Berlin plant Aufarbeitung der kolonialen Vergangenheit
Im Kulturausschuss des Abgeordnetenhauses wurde über den aktuellen Stand des Berliner Erinnerungskonzepts zum Kolonialismus beraten. Das Konzept wurde unter starker Beteiligung der Zivilgesellschaft entwickelt und soll nun in konkrete Maßnahmen zur Dekolonisierung umgesetzt werden. Ziel ist eine stadtweite Auseinandersetzung mit dem kolonialen Erbe, beispielsweise durch neue Gedenkorte und Bildungsangebote. Fachleute betonten in der Anhörung, dass dieser Prozess langfristig angelegt sein muss und die Perspektiven Betroffener dauerhaft einbeziehen soll.
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