Ausschuss berät Geothermie-Potenziale für Berlins Wärme
Auf Antrag von CDU und SPD hat der Ausschuss für Wirtschaft, Energie und Betriebe am 9. März 2026 Expert*innen zu den Potenzialen der Tiefengeothermie für die Berliner Wärmewende angehört. Die landeseigene BEW sieht Geothermie als zentrale strategische Säule eines künftig grundlastfähigen, von Gas unabhängigen Wärmesystems und plant einen stufenweisen Ausbau: Bis 2035 sollen rund 400 Gigawattstunden Wärme pro Jahr aus geothermischen Quellen kommen, das sind etwa 5 Prozent der Berliner Fernwärme. Bis 2045 soll die Menge auf bis zu 1,4 Terawattstunden (rund 1.400 GWh) bzw. etwa 11 Prozent des Fernwärmesystems steigen, entsprechend einer installierten Leistung von rund 190 Megawatt. Neben BEW und Senatsverwaltung für Wirtschaft, Energie und Betriebe berichteten die GASAG Solution Plus, das Helmholtz-Zentrum GFZ und die Energie und Wasser Potsdam. Konkrete Beschlüsse wurden in der Anhörung nicht gefasst; die Beratung über den weiteren Geothermie-Ausbau läuft weiter.