsbeauftragten (LaKoF) sowie Prof. Dr. Cornelia Schweppe. Kernaussage: An Hochschulen entscheiden Einzelpersonen über Noten, Verträge und Karrieren, wodurch starke Abhängigkeiten entstehen, die Täter*innen schützen. Betroffene und Zeug*innen haben kaum Wege, sich zu wehren; Studierende einer HU-Umfrage sagten ihre Teilnahme aus Angst vor Nachteilen ab. Ein Beschluss wurde nicht gefasst – offen ist, ob die Hochschulgesetznovelle von vor fünf Jahren ausreicht oder gesetzlich nachgebessert werden muss.
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