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Landesvorlage In Beratung Eingestellt am 17.10.2026 · Sitzung am 31. August 2026

Ausschuss hört Experten zu Antifeminismus als Brückenideologie

Der Verfassungsschutzausschuss des Abgeordnetenhauses hat am 31. August 2026 in öffentlicher Sitzung über Antifeminismus als 'Brückenideologie' zwischen extremistischen Milieus beraten. Beantragt hatte die Besprechung die Fraktion Bündnis 90/Die Grünen; angehört wurden vier Fachleute sowie Vertreter*innen der Landeskommission Berlin gegen Gewalt. Innensenatorin Iris Spranger erklärte, antifeministische und frauenfeindliche Positionen seien fester Bestandteil rechtsextremistischer und islamistischer Ideologien und mit der Menschenwürde nicht vereinbar. Als Beispiele nannte sie salafistische Predigten, die Frauen auf Geburt und Hausarbeit reduzieren und ein angebliches 'Züchtigungsrecht' des Mannes propagieren, sowie ein YouTube-Video des Predigers Abul Baraa gegen die Gleichberechtigung. Ein Beschluss oder konkretes Ergebnis wurde nicht gefasst; die Sitzung diente der Bestandsaufnahme und dem fachlichen Austausch.

Soziales & Familie Sicherheit & Ordnung Laufendes Verfahren

Quelldokument

Referenz
19/44
Typ
Ausschussbesprechung § 21 Abs. 3 GO
Urheber
Sozialdemokratische Partei Deutschlands (SPD)
Fraktionen
Bündnis 90/Die Grünen
Themengebiet
Ideologien
Veröffentlicht
31.08.2026
Ebene
Landesebene (Berlin)
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