Die Linke fordert kommunales Wohnungsbauprogramm für Berlin
Die Fraktion Die Linke fordert ein kommunales Wohnungsbauprogramm über mindestens zehn Jahre. Damit sollen die landeseigenen Wohnungsunternehmen jährlich mindestens 7.500 Wohnungen bauen – alle dauerhaft mietpreis- und belegungsgebunden mit Zielmieten zwischen sechs und zwölf Euro pro Quadratmeter. Statt zinsvergünstigter Darlehen soll der Senat den Unternehmen direkt Eigenkapital zuführen; eine gemeinsame Planungsgesellschaft der landeseigenen Unternehmen soll die Umsetzung steuern. Vorgesehen ist, dass 50 Prozent der Wohnungen an Haushalte mit bis zu 140 Prozent der WBS-Einkommensgrenze gehen, die übrigen an Haushalte mit bis zu 180 bzw. 240 Prozent. Damit würden knapp zwei Drittel aller Berliner Haushalte erreicht; der Senat soll bis 1. September 2026 berichten. Eine Entscheidung des Abgeordnetenhauses liegt noch nicht vor.