Böllerverbot: Ausschuss diskutiert Folgen für Klima, Müll und Tiere
Auf Antrag der Linken-Fraktion hat der Umweltausschuss des Abgeordnetenhauses am 8. Januar 2026 über die Folgen von Silvesterfeuerwerk beraten. Beteiligt waren Fachleute von Umwelt-, Gesundheits-, Innen- und Verbraucherschutzverwaltung, der Feuerwehr sowie der Stadtreinigung (BSR). Die Linke fordert neue Regeln für die Silvesternacht, die schon zum nächsten Jahreswechsel greifen, weil Feinstaub, Müll und Lärm für Menschen, Wild- und Haustiere nicht weiter hinnehmbar seien. CDU und SPD wollen besonders sensible Einrichtungen wie das Berliner Tierheim und den Tierpark Lichtenberg besser schützen. Die SPD wies darauf hin, dass ein generelles Böllerverbot nur auf Bundesebene entschieden werden kann, Berlin aber eigene Verbots- und Erlaubniszonen einrichten könne. Eine Abstimmung oder ein konkreter Beschluss fiel in der Sitzung nicht.