Berlin soll PFAS-Belastungen systematisch erfassen und sanieren
Die Fraktion Bündnis 90/Die Grünen fordert den Senat auf, eine umfassende PFAS-Strategie für Berlin zu entwickeln. PFAS-Chemikalien sind kaum abbaubar und wurden bereits auf dem ehemaligen Flughafen Tegel, in Tempelhof und im Umfeld des Wasserwerks Eichwalde nachgewiesen – an zwei Standorten gefährden sie die Trinkwasserförderung. Der Antrag verlangt eine berlinweite Erkundung und ein dauerhaftes Monitoring, die sofortige Sanierung belasteter Flächen, die konsequente Haftung der Verursacher sowie ein landesweites Register für PFAS-Emissionsquellen. Außerdem sollen Bürger*innen verständlich über lokale Belastungen und Gesundheitsrisiken informiert und Messdaten öffentlich zugänglich gemacht werden. Über den Fortgang soll der Senat erstmals bis zum 31. Mai 2027 und danach jährlich berichten; eine Entscheidung des Abgeordnetenhauses steht noch aus.