Neue Fachstelle „QueerSafe" gegen digitale Gewalt vorgestellt
Auf Antrag von CDU und SPD stellte der Integrations- und Gleichstellungsausschuss die neue Landesfachstelle „QueerSafe" vor, die digitale Gewalt gegen queere Menschen bekämpfen soll. Sie ist Teil der Landesstrategie gegen queerfeindliche Gewalt und soll Beratung, Prävention und Opferschutz bündeln. Senatorin Cansel Kiziltepe berichtete vom Urteil des Landgerichts Berlin gegen Daniel F., der über die Dating-App Grindr gezielt Männer ansprach und ausraubte – er erhielt fünf Jahre Haft ohne Bewährung. Der LSVD-Landesverband Berlin-Brandenburg schilderte als angehörter Experte seine Arbeit. Praktisch bedeutet das: Betroffene queerfeindlicher Angriffe im Netz sollen künftig eine zentrale Anlaufstelle bekommen; Polizei und LKA wollen solche Taten besser erkennen und statistisch erfassen.