Nach Cyberangriff: Aufklärung und Neuordnung der Berliner IT gefordert
Die Fraktionen Bündnis 90/Die Grünen und Die Linke haben einen dringlichen Antrag als Reaktion auf den größten Cyberangriff in der Geschichte Berlins eingereicht. Der Senat soll schnell Transparenz über die Betroffenengruppen schaffen, die ressortübergreifende Krisenzusammenarbeit institutionalisieren und prüfen, wo sicherheitskritische Dokumente sowie Passwörter gespeichert werden. Eine TaskForce soll alle Fileserver nach Klartext-Passwortdateien wie 'passwörter.xlsx' durchsuchen und dafür sorgen, dass Zugangsdaten nicht mehr unverschlüsselt vorliegen. Bis zum 1. Oktober 2026 soll eine Expert*innengruppe berufen werden, die bis Ende 2026 einen Vorschlag für eine zukunftssichere IKT-Architektur vorlegt – inklusive neuer Rolle des ITDZ und digitaler Geheimschutzstruktur. Ein Beratungsergebnis liegt noch nicht vor; der Antrag ist eingereicht, aber noch nicht beschlossen.