Berlin plant schärfere Strafen für illegalen Besitz von Pistolen
Der Berliner Senat bringt eine Initiative in den Bundesrat ein, um das Bundeswaffengesetz zu verschärfen. Der unerlaubte Umgang mit halbautomatischen Pistolen soll künftig als Verbrechen eingestuft werden, was eine Mindeststrafe von einem Jahr Gefängnis bedeutet. Damit reagiert die Stadt auf einen Anstieg der Schusswaffendelikte um 68 Prozent im Jahr 2025, insbesondere im Bereich der Organisierten Kriminalität. Durch die Einstufung als Verbrechen erhält die Polizei zudem erweiterte Ermittlungsbefugnisse, wie etwa die Überwachung der Telekommunikation.
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