Strategie gegen antiasiatischen Rassismus im Gesundheitswesen gefordert
Die Fraktion Bündnis 90/Die Grünen fordert im Abgeordnetenhaus eine umfassende Strategie gegen antiasiatischen Rassismus und Diskriminierung im Berliner Gesundheitswesen. Konkret verlangt der Antrag mehrsprachige Informationen, digitale Formulare und Dolmetsch-Angebote in landeseigenen Einrichtungen sowie verpflichtende Fortbildungen für Leitungspersonal und Beschäftigte von Krankenhäusern und Praxen. Außerdem soll ein anonymes, mehrsprachiges Beschwerde- und Meldesystem aufgebaut werden, die Patientenbeauftragte als zentrale Anlaufstelle gestärkt und ein jährliches Monitoring rassistischer Vorfälle eingeführt werden. Diskriminierungssensible Inhalte sollen verbindlich in die Ausbildungs-Curricula von Medizin, Therapie und Pflege einfließen. Der Senat müsste dem Parlament erstmals zum 31. Dezember 2026 und danach jährlich berichten – über den Antrag wurde noch nicht abgestimmt.