Bundesratsinitiative für psychische Gesundheit von Kindern gefordert
Die Fraktionen von CDU und SPD fordern den Berliner Senat auf, im Bundesrat eine Initiative für eine bessere psychische Gesundheitsversorgung von Kindern und Jugendlichen zu starten. Konkret soll sich Berlin dafür einsetzen, dass die Wartezeiten auf Therapieplätze sinken und die veraltete Bedarfsplanung für Kinder- und Jugendtherapeuten an die Realität angepasst wird. Weitere Forderungen sind ein bundesweiter Präventionstopf, die gesetzliche Finanzierung der Psychotherapie-Weiterbildung, bessere Übergänge zwischen Schule, Jugendhilfe und Gesundheit sowie eine Anti-Stigma-Kampagne. Hintergrund ist, dass psychische Belastungen bei jungen Menschen seit der Pandemie dauerhaft hoch bleiben und sich ohne schnelle Hilfe chronifizieren können. Der Antrag wurde dringlich eingereicht, eine Entscheidung steht noch aus.